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Die Geschichte eines Bastel-Radios
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23.11.10 21:34
roehrenfreak

nicht registriert

23.11.10 21:34
roehrenfreak

nicht registriert

Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

Hallo Martin,

cool - weiter Gutes Gelingen! Hast Du schon die Schaltung bzw. Teile davon erproben können?

Freundliche Grüsse,
Jürgen rf

Noli turbare circulos meos (Störe meine KREISE nicht! - Archimedes)

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    23.11.10 22:49
    Martin.M 

    500 und mehr Punkte

    23.11.10 22:49
    Martin.M 

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    Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

    hallo Jürgen,

    die ersten beiden ZF Stufen sind putzmunter.


    Zum Thema Skalentrieb...

    Man könnte es so machen:

    Vorgelege, Feintrieb 1:6 dahinter den Drehko,
    auf dessen Achse :
    Zahnrad klein, fest + Zahnrad groß, lose.

    dagegen, auf Achse 2:
    Zahnrad groß und Zahnrad klein, beide fest.
    Beide Zahnrad klein sind identisch, beide Zahnrad groß sind identisch.

    Getriebe: Zahnrad1 klein greift Zahnrad2 groß,
    Zahnrad2 klein wird von Zahnrad2 groß ja mitgenommen und greift Zahnrad1 groß.
    Letzeres dreht lose auf der Kurbel-Welle und hat den Zeiger angeschraubt.
    Übersetzungsverhältnis genau ausgeknobelt und passende Zahnrädchen gemacht


    Derzeit wird der Tragebügl mit Kunstleder bezogen.

    jetzt dauert es wieder ein Weilchen ...

    nette Grüße
    Martin

    Zuletzt bearbeitet am 23.11.10 23:06

      24.11.10 07:52
      wumpus 

      Administrator

      24.11.10 07:52
      wumpus 

      Administrator

      Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

      Hallo Martin,

      ein wirklich feines Projekt! Wie willst Du sicherstellen. dass die beiden Lautsprecher nicht akustisch durch die drei Frontöffnungen wischen den Lautsprechern im Bassbereich teilweise "kurzgeschlossen" werden?

      Zumindest die oberste Öffnung könnte eine Glasabdeckung bekommen?

      Gruß von Haus zu Haus Rainer (Forum-Admin)

      Möge kein Mögel-Dellinger-Effekt auftreten.

      Zuletzt bearbeitet am 24.11.10 13:10

        25.11.10 22:41
        Martin.M 

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        25.11.10 22:41
        Martin.M 

        500 und mehr Punkte

        Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

        hallo Rainer,
        ja da kommen Glasscheibchen drüber, und unten die Abstimmkurbel, es wird dicht.
        Das Bastelradio gehört zu den typischen Röhrenradios, also Freischwinger mit gelochter Rückwand.
        Somit ist es offen gebaut, mit Problemen rechne ich da nicht..
        Die hohe Anzahl Röhren kommt übrigends daher daß es bis auf eine ECC nur Einzelsysteme hat, 7pin Röhren.

        nette Grüße
        Martin

        Zuletzt bearbeitet am 25.11.10 22:56

          09.12.10 17:44
          Martin.M 

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          09.12.10 17:44
          Martin.M 

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          Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

          erstes Lebenszeichen: FM ZF
          Signal vorne: 10.7MHz 0,5mV

          6AK5W + 6AU6* + 6K4P* + 6AL5W + EAM86
          am Ratio Elko: 8-10V

          6AK5W 1.ZF
          6AU6 2.ZF
          6K4P 3.ZF
          6AL5W Ratio
          EAM86 kl. Auge

          * = AGC

          die Betriebsspannung der 6AK5 (=EF95) ca 180v, bei den anderen um 240v
          Änderungen sind wahrscheinlich, es wird noch experimentiert
          Das Bastelradio hat internationale Zutaten...

          6AK5 (Kanada), 6AU6 (USA), 6K4P (Russland), 6AL5 (USA), EAM86 (eine Telefunkenröhre)
          In die Tonendstufe gehört USA, Jugoslavien und die DDR. Die AM ZF wird russisch...





          nette Grüße
          Martin

          Datei-Anhänge
          bastelradio 006.JPG bastelradio 006.JPG (484x)

          Mime-Type: image/jpeg, 71 kB

          bastelradio 002.JPG bastelradio 002.JPG (441x)

          Mime-Type: image/jpeg, 77 kB

            09.12.10 20:49
            apollo 

            Administrator

            09.12.10 20:49
            apollo 

            Administrator

            Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

            Hallo Martin, da fällt mir der früher öfter gebrauchte Ausspruch ein, der da lautet: "Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich". ( aus Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer") Hochachtung!
            Herzliche Grüsse
            Alfred

              09.12.10 21:17
              roehrenfreak

              nicht registriert

              09.12.10 21:17
              roehrenfreak

              nicht registriert

              Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

              Hallo Martin,

              Respekt - nicht übel, sprach der Dübel, und verschwand in der Wand, wo man ihn nicht wiederfand

              Wie ich aus den Bildern erkenne, verwendest Du auch die japanischen Miniatur-ZF-Filter, wie sie in Transistorradios Verwendung finden, oder? So würde mich in diesem Zusammenhang interessieren, wie Du diese schaltungstechnisch einsetzt. In meinem MW-Subminiaturröhrensuper habe ich ja jeweils zwei Filter mit Koppelkondensatoren "Rücken-an-Rücken" zusammengeschaltet. Dies hat zwei Gründe:

              > a) Erhöhung der Spannungsfestigkeit ( irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Filter nur für 30Volt ausgelegt sind)
              > b) Impedanzanpassung an die hochohmigen Eingangsverhältnisse der Röhre

              Nebeneffekt: Die Filtersteilheit erreicht unerwartet hohe Werte. In meinem Mittelwellenprojekt wird eine Trennschärfe erzielt, die vergleichbare Transistorradios weit hinter sich lässt! Dass dadurch die Höhenwiedergabe etwas mehr eingeschränkt wird, liegt in der Natur der Sache. Dafür verschwinden Nachbarkanalstörungen auch von relativ starken Stationen, die bei anderen Geräten noch deutlich hörbar sind.

              Freundliche Grüsse,
              Jürgen rf

              Noli turbare circulos meos (Störe meine KREISE nicht! - Archimedes)

              Zuletzt bearbeitet am 09.12.10 21:17

                09.12.10 22:13
                Martin.M 

                500 und mehr Punkte

                09.12.10 22:13
                Martin.M 

                500 und mehr Punkte

                Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

                hallo Jürgen,
                so genau siehts aus, ja...

                hinter der ersten Stufe hab ich eins gesetzt um herunterzutransformieren, Anpassung an das Murata, dahinter wiederum umgekehrt, also hinauftransformiert für die nachfolgende Röhre, der Resonanzkreis ist hier sekundär.

                Von der zweiten zur dritten Stufe sitzen die beiden Filter wie >a) + >b), dazwischen ein 400V Kondensator. Zumal der Resonanzkreis am Eingang gegen +240v liegt, der am Ausgang jedoch gegen Masse. Falls das zu schmalbandig wird kann man Parallelwiderstände nehmen um es zu bedämpfen, oder einen Amidon anstelle der beiden Filter einbauen... das entscheidet sich erst wenn der Stereodekoder da ist.

                Die Filter hab ich vor ca 25 Jahren in einem HF-Shop gekauft, es sind ziemlich dicke Exemplare, TOKO. Der interne C wurde entfernt und L etwas erhöht (7,4µH) , so wie Röhren es mögen

                Endgültige Anpassung erst wenn Tuner + Stereodekoder fertig sind...

                Nächste Attacke: Deckenblech mit kleiner Kühlhaube, das wird wieder Bastelradio-spezial... die Endröhren kommen ins Obergeschoss um die Hitze nicht im Gerät zu verteilen.
                Der rechteckige Ausschnitt im Oberteil des Gehäuses ist dafür vorgesehen, da kommt neben dem Tragegriffchen ein Holzdeckel drauf, mit Durchbruch für die Kühlhaube... , in den Deckel wird auch die Ferritantenne eingelassen, eine sehr ausgetüftelte Sache das Rechts wird das Deckenblech 15mm tiefergelegt damit die Bedienknöpfe reinpassen, links von der kleinen Kühlhaube ist der Platz für MP3-Playe
                r..

                Deckenblech und kleine Kühlhaube sind morgen dran, die wandern noch vor dem Fest zum Einbrennlackieren.

                Du kannst die Bandbreite in deinem MW Radio übrigends verfeinern indem du die Filterpaare etwas gegeneinander verstimmst.

                nette Grüße
                Martin

                Zuletzt bearbeitet am 09.12.10 22:31

                  09.12.10 22:29
                  roehrenfreak

                  nicht registriert

                  09.12.10 22:29
                  roehrenfreak

                  nicht registriert

                  Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

                  Jou Martin,

                  prima! So oder so ähnlich hatte ich es mir schon gedacht. So hast Du letztlich den gleichen Weg beschritten, wie ich das auch schon getan habe. Und es hat sich bewährt, denn mein kleiner Mittelwellenkrächzer spielt bereits seit fast einem Jahr ohne Probleme (Akkumuliert etwa 250-300 Betriebsstunden bei bisher zwei verbrauchten Anodenbatteriesätzen und er wird regelmässig benutzt).

                  Freundliche Grüsse,
                  Jürgen rf

                  Noli turbare circulos meos (Störe meine KREISE nicht! - Archimedes)

                    10.12.10 18:10
                    Martin.M 

                    500 und mehr Punkte

                    10.12.10 18:10
                    Martin.M 

                    500 und mehr Punkte

                    Re: Die Geschichte eines Bastel-Radios

                    Martin.M:
                    Nächste Attacke: Deckenblech mit kleiner Kühlhaube, das wird wieder Bastelradio-spezial... die Endröhren kommen ins Obergeschoss um die Hitze nicht im Gerät zu verteilen.
                    Der rechteckige Ausschnitt im Oberteil des Gehäuses ist dafür vorgesehen, da kommt neben dem Tragegriffchen ein Holzdeckel drauf, mit Durchbruch für die Kühlhaube...

                    so ist es

                    .. noch unlackiert aber fast fertig. Aluminiumblech, 1,5mm
                    Wenn der Holzdeckel zu ist sieht man davon nurnoch den Grill von der kleinen Kühl-Haube
                    Die tiefergelegte Seite, rechts, für Knöpfe die nur bei offenem Deckel zugänglich sind.
                    Das wird wieder, so wie die Front, graphitschwarz-einbrennlackiert. Bastelradio-Design.

                    nette Grüße
                    Martin

                    Zuletzt bearbeitet am 10.12.10 18:17

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                    Mime-Type: image/jpeg, 82 kB

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