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Einen Punkt habe ich bisher bei meiner "Gartenantenne" noch etwas vernachlässigt, den der Erdung. Zwar sind im Garten einige Koax-Leitungen und Eisen-Zugdrähte in Leerrohren mit einbezogen, aber ein kürzlich gefundener Artikel in der "wireless world" zeigt, dass bei guter Antennenanlage schon das Einfügen eines 25 Ohm-Widerstandes die HF-Spannung halbiert. ("complications of crystal reception", Griffith, Wireless World 1926 Febr. + März)
Die Messungen von Griffith ließen sich (das gute Wetter will ja ausgenutzt sein) praktisch sehr gut nachvollziehen: Mit nur einem 5m Radial (1,5mm Kupfer-Installations-Volldraht, am Ende ein Erder eingegraben), war kaum Empfang der BBC möglich. Je mehr Radials an den Detektor angeschlossen wurden, desto lauter wurde der Empfang.
Umgekehrt verringerte ein eingefügter 33 Ohm-Widerstand in die Antennen-Leitung die Lautstärke wieder.
Mir dem "Redcrab-Serienkreis-Rechner" lässt die er Sachverhalt von der Güte des Resonanzkreises her angehen, den das Antennengebilde ja darstellt: Mit einem Widerstand von 25 Ohm bei 330µH und 100pF Serienkapazität ließe sich bei der resultierenden Frequenz von 860 kHz eine Güte von maximal 74 erzielen. Mit 50 Ohm nur noch eine Güte von 37.
Das wäre der Wert, den Morecroft in seinem Buch "Principles of radio communication" (1921) für mobile Feldantennen nennt. Hohe Schiffsantennen kommen, je nach Wellenlänge, auf Werte von 10 Ohm.