Ein kleiner Batterieröhren-Hybrid-Audion-Empfänger soll auch mit Handkurbel betreibbar sein, bzw. ein zweiter Batteriesatz üer einen kleinen Handkurbelgenerator aufgeladen werden können.
Der vorhandene Kurbelgenerator einer Campingleuchte ist ziemlich fragil. Außerdem wird der Wirkungsgrad nicht gerade hoch sein, weil die Drehung der Handkurbel erst in eine größere mittels Getriebe übersetzt wird und auch der angeschlossene Dynamo wenig vertrauenserweckend ist.
Ist auch völlig unnötig, der Nabendynamo einer Fahrrad-Schrottfelge vom freundlichen Fahrradhändler war intakt und erwies sich als perfekt für den Zweck:
Vermutlich lassen sich 3 bis 4 Zellen in Serie laden, denn für 100mA für die zwei Zellen wurde nur wenig Kraft und Umdrehungszahl benötigt.
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Nun wird das Ganze etwas ausgeweitet, in Richtung "Urlaub" und, nicht ganz so ernst gemeint in Richtung "Prepper".
Da bin ich (noch) absoluter Anfänger. Aber eines ist klar, wenn es drauf ankommt, dann ist der Fernost-Spielzeug-Kram ungeeignet, weil man dann nicht wie gewohnt wegschmeißen und neu kaufen kann.
Da braucht es robustes Zeug, wie aus dem "Komerziellen-Bereich". Und die Beschränkung auf wenige, einfache Komponenten:
Alkaline-Mono-Zellen etwa, die lassen sich sogar wieder zu 70% regenerieren sofern man mit geringem Strom arbeitet.
Mit 6 Zellen ist beispielweise mein "Blaupunkt Marimba-Transistor-Kofferradio" bestückt. Passen auch in den "Sailor"-Empfänger (wenn das Batteriefach etwas aufgebogen wird.
Hier der Entwurf, bewährt haben sich kleine parafinnierte Aufbewahrungs- Kästchen aus dem Baumarkt.
Eines, welches den kleinen Weltempfänger beinhaltet, eine stromsparende LED-Beleuchtung damit man dessenMicro-Tasten findet sowie eine Taschenlampe, um ggf. den zweiten Kasten mit dem Kurbelgenerator zu suchen. Oder das Toilettenpapier.
Danke für den Tipp, die Seite ist wirklich sehr informativ.
Der Nabendynamo ist inzwischen in den Kasten eingesetzt, mit einem Stück Eisenblech und darunter ein Buchenholz-Bretchen, die Boden-Preßpappe allein wäre nicht stabil genug.
Kurbelknauf erstmal provisorisch, die Ergebnisse einer Probeschaltung schon mal sehr befriedigend: - Es ist nur eine geringe Drehzahl notwendig, etwa 1 U/s - Der Ladestrom beträgt etwa 50mA bs 70 mA - Dabei können zwei Einheiten gleichzeitig angeschlossen werden, wenn man Spannungsverdoppler- Schaltung benutzt bzw. zwei getrennte Einweggleichrichter.
Für das Röhrenprojekt bedeutet dies beispielsweise, dass gleichzeitige Laden von 4 AA-Akkus, 2 Stück für die Röhrenheizung, 2 Stück für die 3,5 Volt-Betriebsspannung für die Transistoren. Anodenbatterie kann ebenfalls etappenweise regeneriert werden, bei geringerem Strom sind mindestens 30 Volt bei etwa 1,2 U/s erreichbar.
--- Das Urlaubs-bzw. Notradio wäre eine andere Anwendungsmöglichkeit. Heute den Stromverbrauch ermittelt von 4 Geräten, die im zweiten Fall einsetzbar wären. Das alte Familienradio überrascht, nur 20 mA bei 9Volt und weniger als die Hälfte des Leistungsbedarfes des Sangean.
- Es ist nur eine geringe Drehzahl notwendig, etwa 1 U/s - Der Ladestrom beträgt etwa 50mA bs 70 mA - Dabei können zwei Einheiten gleichzeitig angeschlossen werden, wenn man Spannungsverdoppler- Schaltung benutzt bzw. zwei getrennte Einweggleichrichter.
Für das Röhrenprojekt bedeutet dies beispielsweise, dass gleichzeitige Laden von 4 AA-Akkus, 2 Stück für die Röhrenheizung, 2 Stück für die 3,5 Volt-Betriebsspannung für die Transistoren. Anodenbatterie kann ebenfalls etappenweise regeneriert werden, bei geringerem Strom sind mindestens 30 Volt bei etwa 1,2 U/s erreichbar.
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Gruß Jens.
Hallo Jens,
wünsche dir lustiges kurbeln! Wie lange willst du denn kurbeln, um AA-Akkus zu laden? Bei dem Strom, den der Dynamo durch kurbeln liefert, muss man schon wenigstens 8h kurbeln, um entladene AA-Akkus (voll) laden zu können.
Es geht ja hauptsächlich darum, z.B. die Spannung an einem NIMH-AA-Akku konstant zu halten.
Beispiel: Mein Sangean ATS909 -Weltempfänger benötigt 80mA bei 6 Volt. Nachteilig ist, dass 3 Volt durch interne Dioden-Schaltung von der Netzteil-Buchse verschwendet und die Ladefunktion bei externer Spannungsversorgung und laufendem Gerät abgeschaltet ist. Bei etwa 8 Volt an der Buchse ist der Entnahmestrom des internen Akkus Null. Für ein Gerät dieser Preisklasse eher schlecht gelöst,
9V / 100mA sind aber ohne Anstrengung leicht "zu erkurbeln" : Bei dem Versuch, alte Alkaline-AA-Zellen als Pufferspeicher zu verwenden, ist bei einer mit einem leisen Knall die Berstmembran gerissen und Elektrolyt mit Zischen entwichen.
Eine tiefentladene AA-NIMH-Zelle ließ sich in wenigen Minuten auf 1,1 Volt bringen.
Und mehr will man ja nicht: Der Pufferspeicher soll die 9V-Versorgungsspannung konstant halten und überschüssige Energie speichern.
Der "Standard" DN70-Nabendynamo in Brückenschaltung (Schottky) ist also schon gut für den Zweck, gibt man etwas mehr Geld für einen hochwertigen, langsam laufenden (28"-Rad) aus, z.B. SON28,ist der Abstand zur Kurbelleuchte noch etwas größer-
Deshalb dieser Thread: Anstelle verzweifelt nach einem "Not-Kurbelradio", "Kurbel-Zeltleuchte" etc. zu suchen, als Alternative eine Handbetriebene Not-Stromversorgung wählen. Dann ergibt sich eine sehr viel größere Auswahl bei den angeschlossenen Gerätschaften, Stichwort "Campingleuchte".
Genauso beim Thema "Solarzelle": Anstelle in jedem dieser Spielzeug-Teile ein winziges Einbau-Modul zu haben, lieber ein wirklich brauchbares mit entsprechender Fläche und Leistungsfähigkeit beim Laden der Akkus.
Hier ist nicht die gesamte Kapazität anzusetzen, sondern nur der Teil, der benötigt wird, um volle Leistungsfähigkeit zu erhalten. So ist die Leuchtkraft von LED's ohne Konstantstromquelle oder Schaltwandler sehr stark von der Versorgungsspannung abhängig. ---- Schaltung mit Trafo: Mit induktiver Last dreht es sich bei kleiner Last etwas ruckfreier. Wegen der niedrigen Frequenz muss gemäß "Transformator Hauptgleichung" die Windungszahl heraufgesetzt werden. Die "Conrad" 24VA-Trafos zeichneten sich immer durch geringe Eisenkern-Erwärmung aus, gewählt wurde ein 2x12V-Trafo, der dann für etwas weniger als 12 Hz "berechnet" wäre-
Es lassen sich so unabhängig voneinander 2 Einheiten mit jeweils 4 Stk NIMH-Akkus (AA / Mignon) laden und auch 6 D / Mono-Alkaline Zellen auffrischen.
Die ehemalige Primär-Wicklung des Trafos liefert um die 55 Volt nach Einweg-Gleichrichtung für Röhren-Projekte-
Warum muss es denn ein (Hybrid) Röhrenradio sein? Wäre da nicht ein kleines (weniger stromhungriges) Transistorradio besser geeignet?
Das würde doch die "Kurbelzeit" drastisch reduzieren?
Viele Grüße, Axel
......................................................................................................................... . Da will man endlich mal in Ruhe die Werkstatt aufräumen und was passiert? ...Man hat keine Lust.
Zitieren:Warum muss es denn ein (Hybrid) Röhrenradio sein?
Weil das gerade in Arbeit ist und sich an die Zeit der Frühen 1950er orientieren soll: Die Hörhilfeverstärker waren ein früher Anwendungsbereich der ersten Germanium-Transistoren, und sie wurden zunächst im NF-Bereich der Kofferradios aus dieser Zeit verbaut.
Wie alle Projekte nicht in Stein gemeißelt, denkbar wäre das Aufbringen einer 1,5V-Heizwicklung auf den Trafo um das Ding auf die Spitze zu treiben. Oder auch eine weitere Röhre, um den Audionstufen-Anodentrafo einzusparen.
Die 10mA Heizstrom sind beim Kurbeln kaum zu merken, 80 mA gehen normalerweise ohne Anstrengung in den Puffer.
Deshalb wird zunächst ein vorhandenes 2-Röhren Steckspulen-Audion umgebaut: Die beiden 2SH27L haben jeweils 2,2V Heizspannung und passen in Serie geschaltet perfekt. Für den R311 allerdings wären die 1W des Generators nicht ausreichend. https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...&thread=311
Zitieren:Wäre da nicht ein kleines (weniger stromhungriges) Transistorradio besser geeignet?
Das ist mit dem Blaupunkt "Marimba" ja hier vorhanden, könnte mit modernen 12000 mAh D Alkali-Zellen 24 Tage ununterbrochen laufen. ---- Passt und hat Luft: Jeweils 2Stk DL651 passen auf die Sokel einer durchgebrannten RV12P2000 etc, so dass eine Röhre vom Typ DCC oder DCF mit nur 10mA Heizstrom entstehen kann. Dazu kommen noch 5mA für den obligatorischen Dioden-Schutz.
Mit gemeinsamem Schirmgitter entstünde ein DLL-Typ.