Eine dielektrische Sitzgelegenheit aus Isolierstoff wäre besser und billiger. Nur dürfen außerhalb und innerhalb des Körpers keine Metallteile sein, höchstens Goldzähne.
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Du hast bisher eine Vielzahl von Meinungen und Tipps über den "Topf" bekommen, was evtl. auch verunsichern kann. Nach dem Lesen der hier erwähnten "Diplomarbeit",fand ich meine Vermutung bestätigt, dass Dein Projekt bei richtiger Bauausführung, mit Kupferblech, auch funktionieren würde. Natürlich spielt da die Sendernähe eine wichtige Rolle. Der Unterschied zur Silberauflage ist relativ gering und sicher erst bei entsprechender Dicke der Galvanisierung überhaupt wirksam. Ich wünsche Dir dazu weiter viel Spaß und Engagement.
heute kam die Rückantwort von Robert Weaver. Erstmal seine Reichweitentabelle.
None of the stations, which I've received, are farther than 20km. Here is a list of the stations I have received:
Station Freq. Distance Power ID MHz km Watts ------- ----- -------- ------ CKSB-2 88.7 16.29 100000 CFCR 90.5 2.51 1630 CKBL 92.9 19.55 100000 CBK-1 94.1 2.51 4100 CFMC 95.1 19.55 100000 CFWD 96.3 16.29 100000 CJMK 98.3 19.55 100000 CJDJ 102.1 19.55 100000 CIRN 104.1 2.51 2100 CBKS 105.5 16.29 98000 CBK-1 is the strongest because of the short distance, even though it is only 4kW.
Die Materialstärke des verwendeten Kupferblechs ist 0,64mm. Er verwendete normales Baumarkt Kupfer und kein besonderes E- Cu
Das Kupfer ist nicht mit Isolierlack besprüht, da an seinem Wohnort extrem trockenes Klima herrscht. Er würde bezüglich der Güte davon abraten und eher versilbern.
Zitat zum Komplex Güte, Lack: "I did not apply any protective coating to the copper. Where I live (Saskatoon, Canada), the air is extremely dry, all year, and there is almost no air pollution. I have found that the copper oxidizes very slowly, and it is easy enough to disassemble the resonator and polish it whenever necessary. I haven't had to do this yet, and it has been more than a year since I built it. I was worried that lacquer or varnish would reduce the Q-factor. I had also considered the possibility of silver plating, but again, it did not appear to be necessary."Zitat Ende
Es gibt keine Lötungen am Resonatorblech. Die Überlappungen von 2cm reichen aus, um das Cu gut elektrisch zu verbinden. Er hat da keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die elektrische Verbindung zur Kopfplatte ist auch so gelöst.
Zitat : "Surprisingly, none of the joints are soldered. Along the side of the shield there is a 2 cm wide flange that is held together by screws. At the end, the corners are cut, and the sheet is bent outwards to make another 2 cm flange, where the upper plate is attached." Zitat Ende
Interssant fand ich was er zum Resonanzwiderstand schrieb und er empfahl noch eine zweite Diode
Zitat:
"I believe that all FM crystal sets will have low resonant resistance, regardless of the type of resonant circuit. Even with my helical resonator, I estimate the resonant resistance to be no more than about 2500 ohms. For this reason it is important to use a detector diode with a low value of R0 (zero crossing resistance). The Avago HSMS-2850 is the best one that I have found. The Sanyo 1SS351 is also very good. These are both much much better than any germanium or schottky diode that I've tried." Ende
Hallo Joe Hab im Elektronischen Jahrbuch 1983 den Artikel "Wendeltopfkreise-Berechnung und Konstruktion " gefunden... (10 Seiten) Leider kann ich nicht scannen. Dein Projekt gefällt mir... Gruß Hal
ich habe für den Resonator endlich Zeichnungen erstellt. Das Holzgehäuse für den Cu- Kasten ist etwas schmaler als das von Robert Weaver und wird mahagonifarbend . Die Abwicklung ist gar nicht so groß, wie es auf den ersten Anschein aussah. Ob ich für die Spule ein Cu- Rohr oder 10mm Rundkupfer nehme, muss ich noch überlegen. Ein Rohr in die Spulenform zu bringen ist nicht so einfach. Vielleicht mit Vogelsand füllen und dann mit Lötlampe erhitzen und um einen Dorn wickeln...
Hier die ersten Planungen. Der Steller ist in seiner hinteren Länge, etwas überdimensioniert dargestellt. Die Spule und die Ein- und Auskopplung kommen auf eine weitere Zeichnung. Achtung Anreißlinien nicht im Innenraum setzen!
Als nächster Schritt wird die Grundfläche einseitig auf Hochglanz poliert und dann die Abwicklung an der Biegebank gebogen.
Bei der ersten Konstruktion handelt es sich um einen Bandpass - Filter 3. Ordnung. Robert Weaver's und Joe's Helix Resonatoren sind einfache Filter oder Abstimmkreise für UKW. Das Helical Programm geht erst bei 100MHz los, für längere Wellen müsste man umrechnen oder interpolieren. . Die zweite Konstruktion zeigt einen echten Topfkreis für das 2m Band 144MHz. Solche Töpfe wurden für das 2m Amateurband verwendet auch zum Senden. Bei UKW 3m ist das alles ein bisschen größer, hier dürfte bei Lambda 0,25 für die meisten Schluss sein, ein Lambda 1 Topf wäre knapp 3m lang also auch schon ein Gartenradio. Allerdings gibt dort mehr Schaltungsmöglichkeiten als bei Lambda 0,25. Insgesamt kommt es bei den Topfkonstruktionen sehr auf die optimale Ein.- Auskopplung des Signals an, um die Vorteile dieser aufwändigen Technik zu nutzen.
endlich konnte ich den nächsten Schritt umsetzen und mein Kupfer polieren. Dieser Vorgang sollte unbedingt vor dem Biegen erfolgen. Trotz guter Autolackpolitur, ist das Ergebnis nicht 100% frei von Bearbeitungsspuren. Scheuermilch, trotz Aufschrift "kratzerfrei", hinterlässt feine Schmirgelriefen und Ceranreiniger ist sehr aggressiv zum Cu. Angelaufene Stellen lassen sich damit aber gut reinigen.
Am Besten ist das Kupfer, vor dem Kauf, auf Kratzer und Riefen zu untersuchen. Man hat keine Chance diese heraus zu polieren. Die gewalzte Oberfläche des Cu ist aus meiner Sicht am ordentlichsten.
Hallo Joe, dass sieht doch schon sehr gut aus! Kupfer kann man auch so blankmachen, Rillen gehen natürlich nicht weg, aber alles Oxidierte:
Flache Schale mit Essigessenz (25%ig) und Wasser (destilliertes, aber nicht zwingend) ungefähr eins zu drei, einige Esslöffel Salz dazugeben (Achtung, nicht mit blossen Händen arbeiten). Oberfläche wird schnell blank, ggf. Abpinseln oder -wischen. Dann möglichst schnell mit Druckluft oder kräftigem Fön trocknen.
Eine gut Möglichkeit zum Versiegeln der Oberfläche: Mit etwas Paraffin-Instrumentenspray behandeln und mit weichem Lappen nachreiben. Der Film ist dann mikroskopisch dünn aber verhindert weitere Reaktion an Luft. Dass der Film die elektrischen Eigenschaften negativ beeinflusst, glaube ich eher nicht, bin mir aber da nicht ganz sicher. Da der Topf ja nur Innen blank bleiben muss, braucht die Außenseite nicht geschützt zu werden.
Eine Frage: Was meinst du braucht man für Messtechnik und -Anordnung, um die Resonanz des Topfes testen und einstellen zu können? Ich kann bei UKW nur mit einfachem Demodulatortastkopf und Prüfsender mit Modulation arbeiten, auch ein Dipmeter ist vorhanden.