Hallo Martin, Das mit dem "Einschwingen" ist sicherlich der Grund, warum es mit scharfem im VLf-Bereich so ruhig wird und die "Knackstörungen" weggebügelt sind. Von unseren "Bootsankern" sind wir ja hohe Präzision in der Mechanik gewöhnt, aber ich schätze dass, könnte man in eines der Systeme hineinschauen, einem die Spucke wegbleiben würde. Du hast ja mit deinem Telefunken ideale Vergleichsmöglichkeiten... Gruß Jens
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Da gerade ein kleiner SAQ-Röhrenempfänger (was auch sonst) fertiggestellt wurde, bot es sich an, den resonanten Ausgangsübertrager versuchsweise durch 10W-Ela-Übertrager zu ersetzen. Der 250 Ohm-Kopfhörer wurde an 0-16 Ohm angeschlossen. Dann ist nur noch der 800 Hz-Schalenkern-Resonanzkreis wirksam, entkoppelt durch 2 Röhren. ("Nullkopplung"). NF-inus-generator an das Steuergitter der ersten Röhre. https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...0&page=2#18 …
Du schreibst hier im Thread SAQ-Detektor "Jonathan" was über einen SAQ-Röhrenempfanger und verlinkst auch noch dorthin. Muss man/ich nicht verstehen, warum du es nicht dort geschrieben hast, wo es passt und hingehört.
Ohne die verwendeten großen Schalenkerne wäre SAQ-Detektor-Empfang wahrscheinlich nicht möglich gewesen, darüber hinaus zeigten die gewickelten Probespulen die beste Güte für 17,2 kHz etwa in dem Bereich von 500-800 Windungen. Parallelkapazität dann etwa 500 pF
Für den NF-Resonanzübertrager wurde der Luftspalt des Schalenkernes beseitigt (Eingeschobener Ferritstab) und eine etwas höhere Windungszahl als optimal experimentell ermittelt, Parallelkapazität irgendwo bei 50 nF.
Hier nochmal die Gütekurven, die entscheidend für das Projekt waren.
Nun konnte ein Artikel aus einer alten Zeitschrift von 1950 ausgegraben werden der zeigt, wie die Fachleute von "Wandel und Goltermann" seinerzeit vorgegangen sind.
(Verwendet wurde ein 32mm-Topfkern mit Sirufer 4-Material, s. Datei-Anhang.)
So werden beispielsweise die Eisenkern-Verluste ermittelt, und als unwesentlich ausgeklammert. Das lässt sich praktisch in die heutige Zeit auf Ferrit-Schaltnetzteil-Kerne übertragen, die sich aus defekten Teilen gewinnen und (meist) auseinanberbacken lassen.
Weitere Aspekte: - unterhalb 3 kHz nur dier rein ohmsche Wicklungswiderstand entscheidend. - Der Wickelrtaum ist hier voll auszunutzen (Einkammer-Wicklung + Volldraht) - Die Hauptwicklung kommt in die unterste Lage und nimmt den meisten Raum ein.
Folgendes Schnittmuster aus dem Artikel gefiel mir besonders gut:
Viele weitere Details wird in dem Artikel erläutert, es wird nachvollziehbar, warum in den auseinandergenommenen Schalenkernen der Wickelraum voll ausgenutzt wurde ("Grundverlustfaktor") und für unterschiedliche Induktivitäten unterschiedliche Drahtdurchmesser benutzt wurden.
Zitieren:Es gibt also für eine vorgegebene Induktivität, die bei bestimmten Frequenz betrieben werden soll, einen bestimmbaren günstigen Drahtdurchmesser oder, was das gleiche ist, einen ganz bestimmten Wickelraum, den man bewickeln muß, um die optimale Spulengüte zu erhalten.