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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Neues Röhrenradio ersteigert
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10.08.15 18:56
radiouli 

WGF-Nutzer Stufe 3

10.08.15 18:56
radiouli 

WGF-Nutzer Stufe 3

Neues Röhrenradio ersteigert

Hallo liebe Forengemeinde,

mir ist ein Radio "zugelaufen" :-)

Nicht ganz, ich habe mich schon darum bemüht, weil es mir optisch gefällt.
Es ist ein AM/FM Super Dominante aus dem Funkwerk Dresden ohne Ferritantenne.

Ich habe es bei e*** ersteigert und dann bei einem freundlichen Mann in MD abgeholt. Der äußerliche Zustand ist gut, bis sehr gut. Eine kleine Politur brachte das zu sehende Ergebnis.

Innen gab es keine großen Überraschungen, alles recht unberührt. Die üblichen verdächtigen Teerkindensatoren liefen alle aus. Ich habe mich also gleich ran gemacht und alle gewechselt, auch den Ratoielko und den C46. Der Siebelko war laut Multimeter okay, er ging nach einer Messung mit dem immer in den Ohm-Bereich. Ich habe ihn daher nicht formiert und er lief auch fünf bis sechs Stunden. Leider hat er sich aber doch verabschiedet, komischerweise genau als ich zu MW gewechselt habe. Es kam dann ein lauter Dauerbrummton. Beim genaueren betrachten des Becherlekos habe ich auslaufendes Teer gesehen. Ich habe den Elko im Gerät gelassen und einfach zwei neue Elkos druntergebaut.

Beim genaueren Test war festzustellen, das MW KW und LW funktionieren, die Bandfilter, Trimmer und Spulen sind unangetastet.

Die unangenehme Überraschung kam auf UKW. Folgendes Phänomen: Mit der eingebauten Drahtantenne (240 Ohm-Litze) stört sich das Gerät selber und klingt total übersteuert! Wenn ich einen externen Draht abklemme geht es gut. Da an dem UKW Tuner eh rumgefummelt wurde, habe ich teilweise nachgeglichen. Trimmer 11, Sp 12 und C 63. Alle weiteren Einsteller waren noch versiegelt und sollen es bleiben. Wie gesagt, mit einem externen Draht geht das UKW Teil sehr gut und ist extrem empfindlich. Für meine schlechte Ortslage wirklich gut. Wenn ich den externen Antennendraht jetzt einfach mal in das Gerät lege, habe ich wieder die Verzerrung wie mit der eingebauten Antenne. Das scheint irgendwas zu streuen ? Den Ratioelko habe ich nochmal gegen einen anderen getauscht (plus auf Masse) keine Änderung. Sämtliche Röhren habe ich auch getauscht. Weiterhin ist mir beim überprüfen von Widerständen (hier habe ich bisher keine defekten gefunden) aufgefallen, dass der C10 fehlte! Ich habe den entsprechenden Kondensator "nachgerüstet" und über den W25 gelötet. Nun die alles entscheidende Frage: Was kann die UKW Störung auslösen? Was streut da? Wenn der Draht ausserhalb des Radio ist oder eine externe Antenne angeschlossen ist, geht es super!!!

Dann noch eine optische Frage mit der Bitte um Hilfe. Es Fehlt eine Messingleiste, oben. Was kann ich denn da nehmen ?





Grüße und danke

Uli


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11.08.15 07:19
puntomane 

WGF-Premiumnutzer

11.08.15 07:19
puntomane 

WGF-Premiumnutzer

Re: Neues Röhrenradio ersteigert

Moin moin Uli,
vermutlich befindet sich der UKW Tuner mit seiner ersten Triode hart an der Schwinggrenze, auch möglich das einer der gewechselten Abblockkondensatoren in der ZF einen falschen Wert aufweist und die ZF schwingt.
Den Ratioelko den du bereits gewechselt und mit + an Masse gelötet hast, können wir nun ausschließen.
Ist die Anodenspannung in der Vorgabe genau so wie die Heizspannung in ihrer engen Toleranz von 6,1 - 6,5 V /AC.

Zuletzt bearbeitet am 11.08.15 12:06

11.08.15 10:06
wumpus 

Administrator

11.08.15 10:06
wumpus 

Administrator

Re: Neues Röhrenradio ersteigert

Hallo zusammen,

im Wumpus-Kompendium wird auf UKW-Effekte und Selbstschwingen eingegangen:

http://www.welt-der-alten-radios.de/komp...-2-253.html#168



Gruß von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

"Vom Mund zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft!"
Als MP3-Datei: http://www.welt-der-alten-radios.de/files/auf-dem-strahl.mp3

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