Der Glimmer-Festkondensator des Schwingkreises hat 220 pF (Aufdruck 200cm).
Die Empfangseigenschaften sind im Serienschwingkreismodus gut, erreichen aber nicht ganz die Werte meines kürzlich vorgestellten Eigenbau-Detektors mit Parallelschwingkreis und Koppelspule (BBC auf LW blieb unhörbar):
Die Benutzung des Detektors in Parallelresonanz passt bei mir wegen der langen Antenne nicht. Er spielt hier am besten, wenn nur das Variometer benutzt wird.
Der Detektor trägt neben dem Firmenlogo folgende Beschriftungen:
A = Antenne - oben - Variometer via 220 pF, darunter - Variometer direkt J = Erde - oben - Serienschwingkreis, darunter - Parallelschwingkreis K = Mittelwelle L = Langwelle T = 3x Telefonhörer
Abmessungen: 23,5 x 16,5 x 14 cm Gewicht: 1,35 kg
Für die Verwendung eines Serienresonanzkreises muss die obere Erdbuchse und für Parallelresonanz die untere Erdbuchse benutzt werden. Das Gerät empfängt altersgerecht nicht den frequenzmässig oberen Teil der Mittelwelle ab etwa 1,2 ... 1,3 MHz.
Gruss Walter
@wumpus: Zumindestens das Foto des Variometers sollte nachgeladen werden.
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wumpus: Zitat: @wumpus: Zumindestens das Foto des Variometers sollte nachgeladen werden. Zitat-Ende?
Stehe etwas auf dem Schlauch, Walter ???
Hallo Rainer,
naja, weil der "Luxor Special" im Onlinemuseum keine Innenansicht enthält.
Die beiden Variometerspulen werde ich ausmessen: Draht-, Innen-, Aussendurchmesser, Länge, Durchmesser der Wickelstäbe und Abstand und Lage der Teilwicklungen, gesamte Windungszahl.
Gruss Walter
Das Bildeinfügen muss ich auch mal probieren, springender Punkt ist wohl die Cursorposition.
hier sind meine mechanischen Messergebnisse zum Luxor-Variometer. Toleranz +/- 1 mm, denn das Teil ist etwas windschief und die innere Spule etwas oval:
äussere Spule:
Drahtdurchmesser = 0,8 mm, MW-Teil 1,2 mm
Wickel auf 19 Rundstäben (6 mm Durchmesser), von denen 2 zur Stabilisierung und Befestigung in der Spule verblieben sind.
Aussendurchmesser 10 cm, Innendurchmesser 8 cm, Länge 5,6 cm, Lücke zwischen den Spulen 4 mm Windungszahl 48 + 12 im MW-Bereich
innere Spule:
Drahtdurchmesser = 0,8 mm, MW-Teil 1,2 mm
Wickel auf 15 Rundstäben (5 mm Durchmesser), von denen 2 zur Stabilisierung und Befestigung in der Spule verblieben sind.
Aussendurchmesser 7 cm, Innendurchmesser 5,5 cm, Länge 3,9 cm, keine Lücke Windungszahl 28 + 14 im MW-Bereich
Ich stehe mit der Verschaltung der Teilspulen irgendwie auf dem Schlauch.
Der Stator hat 2 Wicklungen – der längere Teil mit 0,8CuLS dann Lücke und anschließend der kürzere Teil mit 1,2CuLS Gleicher Aufbau beim Rotor.
Das sind 4 Teilwicklungen, aber wie untereinander verbunden und wo ist die Anzapfung ? Laut Bild vermute ich die Anzapfung „K“ an der Verbindung der beiden Teilwicklungen der inneren Spule (Rotor) – welches Ende der Teilwicklungen geht nun zur Erde ?
Viele Grüße Bernd
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
ich habe diese Frage erwartet und mir auch schon selber gestellt. Genauso wie im vereinfachten Schaltbild verlassen nur 3 Drähte das Vaiometer, zwei zur Brücke in der Frontplatte (Umschalter K, L) und einer zur Antennenbuchse Au. Die genaue Verschaltung im Variometer mit seiner Serienschaltung von Rotor und Stator ist leider ohne Demontage nicht zu sehen. Die getränkten Gewebeschläuche sind aufgrund des Alters wie auch der ganze Aufbau recht fragil. Der Rotor ist auch nur an einem Achsenpunkt befestigt und wird oben über 3 Drähte, die allerdings einer gewissen Torsion unterliegen, über die Öffnung im Stator geführt. Es gibt keinerlei Kontakte, was eigentlich aber auch nicht schlecht ist.
Den ersten Teil deiner Vermutung teile ich, zur Erde geht vom Variometer kein Draht, sondern die Erde geht zur mittleren Buchse der Steckbrücke (Umschalter).
Demontieren möchte ich das Teil im Moment (noch) nicht. Versuchen wir es mit nachdenken und ausprobieren. Ich wollte schon immer mal ein Variometer wickeln.
kann es nicht sein das die Skizze an der K - L - Umschaltung nicht ganz genau stimmt? Um bei Variometern die Induktivität so rapide zu senken müssten bei der Umschaltung L auf K Teilwicklungen parallel verschaltet werden. So habe ich das bei meinem Testvariometer auch gemacht. Hier ist der Bereich dann ca. 50- 250uH und 250- 1000uH. Vorteil wäre dann auch, dass Windungen nicht potentialfrei in der Luft hängen. Nur so eine Idee.... bei Deiner Schaltung müsste dann allerdings eine Festverbindung zwischen L und Telephon-Masse bestehen. L = alle Teilwicklungen Rotor u. Stator in Reihenschaltung K = Teilwicklungen Rotor parallel und dann in Reihe zum Stator. Das fragile Teil bei Untersuchungen zu beschädigen wäre echt schade.
ja in der Tat - eine Parallelschaltung muss man auch betrachten. Ich habe mir schon überlegt, aus Laminatresten und Holzdübeln ein Spielzeug-Variometer mit ähnlichen Wickeldaten zu bauen und dann zu experimentieren. Zuerst muss ich aber meinen grippalen Infekt (hoffentlich nicht mehr) auskurieren. Im Keller sind nur 11 Grad.
Die Skizze ist nur eine prinzipielle. Wenn der genaue Stromlauf klar ist, müsste das noch einmal gezeichnet werden.