ja die improvisierten Aufbauten beinhalten immer auch solche Widersprüche und es ist absolut normal, dass man nicht jeden Tag die gleiche Anzahl der Stationen empfängt. (Funkwetter, Bodenleitfähigkeit, Urzeit...)
Aber Jürgen und Dietmar haben bezüglich ihrer Anmerkungen zur Antenne/Erde völlig Recht. Der PE ist z.B. bei mir die wirklich schlechtere Erde, da sie nicht den kürzesten Weg und niederohmigsten Wert zur Erde hat. Der Empfänger rutscht somit nicht an den Fußpunkt der Antennenanlage. Das ist nicht so gut, da ja hier nicht das Spannungsmaximum auftritt. Bei mir ist ein Antennenanschluss über PE immer auch mit einer zusätzlichen Dämpfung verbunden. Den Steckdosen PE kann man eher als Antenne, als zu einer richtigen Erde nutzen. So niedriger die Frequenz, aber umso besser sind damit (bei mir) die Ergebnisse. Bei KW brauche ich überhaupt keine Erde. So höher die Frequenz, umso eher reicht die reine Gerätekapazität aus. Bei KW mit Erde bricht bei meinem Detektor die Selektivität völlig zusammen, die Lautstärke nimmt aber etwas zu.
Mein Versuch, mit dem eingeschliffenen Netzteil, hat mich aber trotzdem etwas überrascht. Ich glaube ich werde einige Versuche, bezüglich meiner Rahmenantenne, nochmal mit Batterien durchführen. Es hat sich ja bestätigt, dass hier immer eine Art Erde, oder Gegengewicht, reinspielt und den Empfang beeinflusst. (bei mir)
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07.03.11 00:58
roehrenfreak
nicht registriert
07.03.11 00:58
roehrenfreak
nicht registriert
Re: KC1 Radio
Hallo zusammen,
auch über einen Netztransformator wird hochfrequenztechnisch eine Verbindung zur Erde hergestellt, die kapazitiv über die Trafowicklung zustande kommt. Die Wickelkapazität sollte man nicht unterschätzen!
Freundliche Grüsse, Jürgen rf
Erzähle es mir – und ich werde es vergessen. Zeige es mir – und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun - und ich werde es behalten.
die Wickelkapazität ist wirklich enorm! Ich habe meinen abgezogenen Netzstecker mal mit der Wasserleitung verbunden. Der Detektor funktionierte nur geringfügig schlechter. Das ist schon erstaunlich. Ich hätte den Effekt nicht so stark erwartet.
HF- geht schon verschlungene Wege...und beschert uns immer wieder Überraschungen.
Hallo Joe+Dietmar Heute habe ich wieder einen meiner Findlinge, eine AZ1 einmal durchgetestet. Siehe da, sie lebt auch noch und produzierte mir zarte 12,5 Volt ungesiebte Gleichspannung. Höher wollte und konnte ich auch noch nicht gehen, da ich noch keinen Trafo für höhere Spannungen mit Mittelanzapfung besitze. Der Trafo aus dem ausgeschlachteten Brillant-Radio ist leider auf einer Wicklung tot. Mal sehen ob ich einen Trafo 230V mit Mittenanzapfung, bei meinem alten Chef ergattern kann. Irgendwie bekomme ich es noch hin, dass die AZ1 meine KC1 mit Anodenspannung versorgt. Selbstverständlich arbeite ich nun mit einem Trenntrafo. Ich will ja noch lange an Euch haben und meinen Röhren haben.
genau deshalb besitzen viele Trafos hochwertiger bzw. professioneller Geräte einen statischen Schirm zwischen Primär- und Sekundärwicklung. Ausgeführt ist er als eigene Wicklung bzw. aus Kupferfolie, welche mit Masse verbunden wird.
interessant Deine Anmerkung zur Wickelkapazität. Wie kann man den solch einen zusätzlich abgeschirmten Transformator erkennen? Z.B. Typenbezeichnung...... und wie ist die Darstellung im Stomlaufplan ? Gibt es ein Schaltzeichen?
Danke im voraus für Deine Antwort.
Joe
P.S. Eine weitere Frage wäre,.. wie messt ihr Profis die Induktivität eurer MW/LW Antenne / z.B. 25m Langdrahtantenne ? Einfach ein gängiges, gutes Induktivmessgerät zwischen Antennenabgang und Erde hängen und bei 1Mhz Messfrequenz die Induktivität messen ? Wie kann ich die Resonanz mit einfachsten Mitteln bestimmen? (Messen ..nicht rechnen?)
Das Thema, Antenne und Erde, steht aus meiner Sicht beim Basteln eher im Hintergrund.
Hallo Joe+Dietmar und selbstverständlich auch alle anderen Forumskollegen
Bei meinem KC1 Projekt möchte ich einmal eine neue Spulenart ausprobieren. Auch noch so ein Dachbodenfund vom Hausgeist. Ich verspreche mir davon, dass mit so einer Spule Handkapazitäten weniger den Empfang beeinflussen. Inwieweit das Ferritmaterial die Spulengüte ändert, weiss ich nicht. Euere Erfahrungen sind wieder gefragt. Welche Wicklungszahlen soll ich für die Empfangsspule und für die RK-Spule nehmen. Ich habe dünnen 0,35er Lackdraht und noch anderen Lackdraht aus defekten Trafos oder Relaisspulen. Zeichnung liegt bei. Die Windungszahlen sollen erstmal eine grobe Orientierung sein. Anpassen und umwickeln wird wohl nötig sein. Aber probieren geht über studieren. Nur ich brauch eben einen ungefähren Anhaltspunkt.
Die Windungszahl der Schwingkreisspule hängt von der Form und dem Durchmesser des Spulenkörpers ab. Entscheidend ist der nötige Induktivitätswert, mit dem Du für die Kapazitätsvariation des verwendetet Drehkos das Mittelwellenband von 550 Khz bis ca. 1600 Khz errfassen kannst. Zur Not lässt sich noch ein Trimmkondensator parallel schalten. Die Rückkopplungswicklung beträgt bei dieser Konstruktion ca. 25% der Schwingkreisspule. Solltest Du noch eine weitere Spule für die induktive Antennankopplung vorsehen, dann ist deren Windungszahl relativ unkritisch, aber maximal die gleiche, wie die Schwingkreisspule. Es kommt ja auch darauf an, ob Du einen Luftdrehko nutzt, der bis 500pF reicht oder einen Folienkondensator aus einem Transistorradio, der nur maximal 300pF erreichen kann. Es gibt im Netz eine kleine Software (Elocalc und andere), bei der man in eine vorgegebene Tabelle je nach Fragestellung die gesuchten Größen von L, C oder der Frequenz angezeigt bekommt. Da brauchst Du gar nicht mehr selbst zu rechnen. Du müsstest allerdings die Induktivität Deiner selbstgewickelten Spule relativ genau messen können und wissen. Denke auch daran, daß die Stellung des Ferritkerns da mit hineinspielt. Gut ist, wenn die erforderliche Induktivität ohne Ferritkern knapp unter dem Zielwert liegt und man mit dem Reindrehen des Ferritkerns in Mittelstellung den Wunschwert erreichen kann. Dann probiers einfach selbst aus, kaputt geht dabei nichts. Wichtig ist, daß die Rückkopplungsspule zur Schwingkreisspule umgekehrt gepolt sein muss. Bei Bedarf einfach die Anschlüsse vertauschen.
interessant Deine Anmerkung zur Wickelkapazität. Wie kann man den solch einen zusätzlich abgeschirmten Transformator erkennen? Z.B. Typenbezeichnung...... und wie ist die Darstellung im Stomlaufplan ? Gibt es ein Schaltzeichen?
Hallo Joe,
sorry - irgendwie sind mir deine vorstehenden Fragen durch die Lappen gegangen: Eine Schirmung kann man an einem zusätzlichen Anschluss bzw. Belegung der Lötleiste erkennen; dabei gibt es keinerlei Verbindung zu anderen Anschlüssen. I.d.R wird dieser Anschluss jedoch als Schirmung explizit ausgewiesen.
In der Praxis handelt es sich dabei um eine zusätzliche Wicklung zwischen Primär- und Sekundärwicklung(en) bzw. um eine dünne Kupferfolie, die zwecks Abschirmung um die Primärwicklung gelegt ist (dabei natürlich Kurzschluss vermeiden!). Diese Wicklung/Folie wird an Masse gelegt und bewirkt die Vermeidung der kapazitiven Kopplung zwischen Primär- und Sekundärwicklung. Dadurch gelangen z.B. weniger Netzstörungen über den Trafo in das Gerät.
Im Schaltplan kann man den Schirm als senkrechten Trennstrich zwischen Primär- und Sekundärwicklung(en) erkennen, der geerdet ist. Die Typenbezeichung lässt das jedoch nicht erkennen, da m.W. jeder Hersteller seine Trafos unterschiedlich bezeichnet.
Klaus: Im Schaltplan kann man den Schirm als senkrechten Trennstrich zwischen Primär- und Sekundärwicklung(en) erkennen, der geerdet ist. Die Typenbezeichung lässt das jedoch nicht erkennen, da m.W. jeder Hersteller seine Trafos unterschiedlich bezeichnet.
Hallo Klaus,
danke für die Infos.
Es war nicht ganz einfach, aber das müsste das zugehörige Schaltbild sein.