auf das Dach kann ich gut ohne Kletterausrüstung laufen. Das hat um nur um 32° Neigung. Und naja den Absturzgurt von der Firma würde ich heute nach 33 Jahren nehmen, den man aus Arbeitssicherheitsgründen bei Dachbegehungen und Aufenthalt <= 1m zur Attika anlegen muss.
DAB+ höre ich nur im Auto. Auch das Portable Musikgerät z.B. ein Baustellenradio wird - sofern Internet verfügbar mit dem Smartphone Radiolink über Bluetooth verbunden. Hier zu Hause dank doppeltem Antennenanschluß am Sony-Tuner ST-SA5ES aus den 90ern kann ich die UKW-Dachantenne und aus dem (Ex-Kabel-BW jetzt Vodafone) Kabelradio anlegen. Manche hören nur über Alexa und Konsorten. Ich setze aber eher auf reine Internetradios vom PC (wenn ich davor sitze) oder Einzelinternetradio deren NF-Ausgang ich mit dem klassischen Verstärker verbinde. Internetradio hat halt eben einzigartigen Vorteil der Spartenradios mit typischer Musikauswahl aus Röhrenradiozeiten.
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Der alte "Körting-Super-Stereo-Dynamik", der an anderem Standort ein Keller-Dasein unter Stahlbeton-Decke fristete und Über Koax-Leitung und etwas Draht wenigstens erwas UKW-Luft schnappen konnte, bekommt nun einen Ehrenplatz an einer Wand im Dachgeschoss. Da spielt er schon mit seinem Gehäusedipol sehr gut, aber es hat sich gezeigt, dass der Dipol besser über der Decke funktioniert, denn die ist komplett mit einer Abschirmfläche versehen. - Das dürfte ungefähr mit den Verhältnissen eines Blechdaches vergleichbar sein. Hier hat Bergtold Messwerte in der Funkschau 1953-19 wiedergegeben und erläutert: Unter dem Blechdach betrug die Feldstärke nur 20%. (Stellt man die Karte auf den Kopf, landet man irgendwo bei Murnau. Nicht die schlechteste Arbeitsumgebung.) - Ein weiterer Faktor hier vor Ort ist ein großer Gebäude-Komplex nach Norden, Dänische Sende können nicht empfangen werden, stören aber auch nicht.
Statt eines Alu-Rohres oder Profils wurde diesmal einfache Kupferleitung verwendet, man kann dadurch den Dipol V- oder auch Fächerförmig machen und sich den Feldverzerrungen sowie der Einstrahlrichtung der Sender anpassen:
Entweder den NDR2 aus Hamburg optimieren, oder den 200W-Elbe-Weser-Radio "anpeilen".
Die Dipol-Arme sind direkt an die 75-Ohm-Koax-Leitung angeschlossen, die ist dann direkt nach dieser Einspeisung zu einer 4 Windungs-10cm-Mantelwellen-Sperrspule aufgewickelt. Der Anschluß an das Radio erfolgt wie bisher mit Außenmantel des Koax an den Mittelpunkt = AM-Anteneneingang des Radios und Innenleiter an einen der beiden 240 Ohm-Antennenanschlüsse (vgl. Erläuterung von HB9 in vorigen Beiträgen) Interessanterweise erhöht sich die Signalstärke etwas, wenn eine 2 Windungs-10cm- Luftspule parallel zu den beiden 240-Ohm-Anschlüssen geschaltet wird.
Bei AM wurde im Mittelwellenbereich die LW-Spule vom Stab abgezogen und die MW-Spule verschoben, um optimal 648kHz empfangen zu können. Dann ist die Antenne fast so leistungsfähig wie der MW-DX-Rahmen, nur abends ist der wegen seiner Richtwirkung erheblich überlegen.
KW geht auch einigermaßen am Tage selbst im 48m-Band, bis die "China-Wand" die dämpfende D-Schicht durchschreit. Nach dieser unangenehmen Phase dann wieder guter Empfang.
Die Erhöhung der Senderstärken ist erheblich, die KI erklärt das durch die Wirkung der Schirmfläche: ziemlich genau Lambda/4 unter dem Dipol, sieht der sein Spiegelbild unterhalb der Schirmfläche und bekommt seine eigene Rückstrahlung phasengleich zurück.
Ein verrauschter Sender, der mit Gehäusedipol gerade mal 1/4 Ausschlag der eingebauten EM84 bewirkt, bringt diese am Dachboden-Dipol zur Überlappung.
Man könnte noch einen Balun für den Radio-Anschluß bauen, dieser Thread gefiel mir: h t t p://saba-forum.dl2jas.com/index.php/Thread/4786-Antennen-Impedanz-Anpassung/