Hallo, ich bin mir nicht sicher ob meine Frage hier passt, wenn nicht, dann bitte ich um Entschuldigung/ hilfsweise verschieben.
Meine Frage: Ich habe eine Lichtorgel ( sicher made in PRC ), diese wird gesteuert über eine Mikrofonkapsel, Bild anbei. Wie kann ich anstelle der Mikrofonkapsel ein NF- Signal einschleusen? Ich plane die Lichtorgel meinem Enkel für seine Homemusikanlage umzurüsten. Wenn Hilfe möglich ist, dann vielen Danlk, Uwe
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Moin, Das NF-Signal wird üblicherweise über einen Trennübertrager realisiert, der die VDE-Vorschriften erfüllt. Wir haben ja die volle, Lebensgefährliche Spannung des Netzes an den Thyristoren, die sicher von der einspeisenden NF getrennt werden muss. Übliche vergossene 230V/ 2x24V-Printtrafos mit den entsprechenden Schutzkennzeichnungen erfüllen diesen Zweck (ohne Gewähr). NF-600Ohm-600Ohm-Ferrit-Übertrager sicherlich nicht, sie können nur Störsignale trennen, sind aber nicht für Netzspannungen ausgelegt.
Schaltungen werden sich sicherlich im Netz finden lassen.
Aber "Für den Enkel"... weiß nicht so recht...
Gibt es da nicht geprüftes Zeug für kleines Geld zu kaufen heutzutage?
da ist eine Standart-Electret-Kapsel verbaut, die eine kleine Gleichspannung für den internen Verstärker benötigt. Kondensatormikrofone haben grundsätzlich eine sehr kleine Audioamplitude. Es sollte also ein Serienkondensator zur Wicklung des nötigen Trenntransformators eingebaut werden. Wenn ein kleiner Printtrafo zum Einsatz kommen sollte, dann reicht ein sehr kleiner. Sein Übersetzungsverhältnis richtet sich auch nach der speisenden Audioquelle. Eventuell muss dann das Signal über einen Spannungsteiler zusätzlich herabgesetzt werden. Wenn das Gerät einen Netztrafo hat, ist auch nicht ausgeschlossen, dass ein Koppelkondensator ausreichend ist.
Guten Abend, Danke für die Antworten. so kompliziert sehe ich das eigentlich nicht. Ich denke, wenn ich die Electretkapsel entferne, an die + Lötstelle eine einlöte und über diesen die Signalquelle zuführe, müßte es funktionieren. Ob ein Trenntrafo erforderlich ist, kann ich nicht einschätzen, er dient wohl in erster Linie zur Impedanzwandlung, oder irre ich mich? Zum Enkel, nur was er gefahrlos bedienen kann geht aus dem Haus. MFG Uwe
Zitieren:Ob ein Trenntrafo erforderlich ist, kann ich nicht einschätzen, er dient wohl in erster Linie zur Impedanzwandlung, oder irre ich mich?
Dann sollte man die Finger davon lassen: Es ist auf dem Bild eine Sicherung zu sehen, ein sehr belastungsfähiger Widerstand: Das sieht so aus, als wäre das ein 230V-Netzsspannungs-Platine.
Sollte das der Fall sein, dann steht vermutlich das ganze Gebilde unter Netzspannung, jedenfalls ist bei Mikrofon-Ansteuerung die Schutzfunktion durch das Gehäuse gegeben.
Wie beim Fernseher: Die ganze Platine wäre höchstwahrscheinlich "unter Saft". Aber wie soll man das anhand eines Bildausschnittes beurteilen ? Wenn in der Beschreibung steht, dass das Ding mit 24Volt und LED läuft, dann ist das Geschriebene natürlich hinfällig.
Es wäre aber merkwürdig, in diesem Fall einen 275V~ Kondensator zu verbauen.
Wenn der Amateurfunker neben seiner direkt-Netzgespeisten PA liegt, dann ist das kalkuliertes Risiko . Wenn ein Dritter , womöglich noch ein Kind, zu Schaden kommt, dann wäre das unverzeihlich.