ich bin neu hier im Forum und möchte mal mit meiner Frage an dieser Stelle ansetzen.
Ich besitze ein Stassfurt Onyx 8E156I. Dieses hat Zf = 6,75 MHz.
Mir fiel nun auf, dass meine Sender laut Skala 3,5...4,4 MHz niedriger sind als "offiziell". Bei Sendern (Dachau bei München), die nur auf einer f senden, lässt es sich sehr gut erkennen. Bei Sendern mit mehreren f liegt immer eine f im o.g. Bereich.
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das entspricht einem Oszillatorfehler von weniger als 5%, bezogen auf das Alter ein guter Wert. Grund dafür kann sein: altersbedingte Veränderung von Bauteilen, eine veränderte Betriebsspannung (wir hatten damals 220V, jetzt 230V), eine veränderte Betriebsgleichspannung, zB gstiegen weil die Endröhre gealtert ist und weniger Strom zieht)..
würde ich erstmal durchmessen und die Spannungen prüfen / mit dem Plan vergleichen. Wenn alles gut ist einfach abgleichen.
Ich hatte ja nun schon einige Radios aber so einen Oszillator-Fehler noch nicht. Und 3x nicht wegen veränderter Betriebsspannungen. Ich kann mir eher vorstellen, daß jemand das Radio "frisiert" hat. Weil viele der "interessanten" (Privat)Sender in höheren Frequenzbereichen zu finden sind und die alten Radios meistens nur bis 100MHz gingen. Dafür fingen sie oft bei 85-86MHz schon an, während die ersten Sender erst bei 88MHz kommen. Ich traue es mich kaum zu sagen aber auch ich habe - gerade bei "Gebrauchsradios" schon am Tuner geschraubt, so daß die tiefste erreichbare Frequenz exakt 88MHz waren und das Radio "im Gegenzug" bis 103MHz ging. Der Zeiger auf der Skala ist dann halt nur noch Deko (ausser für jemanden der Bescheid weiß), dafür gibt's mehr Sender. Insofern: Vielleicht ist das in dem Fall wirklich ein "Feature" und kein "Bug"
PS: Vielleicht könnte mal jemand die 2. Seite dieses Threads hier abkoppeln, weil mit der ZF-Frage hat das ja nun mal gar nichts zu tun... PPS: Interessanter Name, Omipo. Aus welchem Kulturkreis stammt der wenn man fragen darf?
@Uli: Leider kann die Forum-Software nur EIN Beitrag eines Threads abkoppeln. Ich habe jetzt den Betreff angepasst (muss aber von Hand jeweils angepasst werden).
@Alle: Es gibt übrigens - dort wo es Kabelfernsehen mit einem UKW-Radio-Angebot gibt - eine scheinbare Fehlermöglichkeit, die ähnliche Fehler erzeugen kann: Kabelfernseh-UKW-Radio-Sender erscheinen dort neben den originalen terrestrischen Frequenzen nochmals an anderer Stelle. Das passiert insbesondere dann, das Kabelfernsehen über schlecht geschirmte Koax-Kabel verbreitet wird.
Ich erwähne diesen Effekt nur, weil das auch schon mal zur Verwirrung führen könnte.
empfängt er denn auch Sender, die normalerweise nicht in seinem Empfangsbereich liegen? Ich denke die Skala geht bis 100 MHz, ist der Ostillator verstimmt müsste er in diesem Fall auch Sender bis 104 MHz empfangen können, sofern im Empfangsbereich.
Wenn nein, ist evtl. nur der Zeiger auf dem Seil falsch positioniert (evtl. wurde das Seil mal gewechselt). Vor einem Abgleich würde ich dieses zuerst prüfen, es wäre nicht das erste mal.
zunächst erstmal vielen Dank an alle für die Rückmeldungen. Leider bin ich zur Zeit oft auf Dienstreise und habe daher erst am Wochenende Zeit, mich dem nochmal zu widmen.
Am interessantesten fand ich Ulis Vermutung, die minimale und maximale Frequenz des Radios könnte mit Bedacht verstellt worden sein.
Ich werd mir mal von meinem Bekannten einen FM-Transmitter ausleihen, damit ich das gezielter untersuchen kann.
Was mich nur wundert: Im Moment macht es den Anschein, als ob die Frequenzabeichung mit steigender Frequenz größer wird...
Ich melde mich zurück, wenn ich mehr weiß.
Noch einen schönen Abend!
Omipo PS: @Uli: dieser Name ist ausgedacht und hat keine gewollte Beziehung zu irgendwas
Ich tippe mehr und mehr auf "Absicht". Persönlich, wenn das kein besonders wertvolles Sammlerstück sondern ein Gebrauchsradio ist, würde ich die untere Frequenz auf 88,0MHz einstellen (das schaffst Du dank FM Transmitter), dann landest Du oben im Bereich 103-104MHz. Schlecht für die Originalität (aber macht nix, lässt sich ja mit dem Abgleichbesteck leicht Rückgängig machen), aber eben gut für den Gebrauchswert. Wo die 3-4 Sender, die man idR hören will auf der Skala dann liegen hast Du in 5min raus. Und ob der Skalenzeiger dann auf 100MHz steht während ich 102,5 höre ist mir gerade mal egal ;)
ich würde sagen, Uli hat recht. Ich hatte bei meinen beiden Röhrenradios (Nordmende Rigoletto und Biennophone Gandria) ebenfalls die UKW-Tuner 'frisiert'. Der Gandria überdeckt so den ganzen UKW-Bereich (der ging original schon bis 104MHz) und der Rigoletto schafft etwas mehr als 104MHz. Durch Ändern der Kondensatoren (Löten) ginge noch mehr, aber diesen Aufwand habe ich gescheut. Wegen Originaliät: Hier habe ich absolut keine Skrupel, denn das Radio ist ja noch original, wenn man nichts mit dem Lötkolben umbaut, und es sollte ja auch einen Gebrauchsnutzen haben, denn wenn es nur Anschauungsobjekt ist, muss man es ja auch nicht reparieren... Somit mein Tipp: gleiche den Oszillator so ab, dass das Radio deine Lieblingssender empfängt. Falls man keine Empfindlichkeit verschenken will, sollte man den Vorkreis ebenfalls anpassen, aber bei Empfang ab Kabel oder lokalen Stationen ist das egal.
Problematisch wird das nur, wenn einer am unteren und ein anderer am oberen Ende des UKW-Bereichs ist, dann hilft nur Löten oder Verzicht.