Das Thema Wobbeln kommt immer wieder hier vor. Vor einiger Zeit war ein Beitrag mit einigen Fragen hier. Es ging um eine niedrige Frequenz die beim Wobbeln gebraucht wird. Es gab aber ein Gerät, auch zum Selbstbau, das ohne diese 50 Hz auskam. So ganz blicke ich da nicht durch Es ist ein Werkstatt Gerät von 1955 mit der Anleitung zum Verbinden mit dem Oszi.
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der Grund für Deine Schwierigkeiten könnte darin liegen, daß der Schaltplan Fehler enthält. Die EC92 ist offenbar als Hartley-Oszillator gedacht für die beiden Frequenzen 5.73 und 16.9 MHz. So wie gezeichnet kann es aber nicht funktionieren. Die Kathode sollte jeweils an einer Anzapfung der Schwingkreis-Spule liegen und nicht an Masse.
Ansonsten könnte das Ganze schon funktionieren. Aus dem geringen Röhrenaufwand wird hier einiges herausgeholt:
Die 'mittlere' EK90 arbeitet sowohl als Hartley-Oszillator für 6.2MHz wie auch als Mischer. Wobei die selbsterzeugte Frequenz von 6.2MHz mit den beiden von der EC92 erzeugten Frequenzen 5.73/16.9 MHz gemischt wird zu den Differenzfrequenzen 470kHz und 10.7MHz.
Die 'rechte' EK90 arbeitet als sogenannte Reaktanzröhre oder Blindröhre (siehe z.B. Tfk-Laborbuch Bd.1, 1958, S.221). Sie wirkt durch die Gegenkopplung zwischen Anode und Gitter wie eine Kapazität deren Wert sich etwa proportional zur Steuerspannung am 1MOhm-Poti ändert. Diese Schein-Kapazität liegt parallel zum 6.2MHz-Schwingkreis und bewirkt dessen periodische Verstimmung.
Wozu der Eingang B2 genau dient, ist auch mir nicht völlig klar. So wie es aussieht, könnte man damit noch andere ZF-Frequenzen erzeugen. Möglicherweise fehlt da was im Schaltbild.
Danke Heinz für die Erklärung. Nur das Netzteil, das einfach aufgebaut ist, habe ich weggelassen. Es könnte der Anschluss für einen externen Messender sein der mit B2 bezeichnet ist. Die Schaltung habe ich in einer Fußnote gesehen, ist noch älter, von 1952. Veröffentlicht in der FUNK TECHNIK als Selbstbaugerät. Diesen Jahrgang besitze ich leider nicht. Mit dem Drehko der zwischen g1 EK90 (Mitte) und Anoden - Katodenkreis der EK90 (Rechts) wird die Wobbelfrequenz bis zu + - 200 KHz eingestellt. Mit dem Gerät lassen sich nur ZF Frequenzen abgleichen. Der Wobbelhub sollte bei AM 20 - 30 KHz und bei FM viel höher sein. Das Gerät sollte wohl auch den Abgleich von UKW ZF, das ja neu war und von AM ZF ermöglichen. Pfiffig war die Erzeugung beider Frequenzen durch Mischung in einem Gerät.
gemäß Aufbauschema soll der Eingang B2 mit einem externen Generator mit einer Mittenfrequenz von 6,2MHz verbunden werden. Nun könnte ich mir vorstellen, dass dies beim Schwebungsnulldurchgang mit dem internen gewobbelten Oszillator eine sichtbare Einkerbung, quasi eine Marke erzeugt. Was meint ihr?
Ansonsten eine pfiffige Schaltung, mit der wieder bewiesen wird, dass auch mit einem gut durchdachten Minimalismus viel bewirkt werden kann!