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Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative
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29.06.14 16:25
NorbertWerner 

500 und mehr Punkte

29.06.14 16:25
NorbertWerner 

500 und mehr Punkte

Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

Hallo Mani,

Mani:
Das ist eine sehr, sehr gute Idee !!!
Geht auch ohne Laser...

Man sollte einen Schaltplan erstellen...

ja, es geht auch ohne Laser über LWL, oder einem schnellen Opto-Koppler.


Gruss
Norbert

Datei-Anhänge
Lichtmodulator.jpg Lichtmodulator.jpg (363x)

Mime-Type: image/jpeg, 39 kB

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    29.06.14 23:12
    Mani

    nicht registriert

    29.06.14 23:12
    Mani

    nicht registriert

    Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

    Hallo Norbert!


    Das ist ein wunderbarer Schaltplan, den Du hier zeigst.

    Wenn man jetzt noch den 6Nxxx Optokoppler mittels feinster Säge in zwei Hälften trennt (Scherz)
    könnte man mit separatem Netzteil den Ausgangsteil in der Nähe des "empfangswürdigen"
    Gerätes platzieren und bei einigermaßen hellen Wänden durch das Haus senden bei
    offenen Türen.

    Ja, auch Licht kommt um die Ecken und wenn nicht, wären ja auch Spiegel möglich.

    Tür zu, Empfang aus!

    Sobald mein Arbeitscomputer wieder funktioniert, werde ich dazu eine Leiterplatte entwerfen.


    Danke für die Schaltung, ist die jetzt im Urlaub gezeichnet oder war die auf Lager?


    Beste Grüsse

    Mani

    Zuletzt bearbeitet am 29.06.14 23:13

      30.06.14 10:06
      DrZarkov 

      500 und mehr Punkte

      30.06.14 10:06
      DrZarkov 

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      Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

      Hallo zusammen,

      was mir gestern so beim Basteln aufgefallen ist: Wie machen das eigentlich konventionelle Infrarot Fernbedienungen? Ich hatte gestern etwas gebastelt: Eine Konverterbox für PC-Monitore hatte ich im Holzgehäuse eines "ehemaligen" Fernsehers versteckt. Auf der Vorderseite des Gerätes war ein kleines Loch, was ein Vorbesitzer mal dort reingebohrt hatte. In dieses Loch hatte ich ein Glasfaserkabel geklebt, und das andere Ende direkt vor die Empfängerdiode der Box geklebt. Obwohl da ja wirklich nur sehr wenig Licht durchkommt und die Batterien der Fernbedienung fast leer sind, konnte ich noch aus rund 3 Meter Entfernung das Gerät fernbedienen! Also selbst so primitive China-Billigschaltungen haben eine bemerkenswert gute Technik, um auch bei Tageslicht zuverlässig zu funktionieren.

      Für die Lichtkommunikation hatte ich mit wesentlich stärkeren Geschützen auffahren wollen: Als Sender wollte ich einen IRF510 als Verstärker nehmen, und gleich ein Bündel aus 6 Leuchtdioden ansteuern (entweder gerichtet für Entfernung, oder als Rundstrahler montiert). Wegen der enormen Helligkeit käme da freilich nur Infrarot in Frage, oder man verzichtet auf die Zimmerbeleuchtung. Das würde bei Audiosignalen aber ziemlich flackern... Als Empfänger dachte ich an die Schaltung von Chris Long vom vorseitig genannten Link (ich erspare mir aus Copyrightgründen die Wiedergabe hier), obwohl das vermutlich für die Wohnung oder selbst einen Saal auch ein totaler Overkill ist. Ich denke da nur an die besagte China-Fernbedienung.

      Grüße,
      Volker

        30.06.14 12:07
        NorbertWerner 

        500 und mehr Punkte

        30.06.14 12:07
        NorbertWerner 

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        Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

        Hallo Volker,

        bei IR-Fernbedienungen ist es relativ einfach, denn hier wird digital, mit lichstarken Impulsen gearbeitet. Die LED's werden mit Impulsen bis hin in den Amperebereich getaktet. Im Vergleich zum Hintergrundlicht (Lampen, Sonneneinstrahlung) ist die Lichtstärke der LED für den Moment deutlich höher. Ausserdem wird hier noch mit IR-Filtern gearbeitet, wodurch der spektrale Anteil unterhalb des IR-Bereiches wegfällt. Wenn man jetzt als Empfänger Siliziumsensoren(Photodioden) verwendet, dann ist in die andere Richtung bei ca. 1.13um das Ende des sensitiven Bereiches. Silizium wird für Licht ab 1.13um transparent.
        Man hat also nur einen kleinen Spektralbereich (ca. 800nm bis 1.13um) und hier sollte die LED arbeiten.
        Trotzdem ist der IR-Anteil sehr störend, da er den Dynamikbereich der Photodiode einschränkt. Dieser Lichtanteil erzeugt einen Offst bei der Photodiode. Man sieht somit am Ausgang der Photodiode einen DC-Offset mit überlagerten Impulsen. Da man aber nur den digitalen Teil haben will, entkoppelt man mit einem Kondensator.

        Bei der Übertragung von analogen Signalen hat man hier ein riesiges Problem. Ich überlege mir gerade, wie man es lösen könnte, damit man auch Audio (ohne zu modulieren) übertragen kann.

        Gruss
        Norbert

          30.06.14 13:06
          DrZarkov 

          500 und mehr Punkte

          30.06.14 13:06
          DrZarkov 

          500 und mehr Punkte

          Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

          Hallo Norbert,

          man braucht ja nicht gleich das Rad neu erfinden, hier habe ich mal eine erprobte Schaltung gefunden:
          http://www.photonik-campus.de/projects/e...lichttelefon-2/

          Grüße,
          Volker

            01.07.14 11:01
            NorbertWerner 

            500 und mehr Punkte

            01.07.14 11:01
            NorbertWerner 

            500 und mehr Punkte

            Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

            Hallo Volker,

            auf den ersten Blick sieht der Lichtsender ja nicht schlecht aus, aber mir sind da ein paar Dinge im Video aufgefallen.
            Man kann nicht erkennen, ob die Sendediode im IR-Bereich arbeitet, oder nicht, denn die Kamera gibt das IR-Licht als für das Auge sichtbares Licht wieder.
            Der Abstrahlwinkel der Sendediode ist recht klein, wodurch viel Licht auf die Empfangsdiode trifft. Leider kann man nicht erkennen wie gross der Abstand zwischen den Dioden ist, aber ich vermute mal, es handelt sich nur um ein paar Zentimeter. Wird der Abstand grösser, dann wird auch nur ein kleinerer Teil des Lichtes auf die Empfangsdiode treffen. Hier muss man dann Optiken verwenden um das Licht zu 'bündeln'.
            Bei dem Versuch (Video) bemerkt man auch gedämpftes Hintergrundlicht. Wäre interessant, wie dieses Licht spektral aufgelöst aussieht.

            Trotzdem, die Teile gefallen mir. Ich finde es immer gut, wenn man mit wenig Aufwand gute Resultate erziehlt.

            Gruss
            Norbert

              01.07.14 11:27
              ingodergute 

              Moderator

              01.07.14 11:27
              ingodergute 

              Moderator

              Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

              Hallo Volker,

              die erprobte Schaltung realisiert leider nur die direkte Modulation der NF auf das Licht. Damit ist das ganze sehr störanfällig für moduliertes Fremdlicht. Moduliert man die Lichtquelle stattdessen mit Hochfrequenz (außerhalb des Spektrums künstlicher Lichtquellen wie ESL - also oberhalb von vielleicht 70 kHz), auf die das NF-Signal moduliert wurde, dann hat man einen erheblich größeren Störabstand sofern der Empfänger noch linear arbeitet.
              Ich habe mal mit Lichtschranken experimentiert, die mit getaktetem Licht arbeiteten und auch bei starkem Störlicht u.a. von Leuchtstofflampen sehr gut funktioniert haben.

              Viele Grüße

              Ingo.

                01.07.14 12:51
                DrZarkov 

                500 und mehr Punkte

                01.07.14 12:51
                DrZarkov 

                500 und mehr Punkte

                Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

                Hallo Norbert, hallo Ingo,

                lt. der Beschreibung sollen ohne Optik 10 Meter überbrückt werden können, mit entsprechender Optik mehrere Kilometer.

                Wenn ich die das Licht mit einer HF moduliere, wird dann der Schaltungsaufwand nicht erheblich aufwändiger? Da bin ich doch vom Schaltungsaufwand und von den Kosten her auch im Bereich käuflicher Lösungen.

                Grüße,
                Volker

                  01.07.14 13:42
                  ingodergute 

                  Moderator

                  01.07.14 13:42
                  ingodergute 

                  Moderator

                  Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

                  Hallo Volker,

                  aufgrund der geringen Preise der Produkte aus Fernost, bist Du bei fast jedem Eigenbau von den Kosten im Bereich (irgendwelcher) käuflicher Lösungen.
                  Auch ein hochfrequenzmodulierendes System muss nicht aufwendig sein. Zum Einen kann man auf Schaltkreise zurückgreifen, die Schwingungserzeugung und Modulation erledigen - zum Anderen sind auch einfache Transistorschaltungen in der Lage, das zu leisten.

                  Viele Grüße

                  Ingo.

                    01.07.14 23:32
                    Mani

                    nicht registriert

                    01.07.14 23:32
                    Mani

                    nicht registriert

                    Re: Mittelwellenabschaltung - eigener Sender als Alternative

                    Hallo Ingo!

                    Gebe Dir vollkommen recht!

                    Schnellere Operationsverstärker, Schmitt-Trigger, ein schöner Aufbau und einige
                    Leistungstransistoren oder besser MosFets dürften das um wenig Geld bringen.

                    Auch eine (mehrere) Led(s) - High Power kosten nicht viel.


                    Jetzt ist mir eben eingefallen: Wäre nicht ein Fernrohr oder Feldstecher als gute
                    Sende/Empfangsoptik geeignet, je nachdem, wie man ihn dreht und Brennpunkt
                    einstellt.



                    Gruß, möge die Weisheit ihren Lauf nehmen....

                    Mani

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