hat jemand von Euch Erfahrung mit einer digitalen Frequenzanzeige an einem Rückkopplungsaudion gesammelt und kann etwas dazu erzählen? Wo und wie auskoppeln der HF? Ich würde das gerne mal versuchen, da die genaue Empfangsfrequenzbestimmung mit dem Audion bekanntlich nicht ganz einfach ist. Ich stell mir das so vor; mit leicht angezogener Rückkopplung, also schwingend, die gesuchte Frequenz einstellen und dann zurückregeln bis der Empfang wieder klar ist. Seit geraumer Zeit werden in der Bucht preiswerte kleine Frequenzzählermodule angeboten, die sich eignen könnten. Mir ist so, als hätte ich vor einiger Zeit hier im Forum etwas darüber gelesen, konnte jetzt aber nichts mehr darüber finden.
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danke für den Hinweis. Wie ich heraus lese, scheint aber noch niemand den Anschluss an ein RK-Audion versucht zu haben. Dann werde ich das mal testen. Der hohe Eingangswiderstand und die Empfindlichkeit dürften eine Ankopplung über eine sehr kleine Kapazität möglich machen. Ich werde berichten. Gruß Jürgen
ich hatte dies mal bei einem Transistor-Audion gemacht, funktioniert recht gut. Das Objekt gibt es zwar nicht mehr, aber noch ein paar kleine Hinweise.
Du kannst entweder mit einer kleinen (1 - 2 Windungen) Koppelspule (1.) das Signal entnehmen, oder - wie du selber schon sagst - mit einer kleinen Kapazität (2.). 1pf oder ein "Gimmick-Kondensator": zwei Drähte verdrillen und event. auf die nötige "Länge" zuschneiden. Manche Frequenzzähler sind zu unempfindlich oder bedämpfen den Schwingkreis (des Audions) zu sehr. Ich hatte deswegen einen kleinen Impedanzwandler mit einem FET dazwischen geschaltet. Weiterer Vorteil, es reicht schon wenn das Audion leicht anschwingt um die Frequenz ablesen zu können. Ohne müsstest du "voll anziehen", was nicht nur die (abzulesende) Frequenz verschiebt, sondern auch gegef. über die Antenne ganz gut "abstrahlt"... Vom Audion habe ich nur den Schwingkreis eingezeichnet. Mit dieser Kombination konnte ich die Frequenz recht genau ablesen.
danke für die Tipps. So oder so ähnlich hatte ich das vermutet. Außer an den Hochpunkt des Schwingkreises könnte ich beim Penthodenaudion noch weitere HF führende Punkte bzw. Elektroden antasten. Die werde ich austesten. Im Interesse möglichst grosser Rückwirkungsfreiheit werde ich wohl nicht auf die Trennstufe zum Zähler verzichten. Die Abstrahlung des Audions über die Antenne unterbinde ich durch eine abgestimmte Vorstufe. In meinem Fall zweckmäßig, da ich gerne in den Amateurfunk hineinhöre... Gruß Jürgen
ich habe das auch schon praktiziert, hatte aber damals mit meinem Zähler das Problem, daß er Störsignale zu dem Audion koppelte. Auch eine Schirmung brachte da nur geringe Abhilfe, weil über den freien Displayteil noch Strahlung nach außen drang. Ich habe den Zähler deshalb immer wieder (nach Finden ener Frequenz) abgeschaltet.
genau dieses Problem hatte ich vor sehr vielen Jahren mit einem Frequenzzähler für einen selbstgebauten Superhet. Damals hatten diese Dinger noch ein Dutzend IC´S und einen satten Stromverbrauch. Obendrein war das Teil richtig teuer. Ich habe es, trotz Abschirmmaßnahmen und Trennstufe, nicht geschafft, die im Zähler produzierten Signale vom Empfänger fern zuhalten. Ein Super ohne Frequenzanzeige macht nicht wirklich Spaß, wenn keine analoge Hilfsskala vorhanden ist. Beim Audion könnte ich mit abschalten des Displays leben, wenn die gewünschte Frequenz eingestellt bzw. der Sender gefunden ist. Das Super-Projekt liegt seit dem auf Eis... Gruß Jürgen