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Wumpus-Gollum-Forum von "Welt der Radios".
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Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen
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29.10.14 23:04
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

29.10.14 23:04
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo Matu, hallo Mark,

erst mal alles lesen, denn nicht jedes Ferritmaterial das Du /ihr in Deinem / eurem Fundus findet ist geeignet.
Die Eigenschaften des Materials sind elementar (Frequenzbereich). Für MW solltet ihr die beschriebenen
Materialmöglichkeiten verwenden....sonst wird das nichts. Hier hat empirisches Versuchen keinen Sinn!
Ich nutze das bei B. Bosch und auch im Link zur welt der alten radios beschriebene M33 Epcos Ferrit.

Beschrieben auf:

http://www.welt-der-alten-radios.de/detektor-hcoils-203.html

Gruß

Joerg

Zuletzt bearbeitet am 29.10.14 23:24

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29.10.14 23:23
Matu 

WGF-Premiumnutzer

29.10.14 23:23
Matu 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo

....wer lesen kann ist klar im Vorteil....

...meine Ferritkerne sind eben in der Bastelkiste.....den Artikel von Bosch, und Wumpus habe ich auch gelesen...

...ich werde am Wochenende mal Schauen welche Güte die Kerne hergeben....und wenn ich nicht irre habe ich ein oder 2 Kerne mit dem von Bosch beschriebenen Material auf Arbeit rumliegen, da lässt sich ein Vergleich realisieren......

Matu

29.10.14 23:32
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

29.10.14 23:32
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo Matu,

ich habe Dein Material im www. gefunden. 10-100kHz ist der optimale Frequenzbereich des N48.
Also völlig ungeeignet für Deinen Detektor.

Gruß

joe

29.10.14 23:42
Matu 

WGF-Premiumnutzer

29.10.14 23:42
Matu 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo

...Danke Joerg...

....nun ist mir auch klar warum die Ferritkerne eigentlich ein schlechteres Ergebnis gebracht haben als die ZF Spulen.....

Matu

30.10.14 00:00
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

30.10.14 00:00
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo Matu,

ja genau, hier stimmt nämlich das Material breitbandig. (ZF-Spulen) Die Bestellnummern zu den Töpfchen
liegen auf Seite 5. Ich habe das nicht kontrolliert. Vor etwa 2 Jahren waren die in München noch erhältlich.

Übrigens, ... bei den Dioden besteht das gleiche Problem. Die Anpasserei der NF- Strecke / Demodulation
muss genauso gut abgestimmt sein. Ansonsten erzielt der SP- Hörer über den Trafo nicht das
gewünschte Resultat. Nicht jede Diode die Du im www. als ausgezeichnet beschrieben findest,.. ist auch gut
zum Einsatz an einem Trafo. Es kommt auf die Impedanz des Übertragers (primär) und den Nullpunktwiderstand
der Diode und den jeweiligen Frequenzbereich des Detektors an. Bei MW etwa 500kOhm Impedanz.

Impedanz = Wechselstromwiderstand (Frequenzabhängig)

Die tollen und gepriesenen Germaniumdioden sind immer gegenüber einer Schottkydiode
unterlegen....

wenn Du hochimpedante Übertrager nutzt. und die MW beackerst!

Zwei Übertrager in Reihe mit 100-200k Impedanz brauchen dementsprechende Dioden.
Eine HSMS- 2860 wäre hier das Optimum. Beim 2x 2000Ohm Hörer mit 18k Impedanz
können aber Germaniumdioden gegenüber guten Schottkydoden widerum sehr gut mitstinken.....
Warum? Da die Fehlanpassung für beide Diodentypen, ohne Nutzung eines Übertragers,
eigentlich zu groß ist. Also schließe Deinen alten Kopfhörer nicht an den 100:1 Übertrager an.

denn sekundärseitig am Übertrager und am verwendeten Kopfhörer, besteht ja das gleiche Problem.
Impedanzen der beiden Teile sollten widerum zusammenpassen.

Das Ganze hat aber nur seine Berechtigung für die MW. Bei Kurzwelle liegen die Resonanzwiderstände
viel geringer und mit 50kOhm bist Du hier auf der richtigen Seite. Das bedeutet;...
andere Dioden, und andere Trafoverschaltung. Z.B 2x 100k parallel und eine BAT48!
Soweit zur Anregung. Deswegen schrieb ich auch von der Optimierung nur eines Wellenbereichs.
Germaniumdioden und hochimpedante alte Kopfhörer bringen auf KW häufig optimale
Verhältnisse. ( Geringer Resonanzwiderstand des KW- Bandes um 50k-100k Imp.)

Nun aber keine Panik. Wie bei B. Bosch beschrieben ist eine gesamte Fehlanpassung von 1:4 nicht
hörbar (Ach ja, und das Ohr ist ja auch total subjektiv). Bedenke...alle Fehlanpassungen der Einzelkomponeten
des Detektors summieren sich!

Die Summe macht's!...und aus 1:4 wird 1:8 wird 1 :10 usw....

Fehlanpassungen (niederohmig) bedeuten auch immer eine zusätzliche Belastung des
Schwingkreises und Abnahme der Trennschärfe.

Bei UKW- Detektoren liegt der Resonanzwiderstand aufgrund der hohen Frequenz bei nur noch ca. 3KOhm.
Hier passt sich ein S-P-Hörer (z.B. Western Electric) optimal an (1k Imp.) und es braucht keinen Übertrager....nur die
entsprechende Diode (z.B.HSMS- 2850 oder BAT15) und eine extrem hohe Kreisgüte und beste Antenne.
Ein alter, aber guter 2x 2000Ohm Hörer mit ca. 18k Impedanz zeigt hier schon eine deutliche Fehlanpassung (1:6)
und dies ist echt hörbar.
20- 100KW des Senders auf 15-20km Entfernung sollten es aber dann schon sein! So meine Erfahrungen.

Ich hoffe, dass ich zur Problematik des Detektorempfangs, eine kurze aber verständliche Zusammenfassung
aufzeigen konnte.

Gruß

joe

P.S. Messe doch bitte mal den Gleichstromwiderstand Deines S-P-Hörers aus. Hat der so um 60-80Ohm ??

Zuletzt bearbeitet am 30.10.14 01:54

30.10.14 08:09
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

30.10.14 08:09
WalterBar 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo Matu,

übrigens liegt das Heil nicht in den "sound powered" Kopfhörern alleine. Als ich meinen Detektor gebaut habe, gab es moderne Kopfhörer bei etwa 125dB Schalldruck für 1mW. Nun findet man sogar welche mit 130dB. Für deren Anpassung ist ein Heiztransformator ein guter Start. Ich bin seinerzeit nach Tests bei hp-Schottky-Dioden geblieben, manchmal ist es sogar besser zwei parallel zu schalten.

Gruss
Walter

30.10.14 09:29
Matu 

WGF-Premiumnutzer

30.10.14 09:29
Matu 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo

@Walter, Joerg

...an die NF Anpassung will ich noch nicht denken....

....ich will mich erst einmal um meine Spulen kümmern.....Ich habe zwar die Artikel von Wumpus, Bosch auch mehrfach gelesen, aber lesen und verstehen ist ja nun ein himmelweiter Unterschied.

Und wenn dann der Groschen nur Pfennigweise fällt braucht es hald eine gewisse Zeit bis man alles verstanden hat.
Auch die Hinweise hier im Faden müssen von mir verarbeitet und verstanden werden.

Auf jeden Fall ist das Wochenende gerettet, denn ich hab noch zwei M33 Kerne gefunden....

Matu

30.10.14 16:10
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

30.10.14 16:10
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo Walter,

WalterBar:

übrigens liegt das Heil nicht in den "sound powered" Kopfhörern alleine. Als ich meinen Detektor gebaut habe, gab es moderne Kopfhörer bei etwa 125dB Schalldruck für 1mW. Nun findet man sogar welche mit 130dB.

Ja genau...und es ist ja auch so, dass nicht jeder SP- Hörer ganz große Klasse ist. Es gibt Qualitätsunterschiede
und aufgrund des hohen Alters Ermüdungserscheinungen im Dauermagneten. Da fängt man dann stundenlang an zu
fummeln, um den alten Zustand herzustellen. Das Problem ist häufig, dass man ja keinen Referenzhörer zur Hand hat.
Soll heißen,...man garnicht beurteilen ob das Teil gut oder schlecht ist.

Es gibt im www immer noch diese Kapseln zu kaufen. Diese sind nie benutzt und praktisch wie neu. Ende 90er Jahre und
aus England...für Bergbau usw...

Die funktionieren ziemlich gut und weisen pro Kapsel etwa 250 Ohm Impedanz auf. Nachteil der gezeigten Konstruktion ist
das Fehlen eines Resonanzraums...Geräusche von außen dringen schneller ans Ohr und klingt kalt.

Vielleicht eine Anregung ? Gurgelt mal den Reinhöxxx



WalterBar:
Ich bin seinerzeit nach Tests bei hp-Schottky-Dioden geblieben, manchmal ist es sogar besser zwei parallel zu schalten.

Ja so lassen sich hohe Diodenwiderstände verringern und somit auch für kleinere Resonanzwiderstände je nach
Frequenzbereich LW, MW, KW verwenden und / oder an den vorhandenen Übertrager anpassen.
Bei UKW gibt es da allerdings ein Problem. Die Eigenkapazität
der Diode sollte sehr klein sein. Beim Parallelschalten verdoppelt man die Kapazität.

Gruß

Joerg

Zuletzt bearbeitet am 30.10.14 16:13

Datei-Anhänge
Sound Power Kopfhörer.JPG Sound Power Kopfhörer.JPG (165x)

Mime-Type: image/jpeg, 101 kB

30.10.14 18:32
Matu 

WGF-Premiumnutzer

30.10.14 18:32
Matu 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo

....die kleinen hab ich auch ....ich hab nur noch nicht den richtigen Plan wo ich sie an- oder einbaue.

Ich werd wohl ein paar billige Kopfhörer Schlachten....

....hier die Variante an einfachen leichten Plastebügeln....



Matu

Datei-Anhänge
SoundP.JPG SoundP.JPG (170x)

Mime-Type: image/jpeg, 99 kB

30.10.14 19:44
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

30.10.14 19:44
joeberesf 

WGF-Premiumnutzer

Re: Ich bin jetzt auch auf den Detektor gekommen

Hallo Matu,

Du bist aber gut gerüstet für den Detektorbau! Gute Teile hast Du in Deinem Fundus!

Hast Du mal verglichen ? Deinen Wehrmachtshörer mit den RAL!
Prüfe die Kapseln und den alten Hörer auf ihren Gleichstromwiderstand
und schalte ggfs. die Kapseln in Reihe. Imp. = 500Ohm. Gleichstromwiderstand ca. 2x 60 Ohm.
Dein Übertrager solle also sekundärseitig auch so um 500Ohm Impedanz aufweisen.

Gruß

Joerg

Zuletzt bearbeitet am 30.10.14 20:03

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