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UKW Oszillator brummt
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25.08.13 22:04
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

25.08.13 22:04
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

UKW Oszillator brummt

Hallo Zusammen!

Folgende Oszillator Schaltung macht mich
noch wahnsinnig, sie schwingt, lässt sich modulieren, alles gut,
aber sie hat einen Brumm den ich noch nicht beseitigen konnte.




Die Röhre ist eine ECC 85.

Das Netzteil besteht für die Anodenspannung aus Trafo, Gleichrichter,
Ladeelko 300µF, Siebwiderstand, und dem Siebelko 300µF


Die Röhre wird mit einer Gleichspannung beheitzt, Trafo, Gleichrichter
und zwei Elkos mit je 1000µF.

Anodenspannung und NF sind verdrosselt, (UKW Drosseln) die Spule L1
hat jeweils zwei Windungen, dazwischen befindet sich die Auskoppelspule L2
und an L1 die Einspeisung der Anodenspannung. Die Diode wo die Modulation eingekoppelt
wird ist eine 1N 4007.

Alle HF Verbindungen sind starr ausgeführt, die Kondensatoren sind Keramik Kondensatoren.

Hat jemand vielleicht Tipps zum Schaltplan oder auch Allgemein, woher er sich das Brummen holen könnte.

Viele Grüße Technikfreund.

Zuletzt bearbeitet am 26.08.13 08:12

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25.08.13 23:22
wumpus 

Administrator

25.08.13 23:22
wumpus 

Administrator

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo Technikfreund,


die gezeigte Schaltung zeigt einen Sender obwohl das "harmlose" Wort UKW-Oszillator benutzt wird, denn es ist im Schaltbild eine Antenne über eine Auskoppelschaltung zu sehen. Solche Schaltungen sind in Deutschland nicht ohne weiteres rechtlich für den Rundfunkbereich genehmigt. Diese Schaltung könnte eine HF-Augangsleitung von 1 - 2 Watt abgegeben, das ist ungesetzlich. Ausnahmen wären z.B. Amateurfunksender im Bereich 144-146 Mhz in Schmalband-FM, genutzt eben durch lizensierte Funkamateure, hier wäre aber eine Quarz-Frequnenzstabilität nötig.

Meine Bitte: Die Schaltung ohne Antennenauskopplung nochmals einstellen. Die jetzige Schaltung muß ich leider löschen.

Zu dem Brummproblem:

Frage 1: Tritt das Brummen auch auf, wenn keine Modulation zugeführt wird? Ist es also ein Brummen aus dem Netzteil?
Frage 2: Tritt das Brummen auch auf, wenn die Modulatordiode direkt gegen Masse geschaltet ist?

Die Mikrophonleitung MUSS vom Mikrophon zur Modulator-Diode abgeschirmt sein. Es sollte am Mikrophoneingang ein 1 nF Keramik-C kurz nach Masse laufen.


Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

26.08.13 08:15
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

26.08.13 08:15
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo Rainer!

Danke für deine Antwort und auch deine Fragen.

Hatte die Modulationsdiode mal an der einen Seite abgelötet,

die NF Drossel auch, das Brummen besteht weiterhin.

Als Netzteil steht mir neben dem Eigenbau auch ein
Labor Netzgleichrichter für Röhren zur Verfügung,
wenn der Oszillator daraus gespeist wurde brummte es auch.

Viele Grüße Technikfreund.

26.08.13 08:41
wumpus 

Administrator

26.08.13 08:41
wumpus 

Administrator

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo Technikfreund,

folgende Fragen:

1) Ist das wirklich das Netzbrummen oder eher ein Schnarren?
2) Kannst Du 50 Hz akustisch von 100 Hz unterscheiden?
3) Hat das Netzteil einfache Einweg-Dioden oder Brücken-Dioden?
4) Sind die Netzteildioden mit 1 nf-Keramik-Kondensatoren überbrückt?
5) Hat der "Oszillator" eine hinreichend große Gesamtmasse? (Ist es ein wilder Aufbau oder ein Platinen-Layout?)
6) Kann der Netzteiltrafo induktiv in den Oszillator einstrahlen?
7) Wird das Netzteil vielleicht zu wenig belastet? (Mal etwas Querstrom über einen Parallelwiderstand erzwingen.)
8) 300 uF finde ich als Lade- und Siebelkos ein wenig zu hoch?
9) Wie hoch ist die Anodenspannung am Siebelko?
10) Gibt es im Oszillator einen gemeinsamen Massepunkt?
11) Kann es also sein, daß das Brummen nicht 50 oder 100 Hz (als Folge der Netzfrequenz) hat, sondern eine andere Frequenz? Das würde auf ein parasitäres Schwingen (vielleicht wegen dem Multivibrator-Prinzip) hinweisen.
12) Ist das Brummen weg, wenn die Kap-Dieode entfernt wurde?


Ich halte die "multivibrator-artige" Schaltung sowieso nicht für optimal. Es kann sein, daß so ein Brummen zwangs-generiert wird.

Vielleicht suchst Du eine Schaltung mit echtem Frequenzoszillator und folgender Verstärkerstufe (auch hier an die gesetzlichen Regeln denken).



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

27.08.13 12:57
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

27.08.13 12:57
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo Rainer!

Eigentlich habe ich alle deine Fragen schon im Vorraus durchprobiert
und es ergab sich keine Besserung, der Brumm blieb.

Was ich noch ausprobieren werde, die Spulen zu verändern,
vielleicht hilft es ja.

Vielen Dank schonmal, Grüße Technikfreund.

04.10.13 07:09
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

04.10.13 07:09
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo Zusammen!

Ich weiß nicht wie viele Abende ich mich
schon mit dem Oszillator auseinander gesetzt habe,
nun ist das Brummen schon viel weniger geworden,
es sind VK 200 Drosseln in jede Leitung eingebaut,
aber mit dem Durchgangsleistungmesser kann
man nur kapp 100mw messen, dabei soll die
ECC 85, ca. 2 Watt Leistung bringen.

Ich habe schon mit verschiedenen Spulen experimentiert,
anderer Drehkondensator (prov. ein Trimmer) andere Auskoppelspule,
aber es bleibt bei knapp 100mW.

Auch der Trafo liefert die benötigten Spannungen.

Wer hätte noch Ideen?

Grüße Technikfreund.

04.10.13 09:39
MB-RADIO 

WGF-Premiumnutzer

04.10.13 09:39
MB-RADIO 

WGF-Premiumnutzer

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo Technikfreund,

Dein Oszillator bringt eine so hohe HF-Spannung, daß die Kapazitäsdiode leitend wird und in der anderen Halbwelle eventuell gar deren Sperrspannung überschritten wird. Dadurch wird der Oszillator stark belastet und dessen HF-Spannung bricht zusammen.
An dieser Stelle kannst Du keine Kapazitätsdiode verwenden.
Löte sie mal ab, und du wirst sehen wieviel Spannung dort ansteht.

Viele Grüße
Bernd

Zuletzt bearbeitet am 04.10.13 09:40

04.10.13 19:15
oldie 

WGF-Einsteiger

04.10.13 19:15
oldie 

WGF-Einsteiger

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo Technikfreund,

hast Du Meßmöglichkeit mit einem Oscilloscope mit genügend hoher Bandbreite? Damit sollte ermittelbar sein wie der Arbeitspunkt der ECC85 sich einstellt. Auch kann eine Messung des Versorgungsstroms einen Hinweis geben wieviel Energie in die Schaltung reingeht und ob es überhaupt ca. 3 Watt sind? Zusätzlich könnte die Gitterspannung über einen hohen Widerstand gemessen werden.

Versuchsweise würde ich die Koppelkondensatoren zum Gitter kleiner wählen und auch mit den Gitterableitwiderständen experimentieren. Der Durchgangsleistungsmesser benötigt wahrscheinlich eine Anpassung von 50, 60 bzw. evtl. 75 Ohm. Ein Schwingkreis hoher Güte sollte demnach entsprechend transformiert ausgekoppelt werden, eine Fehlanpassung läßt die Leistung sinken. Aus meiner Erinnerung von anno dunnemal braucht es vielleicht nur 2 Windungen als Auskoppelspule die eng zwischen der Schwingkreisspulenwindungen gewickelt wird, sozusagen Windung an Windung, natürlich mit Sicherheitsabstand wegen den 150 Volt. Das Ganze auf einem verlustarmen Spulenkörper. Als Spulendraht verwendete ich versilberten Kupferdracht mit ca. 1 bis 1,5 mm Durchmesser Als Indikator hatte ich ein Taschenlampenbirnchen an die Auskoppelspule angeschlossen um die Leistung zu "sehen".

In der Tat ist so ein Sender eigentlich nicht erlaubt, Störungen im Flugfunk können dramatische Auswirkungen haben.

Mit Grüßen, Sven

05.10.13 16:49
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

05.10.13 16:49
technikfreund 

WGF-Premiumnutzer

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo!

@ Bernd: Gemessen wurde der Sender ohne Kapazitätsdiode
und Koppel Kondensatoren - trotzdem machte er nur knapp
100 mW.

Ein Vergleichssender mit ECC 85 und als Endstufenröhre eine
QQE 03/12 machte schon ca. 8 Watt.

Werde noch mal etwas experimentieren.

Grüße Technikfreund.

05.10.13 17:02
wumpus 

Administrator

05.10.13 17:02
wumpus 

Administrator

Re: UKW Oszillator brummt

Hallo zusammen,

ich wollte noch mal darauf hinweisen, dass ich die Schaltung des "Meßsenders" für suboptimal halte.

Ich gehe auch davon aus, das der beschriebe Sender mit der QQE 03/12 an einem "Dummy Load" arbeitete ?

Ist das Brummen wirklich noch da, wenn die Kap-Diode entfernt wurde?

Siehe meinen weiter oben zu findenden Fragekatalog 1-12


Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

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