Diesen Kurzfilm habe ich erneut mit der kostenlosen Version von Grok erzeugt, bis das Nutzungslimit erreicht war. Geplant ist noch eine längere und bessere Version. Wer genau hinschaut, entdeckt einige Fehler, die trotz vieler Versuche mit unterschiedlichen Prompts nicht verschwunden sind. Die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Trotzdem macht es Spaß, mit einer KI lustige Storyboards umsetzen zu können.
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Re: The Old Man and the Bears – ein Kurzfilm vollständig mit der KI Grok erzeugt
Hallo zusammen,
Ich bin mit der Auflösung der Geschichte immer noch nicht zufrieden. Mir sind die Bären zu rabiat. Geplant ist eine dritte Version, in der die Bären friedlicher und geselliger dargestellt werden und sich der Funkamateur mit den Bären anfreundet. Was hält ihr von der Idee? Freue mich über jeden Vorschlag.
Es war nicht meine Absicht, dass in der abschließenden Szene der Funkamateur beim Verzehren des Hamburgers herumsabbert. Mein Anweisung war "genüssliches Kauen". Aber Grok hatte davon seine eigenen Vorstellungen auf Grund seiner Trainingsdaten, auf die der Nutzer keinen Einfluss hat.
Die Möglichkeiten sind leider noch sehr begrenzt. Das größte Manko ist, dass sich Grok nicht das Aussehen der Darsteller und der Szene der vergangenen Einstellungen merkt. Man muss sich dann mit Screenshots als Standbilder behelfen, die man wiederum mit Prompts animiert. Es gibt inzwischen viele bessere Werkzeuge für die Erzeugung von Videos. Die kosten aber Geld. Wegen der technischen Einschränkungen behelfe ich mich mit der Technik zwei Handlungsstränge laufen zu lassen. Das erzeugt nicht nur Spannung. Es vereinfacht auch die Regeln des Filmschnitts einzuhalten.
Mein Ziel ist es einen humorvollen Video-Clip zu erzeugen, der den Amateurfunk in ein sympathisches Licht stellt.
The Old Man and the Bears (3. Version) - Ein lustiger Kurzfilm vollständig mit Künstlicher Intelligenz erzeugt
Die dritte Version meines Kurzfilms (Länge: 3 Minuten und 21 Sekunden) über einen Funkamateur, der ungebetenen Besuch von einer Gruppe Braunbären bekommt. Ich habe mir für die lustige Geschichte jetzt ein besonderes Happy End ausgedacht, damit die Welt wieder in Ordnung ist. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Alle Einstellungen wurden erneut mit der KI Grok erzeugt. Geschnitten wurde der Film mit der Software OpenShot. Ähnlichkeiten mit wirklichen Orten, Handlungen, Personen und Bären sind rein zufällig. Jede Einstellung ist das Ergebnis einer Künstlichen Intelligenz. Ich schätze zwei Stunden Arbeitszeit pro Minute Film. Das spannende an der Arbeit ist, dass man nie genau weiß, was Grok einem auf Grund des Prompts (der schriftlichen Beschreibung) liefert. Manchmal kommt völliger Blödsinn dabei heraus.
Die KI hat jede Menge Fehler erzeugt, die man beim genauen Hinschauen entdecken kann.
Re: The Old Man and the Bears – ein Kurzfilm vollständig mit der KI Grok erzeugt
Hallo zusammen,
unter https://youtu.be/HixmXTpw-ws?si=FOPUd3pyDuMWscwo ist exklusiv eine 4 1/2 Minuten lange Version. Die Bären haben jetzt auch noch den Weinkeller entdeckt, durchstöbern den Dachboden, putzen das Klo und waschen die Wäsche.
Re: The Old Man and the Bears – ein Kurzfilm vollständig mit der KI Grok erzeugt
Hallo Volker, die Möglichkeiten, eigene Storyboards umzusetzen ist beeindruckend. Diese KI-Werkzeuge können praktisch vom interessierten Laien (du bist ganz klar schon fortgeschritten) benutzt werden. Das regt eigene kreative Prozesse an.
Bereits jetzt wird in Social Media Känalen eine Vielzahl von Tiergeschichten mit KI erzeugt und verbreitet. Die Unterscheidung, was echt ist, und was KI-made, wird dabei zunehmend schwierig. Wenn ich den Eindruck habe, dass ist KI ohne gekennzeichnet zu sein, ignoriere ich das meist. Deine Pionierarbeit leistet für mich Aufklärung, und das ist wertvoll, um die derzeitigen Grenzen zu sehen.
Wo es für mich seit Kurzem einen richtigen Mehrwert gibt, ist die Diskussion über elektronische Schaltungskonzepte mit einer KI. Da bekomme ich auf schnelle Art eine Annäherung an eine Problemlösung, kann gezielt Fehlerhaftes der Antworten in Frage gestellen, ohne Gefahr zu laufen, einen echten oder vermeintlichen Chatexperten auf die Füße zu treten. Dafür muss man allerdings einige elektrotechnische Grundlagen mitbringen und die oberflächliche Ebene verlassen.
Die KI lebt von Aufrufen mit wenig Rechenzeit, so dass einfache Antwortern zunächst durchaus angeboten werden, und wenn man da bereits Ruhe gibt, bleibt es an der Oberfläche und kann auch falsch sein. Manchmal wird einem auch "Honig ums Maul" geschmiert, da heißt es Vorsicht! Das heißt, die Überprüfung der Ergebniss durch praktische Experimente ist essentiell. Auch dem Nachgehen der verwendeten Quellen ist wichtig.
Viele Grüße, Jan (regency) P.S. Bin nun auch Rentner und stelle fest, dass die vermeintliche gewonnene Zeit durch verschiedene Aktivitäten auf einmal wieder aufgefüllt ist.
Re: The Old Man and the Bears – ein Kurzfilm vollständig mit der KI Grok erzeugt
Hallo Jan,
das sind alles erst die Anfänge der KI – mit, wie ich vermute, exponentieller Entwicklung. Als frisch gebackener Rentner habe ich vor ein paar Wochen in den langen schwedischen Winternächten angefangen, mit diesen Animationen herumzuspielen. Dann hatte ich schnell wieder Blut geleckt, als mir klar wurde, dass man mit diesem Werkzeug tatsächlich Geschichten mit den Mitteln der Filmsprache erzählen kann – allerdings nur sehr eingeschränkt und mit deutlichen Abstrichen.
Mein dramaturgischer Kniff bei dieser Story war, mit zwei parallelen Handlungssträngen zu arbeiten – einerseits der Funkamateur im Garten, andererseits die Bären im Haus. Dadurch ließ sich das Schneiden der Szenen deutlich einfacher gestalten, da ein Wechsel der Drehorte automatisch für Abwechslung sorgt. Auf Zwischenschnitte oder Perspektivwechsel kann man fast verzichten, was bei Grok nur mit einigem Tricksen möglich ist – etwa indem man Screenshots erstellt und diese anschließend animiert. Eine besondere Herausforderung war die Schlussszene, die ich aus drei Teilen montieren musste. Dazu kommt, dass Grok sich die vorherige Einstellung nicht merkt – da muss man kreativ werden.
Ende der 1980er-Jahre hatte ich eine eigene Filmproduktion für Werbe- und Industriefilme. Für eine Auftragsproduktion bekamen wir sogar eine Auszeichnung auf einem Industriefilm-Festival. In diese Richtung habe ich allerdings seit über 35 Jahren nichts mehr gemacht.
Der Film hat, wenn man genau hinschaut, jede Menge Fehler. Die KI macht nicht das, was man will, sondern das, was sie gerade für passend hält. Man lebt permanent mit Kompromissen. Vielleicht sind gerade deshalb manche Dinge so unfreiwillig komisch.
Mit professionellen KI-Werkzeugen lässt sich natürlich deutlich mehr machen. Und vieles deutet darauf hin, dass in einigen Jahren komplette Spielfilme mithilfe von KI produziert werden können.
Viele Grüße Volker
Nachtrag: Ich möchte betonen, dass diese Videos Hobbyprojekte von mir sind ohne Anspruch auf Professionalität. Damit habe ich gelernt, was grundsätzlich möglich ist und der Videoschnitt mit der Software OpenShot war für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn ich allerdings Zuschauer zum Lachen gebracht habe, dann freut mich das um so mehr in diesen Zeiten mit ihren Widrigkeiten.