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ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro
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23.11.13 15:22
Volker 

WGF-Premiumnutzer

23.11.13 15:22
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo Ronn,

die DVB-T-Sticks kommen mir ingesamt recht taub vor. Ich hatte mal ein DECT-Telefon in 50 cm Abstand von der Antenne gehalten und angerufen. Es war kein Signal festzustellen.

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23.11.13 18:34
Volker 

WGF-Premiumnutzer

23.11.13 18:34
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo zusammen,

unter http://elektronikbasteln.pl7.de/dvb-t-us...eber-1-ghz.html habe ich mir erlaubt alles zusammenzufassen, was ich bisher herausgefunden habe. Ganz am Ende der Seite ist eine komplette Bauanleitung eines Up-Konverters mit Ringmischer einschließlich einer Rauschquelle, womit wir wieder beim ursprünglichen Thema angelangt wären.

23.11.13 19:24
Ronn 

WGF-Premiumnutzer

23.11.13 19:24
Ronn 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Volker:
Hallo Ronn,

die DVB-T-Sticks kommen mir ingesamt recht taub vor. Ich hatte mal ein DECT-Telefon in 50 cm Abstand von der Antenne gehalten und angerufen. Es war kein Signal festzustellen.

Hallo Volker,

ich glaube das war zu erwarten, die genutzen DECT-Frequenzen liegen knapp oberhalb des empfangbaren Bereiches dieser Sticks!

Mit den eingebauten regelbaren Vorverstärker habe ich die typischen L-Band Ziele Inmarsat, Sarsat, GPS und HiRes Noaa nur im Spektrum erahnen können. Vielleicht war auch einfach die Zuleitung zur Antenne zu lang? Ein Versuch den Empfänger direkt am Speisepunkt der Antenne anzuschließen steht noch aus. Brauchbare Nutzsignale gab es dagenen nur mit einem zusätzlichen 30dB Verstärker. Die Umlaufenden Satelliten auf 2m/70cm kommen dagegen schon "Out-of-Box" also ohne zusätzlichen Verstärker recht gut.
Die mil. Satelliten um 250-270 MHz samt einigen Piraten gab es schon mit der mitgelieferten DAB-Stummelantenne. Also nach oben hin scheinen zumindest meine Exemplare ein wenig taub zu werden.

73 + 55
Ronn

Zuletzt bearbeitet am 23.11.13 19:25

24.11.13 20:37
Volker 

WGF-Premiumnutzer

24.11.13 20:37
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo zusammen,

ich muss noch etwas nachtragen. Ein DVB-T-Stick hatte ja ein sehr rätselhafte Handempfindlichkeit. Berührte man das Gehäuse oder das USB-Kabel in der Nähe des Sticks mit der Hand, dann funktionierte der Stick nicht mehr. Er musste dann vom PC getrennt werden und wieder neu eingesteckt werden. Anfangs vermutete ich ein EMV-Problem, ein Treiberproblem, weil der Stick ohne erkennbaren Grund plötzlich ausfiel, oder schlechte Lötstellen. Der Fehler lag aber ganz banal in den USB-Stecker-Kontakten des Sticks. Nach einer Reinigung der Kontakte mit ölfreiem Elektronikkontaktspray und nach dem Blankkratzen der Kontaktflächen verschwand der anfangs rätselhaft wirkende Fehler. Schließlich wurde die äußere Blechhülle des USB-Steckers mit einer Zange etwas zusammengedrückt, wodurch das angeschlossene USB-Kabel fester sitzt, sodass selbst bei starkem Rütteln kein Wackelkontakt mehr auftrat.

Fazit: Es ist doch gut sich mit alten Röhren auszukennen. Die erfolgreiche Reparatur von diesem DVB-T-Stick erfolgte also mit denselben Maßnahmen, die bei schlechten Kontakten an Röhrensockeln und Röhrenfassungen ergriffen werden.

25.11.13 10:43
Volker 

WGF-Premiumnutzer

25.11.13 10:43
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo zusammen

hier eine Hörprobe meines einfachen Up-Konverters auf Längst- bis Mittelwelle:



Auf 60 kHz liegt er brittische Zeitzeichensender, den ich hier fast so gut wie DCF77 bekomme.

Zuletzt bearbeitet am 25.11.13 10:45

27.11.13 11:24
Frank

nicht registriert

27.11.13 11:24
Frank

nicht registriert

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

In einigen Schaltungen, die mit so einen TTL-Oszillator arbeiten, findet man Bandpässe für die Oszillatorfrequenz, wohl um die Oberwellen zu unterdrücken. Da mußte ich doch gleich mal testen ob meiner auch Oberwellen hat und siehe da, er hat, und die werden auch mit gemischt, so kann ich jetzt auch mit einer Oszillatorfrequenz von n mal 65 MHz arbeiten. Die SSB-Signale im 40m Band kommen bei mir bei 3*65 MHz sauberer rein als bei 1*65 MHz...

Gruß Frank

27.11.13 11:42
Volker 

WGF-Premiumnutzer

27.11.13 11:42
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo Frank,

das ist bei mir auch der Fall und ich habe das sogar simuliert. Bei meiner Schaltung reicht ein 10pF-Kondensator zwischen Pin 6 des SA612 und Masse, um die Oberwellen wesentlich zu unterdrücken. Ich muss das noch ausprobieren. Ich verspreche mir weniger Rauschen davon.

Bei einem Diodenringmischer bin ich im Moment überfragt, da ja die Dioden durch das Oszillatorsignal geschaltet werden. Deshalb hast du ein ein Eingangsfilter. Bei einem Schaltmischer besteht dasselbe Problem.

Übrigens habe ich jetzt mal einen einfachen Mittelwellenoszillator mit dem "DVB-T-Stick-Spektrum-Analyzer" untersucht. Die Oberwellen waren sehr schön zu sehen. Die erste Oberwelle hatte den gleichen Pegel wie die Grundwelle.



Um eine möglichst große Bandbreite und hohe Auflösung zu erzielen, habe ich die im Bild erkennbaren Einstellungen gewählt, was meinen vier Jahre alten Rechner an die Grenze seiner Belastbarkeit gezwungen hat.

Zuletzt bearbeitet am 27.11.13 11:47

27.11.13 12:53
Ronn 

WGF-Premiumnutzer

27.11.13 12:53
Ronn 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo zusammen,

hab heute morgen 2 Sticks mit einem R820TB Tuner (Nachfolger oder Rev2 des R820T?) erwischt und konnte angesichts des Preises von 4,99 Euro nicht vorbeigehen. Dank transparenter Verpackung kann ich nicht sagen wer der Hersteller oder Distributor sein soll, gelabelt ist der Stick lediglich mit SITAR+ ???? Im Netz konnte ich dazu nichts finden, sicher aber ein Produkt aus Fernost.

Wie alle RTL-Sticks wird er von sämtlichen SDR-Programmen erkannt. Eingebaut ist ein programmierbarer MMIC mit bis zu 49,6 dBm. Im Vergleich zu dem SITAR sind bisher alle Sticks recht taube Dinger, meine ersten Tests auf 1090MHz und fehlangepasster, mitgelieferter Stabantenne zeigten einen erstaunlichen Reichweitenzuwachs!

Mit ADSB# und adsbScope liefen die ersten Signale von Maschinen im südlichen Bereich von Funchal (in Höhe der Deserta Islands) ein.
Im Süden ab ungefähr 25° nördliche Breite. Sämtliche Flieger im Bereich der Kanaren kommen fehlerfrei! Mit dem Noxons war hier in der Regel hinter Las Palmas und Gomera schon mit fehlerbehafteten Datenpaketen zu rechnen.

Erstaunlich wie gut die Tunerbausteine von Rafael Micro sich entwickelt haben. Der KW-Empfang ist out-of-Box bis gut 22 MHz runter möglich. Einen NE602 habe ich jetzt zwar nicht zur Hand, aber ein Diodenringmischer ist ja schnell gebaut.

73 + 55
Ronn

Zuletzt bearbeitet am 27.11.13 12:54

28.11.13 22:35
Volker 

WGF-Premiumnutzer

28.11.13 22:35
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo zusammen,

mein Primitiv-Up-Konverter hat nun einen Quarzoszillator von 125 MHz und ein Tiefpass als Eingangsfilter mit einer Grenzfrequenz von 1,8 MHz erhalten. Damit geht es schon besser. Dennoch klingt in mein Ohren ein gutes Röhrenradio wesentlich angenehmer.

Der 10pF-Kondensator zur Unterdrückung der Oberwellen des LO hat übrigens keine Verbesserung erzielt.

Zuletzt bearbeitet am 28.11.13 22:36

29.11.13 10:07
Volker 

WGF-Premiumnutzer

29.11.13 10:07
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: ZF-Abgleich mit einem DVB-T-USB-Stick für ein paar Euro

Hallo zusammen,

hier das Schaltbild und der Aufbau des verbesserten Up-Konverters für Frequenzen von 9 kHz bis etwa 1,8 MHz:





Nachfolgend ein Ausschitt des Mittelwellenrundfunk-Spektrums. Alle Stationen die mit >-35 db ankommen, lassen sich gut empfangen:



Der Antenneneingangspegel ist bei langen Antennen mit dem Poti abzuschwächen, da sonst der SA612 übersteuert, was sich vor allen Dingen durch Rauschen bemerkbar macht. Der optimale Pegel lässt sich dann in der "Configuration" des Programms SDRSharp finden.

Im länglichen DiL-16-Gehäuse befinden sich die HF-Übertrager, welche ich einer alten LAN-Karte entnommen habe. Die Übertrager können aber auf kleinen Ferritringkernen selbst gewickelt werden. Dann kann für eine bessere Anpassung auch ein besseres Windungsverhältnis gewählt werden. Der SA612 hat bei symmetrischer Ankopplung eine Impedanz von 3 kOhm. Der Antenneneingang des USB-Sticks hat 75 Ohm.

Ich würde nicht versuchen die Schaltung auf einem Steckbrett nachzubauen. Bei einer Oszillatorfrequenz von 125 MHz ist eine große und damit eindeutige Massefläche notwendig, wie sie auf dem Foto zu sehen ist.

Der Widerstand R5 setzt die 5 Volt Betriebsspannung auf etwa 3,3 Volt herab. Ich habe nicht herausgefunden, ob der verwendete Oszillatorbaustein bei 3,3 Volt oder 5 Volt betrieben werden soll. Er funktioniert aber auch bei 3,3 Volt und zur Sicherheit habe ich mich für die niedrigere der beiden Spannungen entschieden.

Beim Anklicken erscheinen einige Bilder größer.

Zuletzt bearbeitet am 29.11.13 21:32

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