erst mal alles lesen, denn nicht jedes Ferritmaterial das Du /ihr in Deinem / eurem Fundus findet ist geeignet. Die Eigenschaften des Materials sind elementar (Frequenzbereich). Für MW solltet ihr die beschriebenen Materialmöglichkeiten verwenden....sonst wird das nichts. Hier hat empirisches Versuchen keinen Sinn! Ich nutze das bei B. Bosch und auch im Link zur welt der alten radios beschriebene M33 Epcos Ferrit.
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...meine Ferritkerne sind eben in der Bastelkiste.....den Artikel von Bosch, und Wumpus habe ich auch gelesen...
...ich werde am Wochenende mal Schauen welche Güte die Kerne hergeben....und wenn ich nicht irre habe ich ein oder 2 Kerne mit dem von Bosch beschriebenen Material auf Arbeit rumliegen, da lässt sich ein Vergleich realisieren......
ja genau, hier stimmt nämlich das Material breitbandig. (ZF-Spulen) Die Bestellnummern zu den Töpfchen liegen auf Seite 5. Ich habe das nicht kontrolliert. Vor etwa 2 Jahren waren die in München noch erhältlich.
Übrigens, ... bei den Dioden besteht das gleiche Problem. Die Anpasserei der NF- Strecke / Demodulation muss genauso gut abgestimmt sein. Ansonsten erzielt der SP- Hörer über den Trafo nicht das gewünschte Resultat. Nicht jede Diode die Du im www. als ausgezeichnet beschrieben findest,.. ist auch gut zum Einsatz an einem Trafo. Es kommt auf die Impedanz des Übertragers (primär) und den Nullpunktwiderstand der Diode und den jeweiligen Frequenzbereich des Detektors an. Bei MW etwa 500kOhm Impedanz.
Die tollen und gepriesenen Germaniumdioden sind immer gegenüber einer Schottkydiode unterlegen....
wenn Du hochimpedante Übertrager nutzt. und die MW beackerst!
Zwei Übertrager in Reihe mit 100-200k Impedanz brauchen dementsprechende Dioden. Eine HSMS- 2860 wäre hier das Optimum. Beim 2x 2000Ohm Hörer mit 18k Impedanz können aber Germaniumdioden gegenüber guten Schottkydoden widerum sehr gut mitstinken..... Warum? Da die Fehlanpassung für beide Diodentypen, ohne Nutzung eines Übertragers, eigentlich zu groß ist. Also schließe Deinen alten Kopfhörer nicht an den 100:1 Übertrager an.
denn sekundärseitig am Übertrager und am verwendeten Kopfhörer, besteht ja das gleiche Problem. Impedanzen der beiden Teile sollten widerum zusammenpassen.
Das Ganze hat aber nur seine Berechtigung für die MW. Bei Kurzwelle liegen die Resonanzwiderstände viel geringer und mit 50kOhm bist Du hier auf der richtigen Seite. Das bedeutet;... andere Dioden, und andere Trafoverschaltung. Z.B 2x 100k parallel und eine BAT48! Soweit zur Anregung. Deswegen schrieb ich auch von der Optimierung nur eines Wellenbereichs. Germaniumdioden und hochimpedante alte Kopfhörer bringen auf KW häufig optimale Verhältnisse. ( Geringer Resonanzwiderstand des KW- Bandes um 50k-100k Imp.)
Nun aber keine Panik. Wie bei B. Bosch beschrieben ist eine gesamte Fehlanpassung von 1:4 nicht hörbar (Ach ja, und das Ohr ist ja auch total subjektiv). Bedenke...alle Fehlanpassungen der Einzelkomponeten des Detektors summieren sich!
Die Summe macht's!...und aus 1:4 wird 1:8 wird 1 :10 usw....
Fehlanpassungen (niederohmig) bedeuten auch immer eine zusätzliche Belastung des Schwingkreises und Abnahme der Trennschärfe.
Bei UKW- Detektoren liegt der Resonanzwiderstand aufgrund der hohen Frequenz bei nur noch ca. 3KOhm. Hier passt sich ein S-P-Hörer (z.B. Western Electric) optimal an (1k Imp.) und es braucht keinen Übertrager....nur die entsprechende Diode (z.B.HSMS- 2850 oder BAT15) und eine extrem hohe Kreisgüte und beste Antenne. Ein alter, aber guter 2x 2000Ohm Hörer mit ca. 18k Impedanz zeigt hier schon eine deutliche Fehlanpassung (1:6) und dies ist echt hörbar. 20- 100KW des Senders auf 15-20km Entfernung sollten es aber dann schon sein! So meine Erfahrungen.
Ich hoffe, dass ich zur Problematik des Detektorempfangs, eine kurze aber verständliche Zusammenfassung aufzeigen konnte.
Gruß
joe
P.S. Messe doch bitte mal den Gleichstromwiderstand Deines S-P-Hörers aus. Hat der so um 60-80Ohm ??
übrigens liegt das Heil nicht in den "sound powered" Kopfhörern alleine. Als ich meinen Detektor gebaut habe, gab es moderne Kopfhörer bei etwa 125dB Schalldruck für 1mW. Nun findet man sogar welche mit 130dB. Für deren Anpassung ist ein Heiztransformator ein guter Start. Ich bin seinerzeit nach Tests bei hp-Schottky-Dioden geblieben, manchmal ist es sogar besser zwei parallel zu schalten.
...an die NF Anpassung will ich noch nicht denken....
....ich will mich erst einmal um meine Spulen kümmern.....Ich habe zwar die Artikel von Wumpus, Bosch auch mehrfach gelesen, aber lesen und verstehen ist ja nun ein himmelweiter Unterschied.
Und wenn dann der Groschen nur Pfennigweise fällt braucht es hald eine gewisse Zeit bis man alles verstanden hat. Auch die Hinweise hier im Faden müssen von mir verarbeitet und verstanden werden.
Auf jeden Fall ist das Wochenende gerettet, denn ich hab noch zwei M33 Kerne gefunden....
WalterBar: übrigens liegt das Heil nicht in den "sound powered" Kopfhörern alleine. Als ich meinen Detektor gebaut habe, gab es moderne Kopfhörer bei etwa 125dB Schalldruck für 1mW. Nun findet man sogar welche mit 130dB.
Ja genau...und es ist ja auch so, dass nicht jeder SP- Hörer ganz große Klasse ist. Es gibt Qualitätsunterschiede und aufgrund des hohen Alters Ermüdungserscheinungen im Dauermagneten. Da fängt man dann stundenlang an zu fummeln, um den alten Zustand herzustellen. Das Problem ist häufig, dass man ja keinen Referenzhörer zur Hand hat. Soll heißen,...man garnicht beurteilen ob das Teil gut oder schlecht ist.
Es gibt im www immer noch diese Kapseln zu kaufen. Diese sind nie benutzt und praktisch wie neu. Ende 90er Jahre und aus England...für Bergbau usw...
Die funktionieren ziemlich gut und weisen pro Kapsel etwa 250 Ohm Impedanz auf. Nachteil der gezeigten Konstruktion ist das Fehlen eines Resonanzraums...Geräusche von außen dringen schneller ans Ohr und klingt kalt.
Vielleicht eine Anregung ? Gurgelt mal den Reinhöxxx
WalterBar:Ich bin seinerzeit nach Tests bei hp-Schottky-Dioden geblieben, manchmal ist es sogar besser zwei parallel zu schalten.
Ja so lassen sich hohe Diodenwiderstände verringern und somit auch für kleinere Resonanzwiderstände je nach Frequenzbereich LW, MW, KW verwenden und / oder an den vorhandenen Übertrager anpassen. Bei UKW gibt es da allerdings ein Problem. Die Eigenkapazität der Diode sollte sehr klein sein. Beim Parallelschalten verdoppelt man die Kapazität.
Du bist aber gut gerüstet für den Detektorbau! Gute Teile hast Du in Deinem Fundus!
Hast Du mal verglichen ? Deinen Wehrmachtshörer mit den RAL! Prüfe die Kapseln und den alten Hörer auf ihren Gleichstromwiderstand und schalte ggfs. die Kapseln in Reihe. Imp. = 500Ohm. Gleichstromwiderstand ca. 2x 60 Ohm. Dein Übertrager solle also sekundärseitig auch so um 500Ohm Impedanz aufweisen.