eine Beschreibung zur Quadratur Detection (Phasendetektor) befindet sich ja schon auf der Seite von Robert. ..... Die Originalbeschreibung von Edward Richley. Text zum Schaltbild des Coaxial Resonators.
Hier nach dem Zusammenbruch meines Textes, die weiteren Erkenntnisse.
Nach dem Einbau des Kondensators:
Ich habe mit Spice festgestellt, dass bei meinem ersten Model, sich alle Spannungen im Kreis synchronisieren sowie ein Kondensator eingesetzt wird. Die 180 Grad der entgegengesetzten Teilspannungen und auch der 90 Grad Phasenversatz waren dahin. Deswegen habe ich dann einen Trick angewendet und ein stabileres Model entwickelt, und einmal die R.W. Schaltung und einen Phasendiskriminator aufgebaut. Das Problem des Phasenversatzes konnte ich mit einem sin/cos- Generator umsetzen und konnte damit die Schaltung stabilisieren, da die Transformationen des Eingangsbaluns wegfallen. Die Ergebnisse zu interpretieren ist bei Spice nicht einfach,... ich meine die Frequenzdemodulation sichtbar zu machen. Die Ergebnisse der Messungen an den Teilinduktivitäten Drossel usw. fallen bei den Schaltungen ziemlich ähnlich aus....die Bewertung über den Winkel konnte ich noch nicht umsetzen, geschweige denn eine NF-Frequenz rauszaubern...
gelb / blau 180 Grad Teilinduktivitäten zum Mittelpunkt / rot I am Kopfhörer
Durch die feste Frequenzvorgabe kann auch hier auf einen Abstimmkondensator verzichtet werden. Die Einspeisungsfrequenz ist ja bei Resonanz. (Generator) Die Induktivitäten könnten auch durch Widerstände ersetzt werden.
Für Details am Besten mit Paint öffnen.. Die Welligkeit im zweiten Bild liegt an den C``s. Die Schaltung schwingt nach dem Ende der Phantasie FM auch weiter nach.
Hier geht es um die Analoge PAL-Farbfernsehempfangstechnik. Unter Abschnitt "Gewinnung der Regelspannung für den Referenzoszillator" wird die Schaltung auch als Phasenvergleichsschaltung / Phasendiskriminator bezeichnet. Warum die beiden 8pF Kondensatoren bei Richley in Roberts letzter Schaltung nicht auftauchen, kann ich nicht sagen, es wäre eine Nachfrage wert. Vielleicht reicht aber auch die Eigenkapazität der Dioden aus.
Ich bin mit meiner Forschung ganz zufrieden..virtuelles Radiobasten. Fünf Bauteile und soviel Aufwand der Recherche...unglaublich das Detektorbasteln.
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Solche Regelkreise gab es schon zu SW TV Zeiten. Vor ein paar Wochen hab ich einen kleinen Thread eröffnet "Fernsehschaltung auch für Radio geeignet". Die Schaltung war ein Rieggerkreis und sollte den Tuner Oszillator nachstimmen. Sie müsste so von 1960 sein. Solche Rieggerkreise waren natürlich auch als Diskriminatoren zur NF Erzeugung geeignet.
das schöne an der Schaltung ist, dass das Referenzsignal mit seiner 90 Grad Verschiebung den Resonanzpunkt bildet. Der Abstand bleibt über den gesamten Frequenzbereich definiert....eine Art wandernde ZF. Das finde ich eigentlich optimal für einen UKW- Detektor, da es ja keine feste Oszillatorfrequenz geben kann. Allein aus diesem Gesichtspunkt, hätten wir die Schaltung eigentlich früher erkennen müssen. Bei allen anderen Schaltungen muss eine Abstimmung integriert sein, ansonsten gibt es keinen Referenzpunkt = Resonanzpunkt. Es ist die einzige Schaltung die in Frage kommt. In welchher Form auch immer. Der Resonanzpunkt bildet genau die Mitte der Diskriminatorkennlinie. Das ist ja die 90 Grad Verschiebung.
Dann gilt: f < Resonanzfrequenz U(NF) > 0V und für f > Resonanzfrequenz U(NF) < 0V
Ausnahme ist die Flankendetektorschaltung, mit je zwei Abstimmungspunkten an der der Resonanzkurve. (links / rechts)
Überlappungen in den Anwendungsgebieten kann ich mir sehr gut vorstellen. Überall wo es um Filtern, Gleichrichten, Demodulieren und Transformieren geht, werden ähnliche Schaltungen verwendet.
ich sitze gerade am Basteltisch und höre die 88.8MHz mit offenem Dipol. Hier nun wirklich das letzte Foto zum Projekt. Es ist der Robert Weaver Aufbau auf seiner Seite. Sogar die Antenne ist identisch. Nachdem aus meiner Sicht alles Erdenkliche diskutiert wurde, möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten bedanken. Dieses Projekt war für mich sehr lehrreich und ihr habt es geschafft mich immer am Ball zu halten und nicht aufzugeben. Das Ziel ist erreicht!
UKW- Detektorempfang, parterre in 16km Entfernung, mit einfachem offenem Dipol, Mitten im Wald, hinterm Berg ....... und direkt am Basteltisch ......., ist möglich.
Dein Projekt hat über einen längeren Zeitraum sicher viele neu überzeugt, dass selbst mit einfachen "Mitteln"und Aufwand auch anspruchsvolle Projekte und Ergebnisse erreichbar sind. Eine wichtige Voraussetzung war und ist, besonders Dein handwerkliches Geschick mit echtem fast unermüdlichen Forscherdrang. Auch wenn nicht jeder die von Dir genutzten Messmittel besitzt und Deine fachtheoretischen Beigaben immer 100%ig nachvollziehen konnte, so hast Du aus meiner Sicht große Anerkennung und Dank aller Leser und WGF-Mitglieder verdient.
danke für Dein Lob. Es ist für mich ein Forschungsprojekt und es geht natürlich noch weiter, denn der kleine versilberte Wendelkreis- Bruder, den ich weiter oben schon kurz vorgestellt habe, wird jetzt in Angriff genommen. Den stell ich euch dann aber in einem neuen Beitrag vor.
Pluspol:Auch wenn nicht jeder die von Dir genutzten Messmittel besitzt und Deine fachtheoretischen Beigaben immer 100%ig nachvollziehen konnte, so hast Du aus meiner Sicht große Anerkennung und Dank aller Leser und WGF-Mitglieder verdient.
Naja,... meine fachtheoretischen Beigaben, waren ja auch sicherlich häufig ein rumstochern im Halbwissen und sollten ja die Disskussion anregen, um mehr Kompetenz zu erlangen. Das ist sehr gut gelungen.
Hast Du Deinen Neuling galvanisch versilbern lassen oder mit Aufreiben silberhaltiger Lösungen? Ich hatte das früher beim Bau meiner Kammer-UHF-Konverter mit gebrauchtem Fixierbad gemacht, das man damals beim Fotografen geschenkt bekam.
nein musste ich nicht. Er ist aus alter russischer Militärtechnik und ist schon komplett versilbert. Die ursprüngliche Aufgabe des Wendelkreises kenne ich aber nicht. Die jetzige Wendel ist sogar original und kann mit dem nachträglich eingesetzten Keramiktrimmer und Parallelkondensator 80-120MHz. Optimal für einen kleinen UKW- Detektor. Die ausgemessene Güte liegt weit über 1000. Auch das Versilbern des großen Kupfertopfes kann ich mir nun, nach Abschluss des Projektes und Sicherstellung der Funktion, gut vorstellen. Das behalte ich mal im Auge.
Joe hat sein Projekt zusammengefasst auch auf meiner "Detektoren meiner Gäste" - Seite bei Gollums Welt der Detektorempfänger vorgestellt und als PDF-Datei gestaltet:
auch hier ist es jetzt einfach an der Zeit, Dir für diese Beitragserie ein DICKES LOB auszusprechen. Du bist mit Konsequenz und Ausdauer den UKW-Leistungs-Detektor angegangen und zu einer guten Realisierung gekommen. "Das war Spitze"
p.s. Liebe eingeloggte Forum-Nutzer, ihr könntet ruhig oben rechts auf die Bewertungssterne-Aktivierung drücken und ein paar Sternchen vergeben. Bisher hat es nur vier Sternchen-Vergeber gegeben, fast ein wenig peinlich...