es gibt bekanntlich Röhren mit vergoldeten Kontakten, z. B. E88CC. Anwendung u.a. in UHF-Eingangs / Mischstufen.
Mir fällt gerade auf, dass ich mich nicht an Goldkontakt-Röhrenfassungen erinnern kann, Ist da was an mir vorbeigegangen, habe ich nur nicht richtig hingesehen?
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es gab nicht nur Industrieröhren mit vergoldeten Kontakten. Hier z.B. eine ECC85 von HOGES mit vergoldeten Kontakten:
Der Fund hat mich doch etwas überrascht. Wenn ich mich mal überwinde, den Resonar zwecks Tausch der EM84 (hat Wackelkontakt) zu öffnen, dann kommt die rein, dann sollten die Kontaktprobleme im UKW-Teil definitiv beseitigt sein, eine Reinigung der Kontaktstifte brachte schon einiges.
Wegen Fassungen mit vergoldeten Kontakten: Die gab es durchaus (mit Keramik-Isolation), ich hatte einige davon verbaut.
der Hauptgrund für Goldkontakte dürfte der Korrosionsschutz gewesen sein, insbesondere in industriellen Umgebungen, wo Feuchtigkeit ein Problem ist. Rein von den elektrischen Eigenschaften ist Gold ziemlich mittelmässig, da ist Kupfer und Silber Spitze, aber diese Metalle oxidieren halt recht schnell. Daher werden auch heute Steckverbindungen häufig vergoldet.
ich habe gerade mal in den Baugruppen meiner Lieblingsoszilloskope geschaut mit Goldstiftröhren wie E88CC, E288CC, E80F und E55L. Ergebnis: Null goldene Fassungen verbaut. Ok, hier habe ich nur Verstärkerzüge und keine Oszillatorenkreis mir angesehen. Ich hatte aber wirklich mal eine Stahlröhrenfassung in HF-Keramik und Vergoldung gesehen.
Ansonsten - ja vergoldet i.d.R. professionelle Steckerkontakte z.B. LEMO-Buchsen und Relais wenn die für Signalspannungen oder Meßsignale sind. Rund herum gesagt "wenn keine Ströme fliessen". Wegen Korrosion ist richtig. Silberkontakte nur dann, wenn Silberoxit durch Schaltfunken wieder zu Silber reduziert wird. Dann macht Oxidation nichts aus. Wenn bei Silber oder silberlegierten Kontakten kein Strom fliesst, dann ist irgendwann der Kontakt zu schlecht.