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Ich bin auf der Suche nach einem UKW Vorschaltempfänger für mein Sachsenwerk Olympia, dies hat kein UKW. AM hören hat natürlich seinen Reiz, manchmel braucht man aber UKW. Ich habe schön öfter von UKW Vorschaltempfängern gehört und würde mir so etwas auch gerne zulegen, gern als externe Komponente mit eigener Stromversorgung und einem Ausgang für den TA Eingang des Olympia. Hat jemand so ein Teil und was gibt es da so? Im Netz bin ich nicht wirklich fündig geworden. UKW einbauen möchte ich nicht, dass Radio soll im Originalzustand bleiben. Danke für eure Mühe, radiouli
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Hallo Uli, ein UKW-Radio im Handy sind gar nicht so selten und ein Steckeradapter von Klinke oder Cinch auf deinen TA/TB Eingang im "Olympia", ist schnell zusammen gelötet. Sehr wichtig wäre nur vorher festzustellen. das dein "Olympia" kein Allströmer ist, sonst kann es passieren, das je nach Netzsteckerdrehung das Chassis und somit auch die TA/TB Buchse unter Netzspannung steht! Nenne uns also den genauen "Olympia" Typ und wir teilen dir mit, ob dein "Olympia" eine Netztrennung besitzt oder nicht.
radiouli: ....von UKW Vorschaltempfängern gehört und würde mir so etwas auch gerne zulegen, gern als externe Komponente mit eigener Stromversorgung und einem Ausgang für den TA Eingang des Olympia. Hat jemand so ein Teil und was gibt es da so? Im Netz bin ich nicht wirklich fündig geworden. UKW einbauen möchte ich nicht, dass Radio soll im Originalzustand bleiben.
so ganz verstehe ich Dein Problem nicht. In der Elektrobucht gibt es für wenige Euro jede Menge an UKW-Tunern zu kaufen, die Deine Ansprüche voll erfüllen würden: externe Komponente, eigene Stromversorgung, Ausgang für TA. Außerdem empfangen sie den ganzen heute benutzten Bereich von 87...108MHz und kommen mit der heute üblichen dichten Senderbelegung dieses Bereichs gut zurecht.
Oder meintest Du, daß es ein 'Olympia'-zeitgenössisches Teil sein soll? Damals - um 1950 - gab es vorübergehend UKW-Nachrüst-Geräte in verschiedenen Ausführungen. Im Billigbereich waren das Pendler, von deren Benutzung man heute aber abraten muß. Es gab auch Bausätze für Superhets und entsprechende Fertiggeräte. Meist waren das Geräte, die zum Einbau in alte AM-Empfänger gedacht waren. Also ohne eigene Stromversorgung. AM-Empfänger, die um 1949/1950 auf den Markt kamen, waren häufig auf den Einbau solcher Zusatz-UKW-Empfänger vorbereitet, stromversorgungsmäßig. Alles das würde Deinen Anforderungen aber nicht entsprechen.
Im höheren Preisbereich gab es damals UKW-Superhet-Empfänger der Firma Nogoton, die in der Grundausführung auch als Chassis ohne Stromversorgung angeboten wurden. Dazu konnte man aber ein passendes Netzteil separat erwerben. Später ebenso einen separaten Stereodekoder. Das ganze wurde auch kombiniert in einem Gehäuse mit Skalenantrieb etc. - etwa in der Form eines heutigen 'Tuners' - angeboten. Diese Geräte werden auch heute noch manchmal angeboten.(In der E-Bucht mal nach 'Nogoton' suchen.)
Bei allen diesen frühen (d.h. um 1950) UKW-Empfängern sollte man sich darüber klar sein, daß sie auf die damaligen Empfangsverhältnisse zugeschnitten waren. Also Empfangsbereich von 87..100MHz, kein Stereo. Damals waren im ganzen UKW-Bereich meist nur zwei bis drei Sender zu empfangen. Die Trennschärfe der Geräte (vor allem der 'Pendler') war entsprechend ausgelegt. Mit der heutigen Senderdichte kommen sie u.U. nur schlecht zurecht.
qw123:Hallo radiouli, so ganz verstehe ich Dein Problem nicht. In der Elektrobucht gibt es für wenige Euro jede Menge an UKW-Tunern zu kaufen, die Deine Ansprüche voll erfüllen würden: externe Komponente, eigene Stromversorgung, Ausgang für TA. Außerdem empfangen sie den ganzen heute benutzten Bereich von 87...108MHz und kommen mit der heute üblichen dichten Senderbelegung dieses Bereichs gut zurecht.
Oder meintest Du, daß es ein 'Olympia'-zeitgenössisches Teil sein soll? Damals - um 1950 - gab es vorübergehend UKW-Nachrüst-Geräte in verschiedenen Ausführungen. Im Billigbereich waren das Pendler, von deren Benutzung man heute aber abraten muß. Es gab auch Bausätze für Superhets und entsprechende Fertiggeräte. Meist waren das Geräte, die zum Einbau in alte AM-Empfänger gedacht waren. Also ohne eigene Stromversorgung. AM-Empfänger, die um 1949/1950 auf den Markt kamen, waren häufig auf den Einbau solcher Zusatz-UKW-Empfänger vorbereitet, stromversorgungsmäßig. Alles das würde Deinen Anforderungen aber nicht entsprechen.
Hallo Heinz,
sorry, ja, ich meine die zeitgenössischen Teile von damals. Und das Olympia is ein W502 - sicher ein Allströmer. Was bedeutet Pendler?
wenn es dir nur auf die Funktion - d.h. den Empfang des UKW-Bandes ankommt, lässt sich das Vorhaben einfach mit einem UKW-Microempfänger realisieren. Diese Geräte kosten meist zwischen 2,50...10 EUR und verfügen über eine Kopfhörerklinke. Sie enthalten einen Chip als UKW-Empfänger und werden mittels Scan-Taste bedient.
Hier 2 Beispiele dafür, Maß ca. 7cm*4cm bzw. 6cm:
Bei dem linken Gerät handelt es sich um ein Werbegeschenk, das rechte kostete 2,50 EUR.
Wie bereits angesprochen, sollte die Frage der Netztrennung deines Radios im Vorfeld bejaht werden können.
Hallo Radiouli, lt. Radiomuseum.org ist das "Olympia 502W" von Sachsenwerk Niedersedlitz produziert, ein reines Wechselstrom betriebenes Gerät und besitzt eine Netztrennung, Allströmer dagegen haben diese Netztrennung nicht !!!. Einer NF-Wiedergabe über die TA-Buchse steht also nichts im Wege. Wichtig wäre noch zu erwähnen, das der 2. Lautsprecheranschluß ein Hochohmiger ist und somit direkt an der Anodenspannung liegt.
Okay, ich danke euch für die Infos und werde es mal mit einem Miniradio versuchen. Ich wollte halt passend zum Olympia ein von damals passendes Gerät haben. Aber ihr habt recht, der Aufwand ist möglicherweise nicht gerechtfertigt. Grüße radiouli
Du solltest Dir ein solches Gerät suchen wie Du es Dir wünscht. Zu empfehlen sind UKW-Vorsatzgeräte mit eigenem Netzteil und eigenem Gehäuse. Pendler sind überwiegend in Deutschland verbreitet, eins der wenigen Länder neben Japan bei denen der Einkreiserbau lange Tradition hat. Das sie nicht empfehlenswert sind weißt Du ja schon.
Ordentliche Geräte kannst Du auch im Ausland erwerben. Die sind technisch ohnehin besser. Ich besitze Vorsatzgeräte aus Dänemark (Rimlock-Röhren) und Italien (Telefunken-Milano / mit Pico- & US-Oktal-Röhren). Es gab sie aber auch in den Niederlanden und weiteren westeuropäischen Ländern, auch in allen skandinavischen Ländern. Die aus der DDR sind selten. Wenn Du etwas bis 108 MHz suchst ersteiger Dir ein Gerät in den USA. Hie muß allerdings bequemerweise der Netztrafo umgewickelt werden. Im Ausland heißen die Geräte oft FM-converter.