Re: aktueller Sonnensturm - ein Fall fürs Analogradio?
Hallo Norbert, hallo Ingo, hallo zusammen,
ich habe mal diesen Kathodenfolger als Verstärker für eine kurze Zimmerantenne aufgebaut. Er ist aber für eine Langdrahtantenne unpraktikabel, da es sich um einen abgestimmten HF- Verstärker handelt. Für eine Rahmenantenne ist die Schaltung auch geeignet. Alle Abstimmkomponenten sind dann in einem Griff zu erreichen. Bei einer Drahtantenne im Garten ist das ja nicht so.
Ich neige dazu keine Verstärkung vorzusehen. Das Elementare ohne zusätzliche Spannungsquelle finde ich besonders spannend. Verluste durch entsprechende Materialien gering halten, ist für mich der richtige Weg. Hier liegt meine Faszination.
Wenn sich der Aufbau aus dem RM als unrealistisch herausstellt...dann eben nicht. Ich denke, dass das Ferritmaterial auch dementsprechend sein muss. Amidon FT140-72 wäre ein möglicher Ringkern für diese Anwendung.
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Re: aktueller Sonnensturm - ein Fall fürs Analogradio?
Hallo Ingo, hallo Joe,
@Ingo Das stimmt, die Schaltung ist sehr kritisch, was die Oszillation angeht. Aus diesem Grund habe ich auch keine Blitzschutzdioden verwendet. Klar, dadurch ist natürlich der Transistor gefährdet. Ich könnte es ja mal statt mit Blitzschutzdioden, mit einer Drossel (mit sehr hoher Induktivität) versuchen. Nur bei den niedrigen Frequenzen der LW habe ich auch hier Verluste.
@Joe An eine Röhre hatte ich bei meinem Impedanzwandler auch schon gedacht. Das Problem ist nur, dass ich hier zusätzlich noch eine Leitung für die Heizung brauche (und ich bin nun mal ein Minimalist ). Ich hatte mir auch schon eine Verstärkerschaltung mit einem Transistor aufgebaut, aber die empfangenen Signale wurden stark verzerrt. Ohne LC-Anpassung scheint es vielleicht doch nicht zu funktionieren. Ich glaube ich muss erst mal wieder auf eine neue Eingebung warten .
Re: aktueller Sonnensturm - ein Fall fürs Analogradio?
Hallo Norbert,
es ist auch nur ein kleiner Versuch gewesen. Abstimmung am Fußpunkt der Antenne und Heizung machen die kl. Schaltung unpraktikabel. Eine abstimmbare und verstärkte Rahmenantenne für Röhrengeradeausempfänger, war hier das Ziel.
Ich denke, Du solltest Dich erstmal auf einen vernünftigen Blitzschutz konzentrieren, da Du mit den Resultaten des Drahtes doch sehr zufrieden bist. Ich habe Dir mal einen Link.txt als PN geschickt. Den Erdungstrenner würde ich möglichst kurz an den Blitzableiter und außerhalb des Hauses anschließen.
Re: aktueller Sonnensturm - ein Fall fürs Analogradio?
Hallo Joe,
habe jetzt die Langdraht geerdet, jetzt ist der Empfang weg. Scherz beiseite, ein Blitzschutz ist notwendig. Vor vielen Jahren saßen wir auf dem Balkon beim Abendbrot (Grill). Das Gewitter hatte sich schon verzogen, dachte ich, aber plötzlich fuhr der Blitz mit einem sehr lauten Knall in die Dachantenne vom Nachbarn. Von der Antenne und dem Mast sah ich nur noch eine gelbe Wolke. Ich hörte aber noch, wie ein paar Elemente über die Dachplatten 'klimperten'.
Danke für den Link. Ich werde allerdings später erst mal reinschauen.
Re: aktueller Sonnensturm - ein Fall fürs Analogradio?
Hallo Joe,
jetzt habe ich meine Langdraht vom Haus weg montiert. Ich verwende jetzt doch wieder meine alte Zuleitung (Litze). An der Empfangsspule kommt der DLF mit einem Pegel von ca. 1,5Vpp an. Dein Link war super. Die Idee mit der Zündkerze als Funkenstrecke ist nicht schlecht. Muss mal schauen, was für eine Kapazität so eine Zündkerze hat. Zur Zeit stecke ich meine Zuleitung abends immer ab (Bananenstecker<-->Bananenbuchse), somit ist der Anschluss der Zuleitung dann ca.1m vom Balkon entfernt.
Über Ostern war ich im Bayerischen Wald. In Furth im Wald habe ich eine Langdraht gesehen die im (horizontalen) Quadraht gespannt war. Eine Richtwirkung wird man damit doch nicht erziehlen, oder?
Gruss Norbert
Ach ja, bei Deinem HF-Vorverstärker hast Du das Bremsgitter und das Schirmgitter der EF98 verbunden. Sekundärelektronen werden ja bei 9V nicht auftreten, aber was bringt es wenn das Bremsgitter Anodenpotential hat?
Re: aktueller Sonnensturm - ein Fall fürs Analogradio?
Hallo Norbert,
NorbertWerner:Ach ja, bei Deinem HF-Vorverstärker hast Du das Bremsgitter und das Schirmgitter der EF98 verbunden. Sekundärelektronen werden ja bei 9V nicht auftreten, aber was bringt es wenn das Bremsgitter Anodenpotential hat?
Diese kleine Schaltung ist aus einem Röhrenexperimentierbausatz und leicht abgewandelt. Die Pentode EF98 wird hier als Triode betrieben. Anode, Schirm- und Bremsgitter werden so zu einer Anode zusammengefasst, ich denke auch damit definierte Zustände an den sonst offenen Pins liegen. Achtung bei Verwendung einer EF95 geht die Schaltung nicht und es kommt zum Kurzschluss, da das Bremsgitter intern eine Verbindung zur Kathode hat.