Der Provider bot damals eine Art CMS an (Content Management System). Damit ließen sich einfach Webseiten erstellen. Dieses System wird von 1und1 in absehbarer Zeit wohl nicht mehr angeboten. Darüber hinaus wird ab Jahresende das dortige Gästebuch nicht mehr supported. Ein neues besseres System wird angeboten, kostet aber fast doppelt so viel. Das gefällt mir nicht.
Deshalb zieht also Rettet-unsere-Radios nun um zu "Muttern", nämlich zum Wumpus Welt der Radios.
Die Domain bleibt aber bestehen und erhält bald nur noch den Weiterleitungs-Link. Die URL ist in der Branche gut bekannt, deshalb belasse ich also diesen Link.
Obwohl anscheinend das klassische analoge Radio (auch UKW) nicht mehr zu retten ist, bleibt die WEB-Seite also noch weiter online und begleitet die letzten UKW-Jahre noch ein Stück. Meiner Einschätzung nach wird es DAB+ auch nicht anders gehen ...
Gruß von Haus zu Haus Rainer (Forumbetreiber)
"Vom Mund zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft!"
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Zitat aus dem Lethargie Beitrag: Mich wundert ein wenig, wie die Bevölkerung diesen ständigen Wechsel hinnimmt, zumal alles mit nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden ist. Da ist schon irgendwie Lethargie in meinen Augen. Wer die Online-Surf-Überwachung durch WEB-Suchmaschinen und Vorratsdatenspeicherung sorglos akzeptiert, den stört der ständige Neukaufzwang der elektronischen Geräte wohl auch nicht. Zitat Ende.
Hallo zusammen, wer kann sich noch an den "Deutschen Michel" erinnern, der in den Anfangsjahren der Demokratie in Westdeutschland, als Karikatur, mit Zipfelmütze, den Normalo darstellte. Er wurde zwar in den 80ern, von offizieller Seite, zum "mündigen Bürger" umgetauft, nur hat der "Michel" das bis heute nicht gemerkt. Der "Michel" ist mehr als je zuvor noch da, nur heißt er jetzt "Verbraucher" und sein Dasein wird an seiner schlimmen CO2 Bilanz gemessen. Und damit die nicht besser wird - siehe oben. So ein böser Konsument aber auch.
Die Figur des "Deutschen Michels" Lässt sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen. Sie beschreibt einen einfachen einfältigen Charakter, Tölpel, Dummkopf oder auch Phantasten. Charakteristisch für die Karikatur ist die Zipfel- oder Schlafmütze.
Die Figur des "Otto Normalverbrauchers" stammt aus dem Spielfilm "Berliner Ballade" und beschreibt die Situation eines Bürgers in der Nachkriegszeit im Jahr 1948. Otto muss sich irgendwie mit den gewandelten Lebensumständen in der zerstörten Stadt arrangieren. Diese sind von Hungersnot, Schwarzmarkt Hehlerei und sich neu entfaltenden politischen Leben geprägt. Ein Normalverbraucher war ein Bürger, dem keine weiteren Vergünstigungen zugesprochen wurden.
Diese "Anpassung" des Bürgers wurde durch den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung und dem wachsenden Lebensstandard geprägt. Das führte letztlich zu einer Haltung, alles als von wem auch immer gegebenen hinzunehmen. Es mündet letztlich in eine Bequemlichkeit gegenüber auch unpopulären Ansichten und Entwicklungen.
Gibt es in diesem Land eine Zensur? Nein, so würde ich das nicht nennen dürfen.
Die Figur des sogenannten "mündigen Bürgers", erfunden in den achtziger Jahren, kann jeder interpretieren, wie er mag. Es ist eigentlich nur eine Worthülse, um von der Politik abzulenken und die Schuld an Fehlentwicklungen auf viele Schultern zu verteilen. So sind auch die von der Wirtschaft und der Politik aufgedrückten Entwicklungen in der Radio- und Fernsehtechnik zu sehen. Zum Thema "Bevormundung" kann ich inzwischen Romane schreiben, aber das ist ein anderes Kapitel.
Hallo wegen dem Analogen sterben der Wellen, könnte man nicht einfach das Digitale nehmen und es wieder in ein Analoges Signal umwandeln. Damit unsere schönen alten Analogen besonders die Röhren wieder glühen ( spielen ) . Lg.Schaublorenz
Schaublorenz:Hallo wegen dem Analogen sterben der Wellen, könnte man nicht einfach das Digitale nehmen und es wieder in ein Analoges Signal umwandeln. Damit unsere schönen alten Analogen besonders die Röhren wieder glühen ( spielen ) . Lg.Schaublorenz
Doch, das geht. Gibt es für UKW und MW zu kaufen, für LW und KW zum Selbstbauen. Beachte: Die Legalität hängt von Sendeleistung ab.
Ich empfehle: So dimensionieren, dass es nur einige Meter reicht, dann gibt es auf keine Fall ärger. Oder einen Mess-Sender nehmen, der Modulation unterstützt und den direkt an den Antenneneingang anschließen.
Oder halt per NF (TA/TB) speisen und die HF-Teile umgehen. Das geht immer und ist völlig problemlos möglich (nur bei Wechselstrom-Geräten, sonst könnte die Masse am Radio auf Netzspannung sein und die des Gerätes auf Null --> Badsch!).