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Kopfhörer, Übertrager und Impedanzanpassung für Detektor
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24.04.26 00:01
basteljero 

500 und mehr Punkte

24.04.26 00:01
basteljero 

500 und mehr Punkte

Re: Kopfhörer, Übertrager und Impedanzanpassung für Detektor

Hallo,

Heute mal eine kleine Tabelle gemacht, wieder mal sehr vereinfacht.
Zu jeder Primär-Induktivität eines Übertragers gehört ein Blindwiderstand bei einer bestimmten
Frequenz, üblicherweise nimmt man 1000 Hz als Mittenfrequenz für den Sprachbereich.
Idee dabei:
Der Strom, der durch diesen Blindwiderstand fließt, ist umso kleiner, je größer der Blindwiderstand ist
und die Induktivität.
Angabe des zusätzlichen Stromes, den die Diode wegen des Trafos liefern muss deshalb, weil dann keine
Verwechselung mit dem Anpassungswiderstand passieren kann, der bei Übertragern in den Datenblättern
angegeben wird.
Mitunter verraten die Hersteller aber auch die Induktivität, z.b. bei den "Hammond"-Übertragern.

Wenn sekundärseitig dann der Hörer angeschlossen wird, kommt dessen Impedanz (bestehend aus Induktanz und
Wirkwiderstand) hochtransformiert zur Wirkung und verursacht einen zusätzlichen Strom.

Die beiden mal ins Verhältnis gesetzt, abhängig von der Induktivität des Übertragers:



Wie man sieht, ist es unmöglich, bei kleinen Induktivitäten hochohmig anzupassen.
Es fließt dann ein wesentlich größerer Querstrom durch den Trafo als man für den Hörer
selbst nutzen kann.
Die Spannung am Resonanzkreis bricht dann extrem ein, denn der ist ja ebenfalls hochohmig,
wenn seine Güte hoch ist und die Antenne lose angekoppelt ist.
-
Wegen der doch recht guten Ergebnisse mit den beiden in Serie geschalteten Printtrafos
wurde nochmals die Induktivität des 10W-ELA-Übertragers (Conrad 516104) über Resonanz gemessen.
Das geht schnell, deshalb auch einige andere schon mal als Übertrager getestete Trafos wurden gemessen.



Je größer die Induktivität des jeweiligen Übertragers, desto größer auch im praktischen Aufbau die
erhaltene NF-Spannung am Hörer.
Einzige Ausnahme war ein 400V-Printtrafo, der auch in vorhergehenden Röhren-Versuchen nicht so gut

Es kristallisieren sich folgende Lösungen heraus:
- Das Neubewickeln eines 30W-Ela-Übertragers oder eines alten Röhren-Übertragers.
Das ergibt höchste Induktivität bei etwa 4000 bis 6000 Windungen 0,1 Cul in 4 Kammern.
Die "Omnitronic von LTT scheinen kein verschweißtes Joch zu haben und sind nur mäßig
stark getränkt
h t t p s://www.ltt-versand.de/ton/installationela-technik-100v/?p=1&o=3&n=96

- Die Verwendung von 2 in Serie geschalteten 10W-Ela-Übertragern mit 0,625W als
letzten Abgriff (Conrad, Völkner)

- 2 Block 1,5VA-Printtrafos der "VE-Serie, wie beschrieben.
Für den "In-ear-Hörer" ergaben sich kaum Unterschiede zum "selbstgewickelten"


Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 24.04.26 23:18

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Stromverhältnis_Übertrager_vereinfacht 2026-04-23.jpg Stromverhältnis_Übertrager_vereinfacht 2026-04-23.jpg (3x)

Mime-Type: image/jpeg, 27 kB

Induktivitäts-Messungen an einigen Trafos_2026-04-24.jpg Induktivitäts-Messungen an einigen Trafos_2026-04-24.jpg (2x)

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