!!!
Fotos, Grafiken nur über die
Upload-Option des Forums, KEINE FREMD-LINKS auf externe Fotos.
!!! Keine
Komplett-Schaltbilder, keine Fotos, keine Grafiken, auf denen
Urheberrechte Anderer (auch WEB-Seiten oder Foren) liegen! Solche Uploads werden wegen der Rechtslage kommentarlos gelöscht!
Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar sind, ohne deren schriftliche Zustimmung.
19.11.16 21:33
BernhardWGF
nicht registriert
19.11.16 21:33
BernhardWGF
nicht registriert
Re: Bauprojekt Kurzwellendetektor Zweikreiser
Guten Abend Matu,
ja die Schaltung des DE32 ist in Grundzuegen nach der Fotoanalyse bekannt -> Pi/Collins. Von den gesichtetet Festinduktivitaeten gehen wir aus, das diese fuer die niedrigen Baender zustaendig sind. Der DE32 soll ja bis in den LW Bereich gehen. Ueber den Q-Selektor haben wir verschiedene Arbeitsthesen aufgestellt und versuchsweise in einer Schaltung umgesetzt. Ob das aber am Originalgeraet auch so ist konnten wir letztendlich nie genau sagen. Der Schalter und ggf. Parallelresonanzen waren auf den Geraetefotos nie wirklich einzusehen.
Mein Nachbau arbeitet auch so sehr gut, siehe die Videos auf der anderen Seite. Aber was genau der Hersteller nun gemacht hat ist dennoch interessant zu wissen. Moeglicherweise sind dort ganz andere Loesungswege umgesetzt als wir es angenommen haben.
..Die Spannungsausbeute liegt im KW Bereich bei meinem Detektor unter 1Volt und den Strom kann man vergessen.....
dass was ich brauche ist ein Oszillator der auf einer anderen Frequenz schwingt als mein Detektorschwingkreis und der den Detektorschwingkteis so beeinflusst dass eine Mischfrequenz entsteht....
....könnte man nicht einen 2. Detektor mit einer separaten Antenne benutzen der auf einer anderen Frequenz empfängt?
Er müsste doch den Detektorempfänger aktiv beeinflussen ?
Bild:
...oder ist das sinnlos....Schwachsinn....Müll....oder einfach nur....nicht möglich....?
Matu:...oder ist das sinnlos....Schwachsinn....Müll....oder einfach nur....nicht möglich....?
so hätte das niemand im Forum ausgedrückt....aber Du hast recht....es ist so wirklich nicht möglich. Du brauchst doch stabile Verhältnisse und musst genau dieses BFO- Signal aus zwei Frequenzen erzeugen. Der Versatz ist so dicht aneinander, dass es unmöglich ist, zwei solcher Detektorfrequenzen überhaupt zu finden. Falls es doch theoretisch möglich wäre, fehlt Dir dann aber die Trennschärfe....das würde nicht funktionieren. Dazu kommt das ständige Kommen und Gehen der Sender (Fading). Diese Mischfrequenz muss doch auch regelbar sein, da Du ja beim Empfang auch die Frequenz variieren willst ( z.B. 3.6-4MHz). Ich empfinde diesen Versuch mit fest schwingenden Zusatzoszillator so schon grenzwertig, da die Trennschärfe eigentlich auf SSB nicht ausreicht.....aber das funzt, daher ja auch meine Entdämpfungstheorie. Falls hier Entdämpfung stattfindet,.. ist das eigentlich auch kein richtiger Detektorempfang mehr, da durch die Verbesserung der Schwingkreiseigenschaften die typischen Eigenschaften des Detektors verändert werden....es ist ja eine periodische Hilfsenergie am Start. Es gibt nur zwei Möglichkeiten.....den guten alten 9V- Block oder die Energie aus einer sehr starken HF- Quelle zu speichern und dann dem Oszillator bei Bedarf zuzuführen. Da die Spannung aus einem 1F Kondensator aber relativ schnell absinkt, muss Du ständig nachregeln. Die Praxis würde Dich nicht überzeugen. Mit solch einem Goldcap solltest Du den Arbeitsstom so um 100-150uA halten... Spannung vielleicht so um 1-2V. Geht die Stromaufnahme des Oszillators höher rauf....ist das Teil schnell leer. Nur Umax = 2.5V nach Panasonic- Datenblatt...daher ist diese riesige Kapazität überhaupt in dieser Bauform möglich.
Hier mein Kurbelradiokonstrukt wo solch ein Elko verbaut ist. Ganz rechts auf der Selbstbauplatine. Ein echter Zwerg mit sehr geringer Spannungsfestigkeit. Eigentlich für Fernbedienungen entwickelt. Um das Teil zu laden brauchst Du halt eine Batterie, eine Solarzelle, einen Kurbelgenerator oder einen wirklich starken Ortssender. Letzteres ist nicht mehr in Deutschland zu finden! Ob Radio Rumania ausreicht, ...kann ich noch nicht beurteilen. Glaube aber nicht wirklich daran. 10h Dauersendung wirst Du nicht haben.
Bitte schau auch nach Bernhards Problem zum Q- Selector des Thieking und Koch. Du musst nicht die ganze Schaltung analysieren und abzeichnen. Es geht nur um die Peripherie dieses Wahlschalters. Sind dort mehrere Keramik C's die einfach nur von der Antennenbuchse kommend der Filterspule zugeführt werden und über diesen Wahlschalter ausgewählt werden? Welche Werte haben diese ? Das wäre echt wenn du aufschrauben würdest. Ein Detailfoto könnte auch abschließend das Resultat seines Beitrags bestätigen.....oder halt auch nicht!
....und ich bin auch ein Stück weiter gekommen, ich teste den "low Power" Oszillator.....
Derzeit liege ich bei enem Strom von 30 µA, bei etwa 0,5 V Betriebsspannung. Die Signalspannung bei 3,5 MHz an der Spule beträgt etwa 30 mV (an 1M und 14 pF)
Hier die Schaltung: ....uuuuups....der Drehko fehlt....
Mit der Signalspannung kann ich den Schwingkreis meines Detektors so beeinflussen dass ich sauber CW Signale (3,5 MHz) ohne NF Verstärkung selektieren kann.
na dann hast Du ja einen riesen Erfolg auf der low- power Ebene erreicht. 15uW Leistung brauchst Du nur. Hast Du noch irgend ein starkes HF-Signal was man gleichrichten kann? Speicher mal Radio Rumania in einem sehr fetten Elko ab.
Ich schau mir noch mit dem Oszi den Entdämpfungseffekt an. Ich glaube Du hast ein Audion! Trotzdem ist ein empirisches Basteln häufig sehr erfolgreich und die Idee zählt....Ich finde es gut, dass Du trotz meiner Kritik zum BFO aus zwei Detektorfrequenzen, das einfach ausprobierst und dann die Geschichte abharkst.
er Bastelsonntag
Joerg
Nachtrag: Versuche noch die Kopplung zwischen Antennen- und Detektorkreis variabel zu gestalten. (Abstand der Spulen) Die Selektivität steigt mit größerem Abstand.
......ich baue mir noch einen 2. Zeikreis-Detektorempfänger für die Spannungsversorgung des BFO's. Auf dem Balkon habe ich noch eine zweite Drahtantenne die ich nutzen kann. Und so habe ich auch eine saubere Trennung zwischen Empfänger und BFO.
Den hier wieder neu belebten Detektorbau, sogar in Richtung KW, finde ich interessant. Darüber hatte Joerg bereits in der Vergangenheit mit einigen Projekten sehenswerte Vorarbeit geleistet. Zum Thema Mehrkreisdetektor fallen mir nur ausreichende Antennenenergie und optimale Kreisgüte ein. Die Steigerung der Selektivität über mehrere variable LC-Kreise bedingen eine zusätzliche Verstärkung zum Verlustausgleich oder eine leistungsfähigere Antennenspeisung. Die Idee mit Überlagerungsfrequenzen ist ein neuer offener Weg, der mir aber über die nötige Modul-Spannungsbereitstellung zu sehr vom klassischen Detektor in Richtung Transistorgerät tendiert.