Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben
Hallo Fernseheumel,
sehe ich auch so. Der AM-Rundfunk wurde damals vor fast genau 10 Jahren vor allen Dingen mit der Begründung engültig abgeschafft, der Energieverbrauch sei zu hoch. Mit 3 Mittelwellensendern zu je 300 kW Sendeleistung kann man jedoch ganz Deutschland in den Abendstunden versorgen. Das entspricht dem Energieverbrauch von ein paar Lastzügen auf der Autobahn, um mit diesem Vergleich die Größenordnung abschätzen zu können. Das moralisch und politisch aufgeladene Argument des Energiesparens war also nur vorgeschoben.
Man stelle sich das realistische Szenario eines größeren Blackouts von der Größe eines Bundeslandes vor. Dann wird es schwer oder unmöglich UKW und DAB+ empfangen zu können. Mit kleinen Mittelwellentaschenradios kann sich die Bevölkerung aber problemlos wenigstens in den Abendstunden informieren und hat sogar noch etwas Unterhaltung. Die ganzen hausgemachten Rundfunk-Störungen sind bei einem Stromausfall übrigens auch verschwunden.
Aber es ist doch klar. Wenn sich eine Gesellschaft dafür entschieden hat - egal aus welchen sinnvollen oder unsinnigen Gründen auch immer - eine teure Energiewende mit Hilfe von Subventionen möglichst schnell durchzudrücken, dann werden die Risiken und möglichen nachteiligen Konsequenzen mit einem Denkverbot versehen und dazu gehört auch die Gefahr eines Blackouts oder größeren Stromausfalls. Wer also sich für einen Blackout rüstet, wird schnell als Prepper, Schwurbler, Panikmacher und so weiter persönlich angegriffen und ins Lächerliche gezogen.
Ein Beispiel vom 21. Dezember 2022 des ZDF mit Harald Lesch: https://youtu.be/o5cMVXqVjK0?si=aPuNmtJGokmFb4zF Eine Anmerkung noch dazu, wo Harald Lesch die Unwahrheit erzählt. Die Franzosen schalten sehr viele Kernkraftwerke im Sommer ab, weil sie den Strom im Sommer nicht brauchen, und nicht wegen Kühlwassermangel und technischer Fehler. Die Franzosen heizen im Winter nämlich mit billigen Direktstrom aus Kernkraft. In Schweden war das bis vor 20 oder 30 Jahren auch üblich. Viele Einfamilienhäuser hatten nur elektrische Heizkörper an den Wänden. Ein Einfamilienhaus kam man dann üblicherweise mit 23.000 kWh pro Jahr aus, ältere schlecht gedämmte Häuser benötigten bis zu 30.000 kWh. Strom war damals sehr sehr billig. Ja, die ganzen Experten, die da schwergewichtig beschwichtigend bei Harald Lesch auftraten, lagen falsch seit dem Blackout auf der iberischen Halbinsel am 28. April 2025. Die können sich seitdem nicht mehr herausreden. Wer will, kann sich noch mehr solcher Videos anschauen, die zum Teil Propaganda-Charakter haben.
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Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben
Hallo,
ja, wir haben verlernt, unter widrigen Bedingungen zu überleben, aber warum ist das so ? Weil wir uns einen hohen Lebens-Standard erarbeitet haben (im Prinzip seit 100 Jahren (Industrialisierung) stetig besser, von den Rückschlägen durch die Kriege abgesehen!). Früher mußten nahezu alle Menschen mit Handarbeit in der Landwirtschaft arbeiten, durch die Industrialisierung und Arbeitsteilung wurde unsere moderne Gesellschaft, wie wir sie bis in die 2000er hatten, möglich. Wir haben es verlernt, jeden Tag ums Überleben kämpfen zu müssen und das ist gut so !
Wenn man Kopfschmerzen hat, sollte man die Ursache suchen und nicht versuchen, mit Schmerztabletten eine dauerhafte Heilung zu erreichen. Wenn die Infrastruktur angegriffen wird, sollte man die Ursache bekämpfen !
Eine moderne Gesellschaft ist per se verwundbar und wenn Feinde unserer Lebensweise frei rumlaufen, passiert eben sowas und es wird wieder passieren! Würden die Verbrecher riskieren, für jedes noch so kleine Ereignis lebenslang oder zumindest lange Zeit im Zuchthaus (Alcatraz, nicht Jugendherberge mit Farbfernsehen!) zu landen, hätten wir weniger Probleme. Stattdessen werden die noch indirekt über NGO-Konstrukte staatlich finanziert und seit den letzten Anschlägen ist NICHTS passiert ! In allen mainstream-Medien dröhnendes Schweigen über die Täter, wie würde das wohl aussehen, wenn die Täter zB aus dem Umfeld der Realität und Ideologieverweigerung kämen ? Die Straßen wären voll und jeder Politiker würde sofort nach Verfolgung und Verboten schreien.
Ich hab echt die Schnauze voll ... In Berlin sterben wahrscheinlich so einige Menschen, die in ihren Wohnungen sitzen uns aus verschiedenen Gründen keine Kontakte zu Hilfe haben (können), alt, gebrechlich, psychisch krank ... und die fetten Bonzen sitzen in ihren beheizten Villen...
Löscht den Beitrag ruhig, wenn zu heftig, aber wenn ich den Kiesewetter höre, platzt mir der Kragen... wer weiß, wie viel Pöbel mit warmem Hintern jetzt wieder mitmacht "Der böse Russe wars". Und egal wieviel man vorbereitet, wenn eine größere Katastrophe durch solche Anschläge kommt, wird man noch ganz andere Zustände erleben, da mützt weder ein Batterie-MW-Radio, noch Konserven ! Ich will mir nicht ausmalen, was passiert, wenn zB halb Berlin betroffen wäre, auch gewisse Stadtteile.
Re: Aus gegebenen Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben
Hallo,
portable und im Auto Radios habe ich in überzahl. Aber seit 20 Jahren nicht für Notfälle gebraucht. Allerdings kann ich bestätigen daß wenn Wasser mal für einen Tag abgesperrt wird wegen Bauarbeiten irgendwo im Dorf dies äußerst lästig ist. Wenn Netzstrom im Winter ausfallen sollte, dann wird es sehr kalt in meinem Haus. Ölheizung funktioniert dann natürlich nicht. Da ich in Süddeutschland wohne bin ich von Stromnetzten umgeben. Denke daß es so wie in Berlin nicht zu einem längerem Ausfall kommen dürfte. Aber je nach Gegend und Infrastruktur kann das anders sein. Daß kritische Stellen nicht ausreichend redundant und gesichert sind, naja, wer hat das vor Jahrzehnten gedacht? Politiker sicher nicht, und auch die Netzverleger und Betreuer wahrscheinlich auch nicht. Leider sind wir derzeit von ausländischen Kräften bedroht, aber auch von inländischen nicht zu verstehenden.
Re: Aus gegebenem Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben
Die Realität ist: Wir müssen jederzeit mit einem Stromausfall von mehreren Tagen rechnen. Siehe Berlin, siehe Spanien letzten Sommer.
Es wurde bereits darauf hingewiesen, wie wichtig die Beheizung der Wohnung im Winter ist. Auch für mich hat das Priorität, zumal meine moderne Gasheizung auch für das Warmwasser sorgt. Ich bin nämlich ein Warmduscher, das bleibt aber bitteschön unter uns …..
Ich bin also bereit im angesprochenen Notfall auf einige vertraute Annehmlichkeiten zu verzichten, Hauptsache die Heizung läuft weiter. Aber wie kann man das technisch angehen? Als Minimallösung habe ich mir in den letzten Tagen einen Stromspeicher in Form eines Autoakkus VARTA 12V, 77Ah gekauft. Sicherlich gibt es bessere und effizientere Akkus, jedoch ist dieser Typ genau passend für mein Auto und auch für den Mover im Wohnwagen! Hat mit Versand nur 115 € gekostet! Sonnenpanele liefern zu wenig Energie im Winter, wo es oftmals bewölkt ist und die Tage kurz sind. Und viele davon kann ich sowieso nicht installieren, wird dann auch sehr teuer.
Einen 200W Wechselrichter hatte ich bereits. Billiges Produkt, macht keinen Sinus, sondern eine Art Rechteck. Die Elektronik der Heizung schluckt das glücklicherweise, wenn man an den WR-Ausgang (war schwebend) den N-Leiter des Hauses anschließt!
Dann mal los. Akkustrom und -spannung mit Instrumenten überwacht. Thermostat auf 18° Tag und Nacht eingestellt. Ergebnis: Mit dieser Konfiguration läuft die Heizung (mit Intervallen) nur 24 Stunden, dann ist die Akkuspannung auf 10,8V (belastet) gesunken.
Vorläufiges Fazit: Mir wurde klar, so kann ich nur einen Tag überbrücken. Ziel sind aber drei Tage! Muss mal überlegen, kaufe ich noch zwei gleiche Akkus dazu, oder schau' ich mal nach den vielen tragbaren „Powerstations“ wie Jackery, Ecoflow usw..... Letztere können auch im Sommer (mit Solarpannels) auf dem Campingplatz nützlich sein.
Re: Aus gegebenem Anlass: Man sollte ein portables Radio im Haushalt haben
Gute Idee nur die Heizung mit Strom zu speisen und dafür eine Autobatterie mit Wandler zu nutzen. Hatte ich auch mal überlegt aber bisher nicht verwirklicht. Müßte eine Netzabtrennung des Heizungstroms und einen Zugang für die Einspeisung einrichten. Naja, mal ein gelegentliches kleines Projekt. Länger als ein paar Stunden Stromausfall alle paar Jahre mal hatte ich noch nicht. Deshalb auch noch nichts getan.