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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Die Geschichte eines Bastel-Radios
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30.12.10 10:51
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

30.12.10 10:51
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

hallo alle,
ich wurde von einem Freund darauf aufmerksam gemacht, ich würde merkwürdige bzw. nicht beschaffbare Röhren verbasteln.
Deshalb dieser kleine Beitrag, er wird das Problem beseitigen...

6AK5W das ist eine US- Langlebeversion von der EF95
6AU6W das ist eine US- Langlebeversion der EF94
6K4P eb das ist eine langl. russische EF93
6AL5W das ist eine langlebige EAA91
CV4014 das ist eine mil. Langlebeversion der EF91
6AQ5 das ist eine EL90
6BE6 das ist ein Pentagridkonverter den man hier EK90 nennt.

Somit können diese Röhren ohne Änderung verbastelt werden:

EF -91, -93, -94, -95
EAA91, ECC82, EL90, EK90

für die EAM86 kann eine 6GX8 genommen werden.
für die ECC803s kann eine ECC83 genommen werden.

ebenso baugleiche mit anderen Namen.
Ich hab versucht, da wo es ging, langlebige Röhren zu verbauen, damit das Bastelradio viele Jahre reparaturfrei durchhält.

nette Grüße
Martin

Zuletzt bearbeitet am 30.12.10 11:05

!
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31.12.10 13:25
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

31.12.10 13:25
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

Bitte um Hilfe.

hallo alle, und liebe Radiotechniker,
könntet ihr mal meinen Entwurf prüfen ob das so funktioniert?

EC 92 Gitterbasis-Schaltung mit breitem Eingangskreis,
EC 92 selbstschwingender Mischer fZF = 10,7MHz
parallel zu den beiden Drehkohälften kommt noch je ein 10pF Trimmer, den hab ich hier weggelassen.
die Heizung der Röhre 1 wird verdrosselt.

dankeschön



nette Grüße
Martin

Zuletzt bearbeitet am 31.12.10 13:39

Datei-Anhänge
tuner 001.JPG tuner 001.JPG (876x)

Mime-Type: image/jpeg, 83 kB

31.12.10 16:20
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

31.12.10 16:20
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

Hallo Martin !

Bin bestimmt nicht der große HF Experte , schon gar nicht für UKW , aber den Eingangskreis würde ich überdenken . Eine Eingangsselektion kann bei Kabelbetrieb nicht schaden . Also ich würde den Antenneneingang nicht so breitbandig auslegen . Bei reinem Antennen Betrieb könnte die GB Schaltung bei schwachen Sendern auch Probleme bereiten . Üblicherweise wird dort bei UKW die Zwischenbasis Schaltung angewendet . Wie gesagt ist nur eine Meinung von einem nicht so großen HF Kenner . Dein Projekt " einsame Spitze " so etwas findet man sonst bis auf ganz wenige überhaupt nicht , vor allem die Metallarbeiten , da kann ein Nichtmetaller schon neidisch werden . Martin ist einer der handelt und nicht nur redet , klasse .

MFG Nobby

31.12.10 16:24
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

31.12.10 16:24
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

hallo nobby, dankeschön

der Eingangskreis ist schon selektiert, allerdings hängt er an einer Gitterbasis-Schaltung.
An der Kathode eingekoppelt, d.h. niederohmig, er wird sehr stark bedämpft - und dadurch breit, geringe Güte.
Der Drehko hat nur 2 Felder, also kann ich vorne nicht durchstimmen.
Deshalb ja auch der verhältmismäßig große C von 30 pF. Ich bin übrigends Metallfacharbeiter ohne E-Ausbildung
Die Kathode - zur - Heizung - Kapazität der ersten Röhre werde ich verringern indem die beiden Heizanschlüsse verdrosselt werden.
Was für mich offene Frage ist: Rö2 sitzt mit K direkt auf Masse, das Gitter über 1M auch. Macht sie sich ihre neg. Vorspannung nun selber oder muß in die Kathode noch ein Widerstand mit C ?

nette Grüße
Martin

Zuletzt bearbeitet am 31.12.10 16:51

31.12.10 17:47
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

31.12.10 17:47
nobbyrad58 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

Hallo Martin !

So ganz auf die Schnelle , mal in die Bücher geschaut . Der Widerstand hat bei anderen Schaltungen einen Wert von 100 K - 220 K , außerdem ist das Gitter noch zusätzlich mit C's beschaltet . Hier im Forum gibt es bestimmt die UKW - Mischstufen - Experten , die sollten mal zu Wort kommen .

PS : Es gibt auch Spezialröhren EC 86 , EC 88 für den UHF Bereich , die sind speziell auch für GB Schaltung konstruiert worden .

MFG Nobby

31.12.10 20:52
wumpus 

Administrator

31.12.10 20:52
wumpus 

Administrator

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

Hallo Martin,
im Grunde genommen verwendest Du keine ungewöhnliche UKW-Schaltung. Lediglich verwendest Du zwei Einzeltrioden statt einer Doppeltriode, so wie es auch Saba gern gemacht hat. Auch eine reine Gitter- Basis-Vorstufe (wie bei Dir) kann man durchaus erfolgreich anwenden. Muss nur schwingsicher aufgebaut werden. Gitter-Basis ist niederohmiger und breiter, Drehko-Abstimmung hier eher seltener.

Die Vorstufe im Eingangskreis einer Zwischenbasis-Schaltung kann man nur mit einen 3-fach-Drehko (damalige Technik) realisieren, denn der Zwischenkreis sollte auch abgestimmt werden.

Trotzdem hat Nobby nicht unrecht, ich würde auch zur Zwischenbasis-Vorstufe tendieren, auch wenn dort der Vorkreis nicht abgestimmt wird.

Ideal aus damaliger Sicht wäre: Abgestimmter Vorkreis einer Zwischenbasis-Stufe, abgestimmter Zwischenkreis und abgestimmter Oszillatorkreis. Allerdings wird der Einsatz zweier Drehkos in einem Block (ohne Oszillator) hinsichtlich der Selbsterregung kritischer, da sie leichter untereinander koppeln.

Der Gitterableitwiderstand 1M Ohm ist schon ok, man findet zumeist Werte 500-1000 kOhm.

Wird das UKW-Teil eine in sich geschlossene abgeschirmte Baugruppe?



Gruß von Haus zu Haus Rainer (Forum-Betreiber)

Möge kein Mögel-Dellinger-Effekt auftreten.

Zuletzt bearbeitet am 01.01.11 09:17

01.01.11 08:40
wumpus 

Administrator

01.01.11 08:40
wumpus 

Administrator

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

Hallo Martin,

da der Thread nun über 10 Seiten lang ist (und das ist gut so) - und ich nichts darüber gefunden habe - will ich noch mal nachfragen:

1) Wie willst Du das UKW-Teil aufbauen?

2) Unter Verwendung des gemeinsamen AM-Drehkoblocks? Dann müsste das UKW unmittelbar am Drehko platziert sein. Denn die Länge der "heissen" Leitungen vom Drehko bis zu den korrespondierenden Bauteilen sollte zwei - drei Zentimeter nicht überschreiten.

3) Verwendung eines geschirmten eigenständigen UKW-Teils mit eigenem UKW-Drehkoblock? Brauchte eine eigene Drehko-Abstimm-Steuerung und Seilzug, wenn nicht starr verkoppelt würde.


Bei der Betrachtung Deiner bisherigen Beiträge fielen mir die vielen Bohrspäne der Bauphase in der Nähe des Tastensatzes auf. Ich bin mir zwar sicher, dass die alle wegkommen. Aber nur mal so: Die müssen wirklich ALLE weg, ist vielleicht nicht ganz einfach, so ein Span verkriecht sich schnell zwischen den Kontakten.


Gruß von Haus zu Haus Rainer (Forum-Betreiber)

Möge kein Mögel-Dellinger-Effekt auftreten.

Zuletzt bearbeitet am 01.01.11 09:02

01.01.11 09:17
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

01.01.11 09:17
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

guten Morgen Rainer.

Dir und allen anderen ein frohes neues Jahr !

Das UKW Teil wird - von hinten auf das Chassis gesehen, links an den Drehko gesetzt, es wird abgeschirmt.
Und genau dort sitzt auch die erste ZF Röhre, neben ihrer Fasung kommt ein Drähtchen hoch, der ZF Eingang.
Somit eine Lösung die keine langen Signalkabel hat, lediglich eines für Antenne, ca 25cm.

Was mir noch auffiel: den 1K hab ich zu niedrig gewählt, da werde ich mal 4,7k für einbauen.
Und die noch offene Frage: muß in die Kathodenleitung der Oszillatorröhre noch ein mit einem Kondensator überbrückter Widerstand eingefügt werden oder wird sie sich ihr negatives Gitterpotential auch so machen ? In den Fußpunkt des Eingangskreises könnte ebenso einer.

Späne, wo man hobelt ich hab einen kleinen Kompressor zum wegpusten.

nette Grüße
Martin

Zuletzt bearbeitet am 01.01.11 09:19

01.01.11 10:17
wumpus 

Administrator

01.01.11 10:17
wumpus 

Administrator

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

Hallo Martin,
welchen 1 k Ohm meinst Du? Den in der Anodenleitung der Misch/Oszillator-Röhre? Wenn ja, ein Wert von 2 bis 5 (10) k Ohm ist da ok.

Die Kathode der Misch/Oszillatorröhre ist schon recht niederohmig an Masse. Trotzdem schadet ein gewisser Drossel- und Abblockaufwand gegen Einschleppung und Aussschleppung von HF im Heizkreis nie. Hier lieber mehr als weniger. Es ist bei den UKW-Teilen sowieso immer ein Aufbauproblem: Bauen drei Leute die selbe Schaltung auf, kommen unterschiedliche Ergebnisse raus. Eine generelle Regel: Leitungen so kurz wie möglich, jede UKW-Stufe hat ihren eigenen Massepunkt direkt an der Röhrenfassung (nur Fassungen mit unterer Mittenmasse verwenden, die muß dann extrem niederohmig mit dem Chassis an dieser Stelle verbunden werden), kein Stromfluß über "weite" Chassisstrecken, Vorstufen-Spule und Zwischenkreis-Spule dürfen sich HF-mässig nicht "sehen. Die beiden Mitten-Massen der Röhrenfassungen mit dickem Silberdraht so kurz wie möglich verbinden. Wenn es geht, Röhrenfassungen mit Abschirmkappen verwenden.

Das wirkliche große Problem bei UKW-Teil-Selbstbau ist die Frequenzdrift durch Erwärmung, die u.U. auch nicht durch die AFC kompensiert werden kann. Früher versuchten die Entwickler durch Nutzung von Kondensatoren mit gegenläufigen TKs die Schaltung stabil zu halten.

Heute findet man die TK-Werte bei keramischen oder UKW-geeigneten Kondensatoren nur mit Mühe. Meine Empfehlung: Besorge Dir ein kleines Sortiment von UKW-Kondensatoren mit unterschiedlichen TK-Werten, um Dich dann durch Versuch und Irrtum an einen stabilen Wert "kalt zu erwärmt" zu kommen. Wird nicht ganz einfach.


Gruß von Haus zu Haus Rainer (Forum-Betreiber)

Möge kein Mögel-Dellinger-Effekt auftreten.

Zuletzt bearbeitet am 01.01.11 10:22

01.01.11 12:45
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

01.01.11 12:45
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

wumpus:
Das wirkliche große Problem bei UKW-Teil-Selbstbau ist die Frequenzdrift durch Erwärmung, die u.U. auch nicht durch die AFC kompensiert werden kann. Früher versuchten die Entwickler durch Nutzung von Kondensatoren mit gegenläufigen TKs die Schaltung stabil zu halten.

hallo Rainer,
diese Problematik ist bekannt. Deswegen könnte es zB auch passieren daß ich die Versorgung des Oszillators mit einer OA2 vorbügeln muß Jetzt gehts erstmal an den Bau, ich löte das Ding nun zusammen, dann schaun wir mal was dabei rausgekommen ist. Daß diese Sache nicht ohne Experimentieren wird war mir von vornherein klar.

Also die Kathode der Oszillatorröhre direkt auf Masse, und oben ein 4,7k.
Abschirmung zwischen Rö1 und Zwischenkreis.

nette Grüße
Martin

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