hier kommt nun die Blende & Zeit Abteilung der sehr großen Oszilloskope
Im Rahmen wissenschaftlicher Vorgänge muß stets auch Dokumentation gemacht werden, man spricht hier von "Nachweisführung". Damals wars üblich, die Bildschirme zu fotografieren. Damit das auch bei Einzelamplituden (single shot) perfekt funktioniert, hat Tek dafür entsprechendes Zubehör entwickelt.
Genau das stell ich euch nun vor.
Tek, C51 Oszilloskop-Kamera.
Dick, schwer, teuer, und es sieht nach Qualität aus. Da ich aber selber nicht so die Ahnung habe wärs nett wenn nun einer unserer Fotofachmänner dieses herrliche Ding mal begutachten würde. Ich würde gern, sofern das zu bekommen ist, ein Filmpack dafür kaufen und mal etwas rumknipsen !
Restauration der Kamera..
Ankleben von Kunstlederbezug, saubermachen, Film rein, feuer frei
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Mein Vater hat früher "Rolleigrafiert" die Eingeweihten wissen was ich meine. Für die Oszi Kamera brauchst Du einen Rollfilm, die gibt es noch zumindest Online. Trotzdem können die Foto Experten Dir genau sagen, welcher Filmtyp wahrscheinlich Kunstlicht und welche Empfindlichkeit wohl sehr hoch, nötig ist. Es gab glaube ich auch spezielle Filme extra für solche Anwendungen. Ob die Kamera selber noch in Ordnung ist, da muss ein Experte ran. Also im Prinzip ja, aber die Einzelheiten müssen noch abgeklärt werden damit man was sieht auf dem Foto.
Rollfilm als Sofortbildsystem a la Polaroid gibt es nicht. Rollfilm ähnelt dem Kleinbildformat, nur hier gibt es keine Filmpatrone, der Film wird von einem Wickelkörper ähnlich einem Hygieneartikel abgerollt und auf der Gegenseite aufgerollt und zum Schluss wieder zurückgespult. Gängigstes Format waren 6 x 6 , 6 x 9 bei Deiner Kamera sieht es nach 6 x 9 aus. Es gab auch noch 4,5 x 6 und Spezialrollfilm mit 4 cm Breite für die Baby Rollei z.b. Es könnte eine Wechselkasette für Polaroid gegeben haben ich glaube im Profibereich gab es so etwas, dann sähe die Sache aber anders aus. Möglicherweise gab es ein besonders Film - Entwicklungsset das speziell für die schnelle Entwicklung von den Spezialfilmen, diese gab es nicht beim Fotohändler an der Ecke. Da müssen die Experten ran um genaues über das Filmmaterial zu der Bauzeit deines Gerätes zu sagen, für die in Deutschland um 1960 gebräuchlichen Filme auf dem Gebiet hab ich eine Tabelle.
Bei deiner Oszi-Kamera dürfte der Polaroidfilm des Typs 40 (Rollfilm) verwendet worden sein wie er auch an der Polaroidkamera 900 verwendet wurde. Das Kameragehäuse der 900 sieht deinem Rückteil sehr ähnlich.
Gebe zu da war ich nicht voll informiert. Hatte zu dem Thema dieser Spezialfotografie eine 60er Jahre Fachschrift zur Hand, da wurde mit ausgesprochenem Spezialfilm ähnlich Röntgenfilm z.t. gearbeitet. Mir waren nur die Einzelblatt Kassetten für Großformat Kameras bekannt. Aber für die Oszi - Kamera noch Filmmaterial zu bekommen dürfte schwer sein. Und ob die Mechanik (Verschluss) noch gängig ist ist auch fraglich, zur Reparatur muss dann ein Fachmann ran, selber würde ich da nicht drangehen. Auf dem ersten Foto sieht es nach Zentralverschluss aus, die sind empfindlicher bei langer Nichtbenutzung als Schlitzverschlüsse.
Bei der Kamera dürfte es sich, wie auf dem ersten Bild von Martin zusehen ist, um ein Produkt von Rohde/Schwarz handeln. Das Polaroidrückteil ist sicher abnehmbar. Womöglich findet sich im "www" noch ein Rückteil für 120er Rollfilme. Diese gibt es noch heute. dann wäre eine Weiterverwendung der technisch interessanten Scope-Kamera ev. noch möglich.
Rohde & Schwarz war der deutsche Vertrieb für Tektronix, die Kamera ist hergestellt von Tektronix, Portland, Oregon, USA, Teile davon eventuell von Polaroid.
Deswegen finden wir auf fast allen Tek Geräten den silbernen Aufkleber der Rohde&Schwarz Vertriebs-GmbH.
Ich hab noch eine weitere, C5 und ein Ding das noch identifiziert werden muß.
Wenns bezahlbar wäre käme ein Umbau der C51 auf Digitalrückenteil in Frage, der Oszi zu dem sie gehört hat Fähigkeiten für die man auch heute noch sehr tief in die Tasche greifen müßte.
Martin.M:Wenns bezahlbar wäre käme ein Umbau der C51 auf Digitalrückenteil in Frage, der Oszi zu dem sie gehört hat Fähigkeiten für die man auch heute noch sehr tief in die Tasche greifen müßte.
Großformatige Digirückteile waren früher tatsächlich fast unbezahlbar. Heute liegt das Problem eher im Anschluß der Teile. Wer hat heute noch SCSI II, um die älteren Scanbacks zu benutzen. Info dazu: www. betterlight.com/index.html
Aber interessant wär das sicher. Ob es klappen würde beim Scannen des Oszi-Bildes?