Die Röhrenfassungen bekommst du mit nem Glashaarpinsel wieder brauchbar. Auch machst du keinen Fehler, wenn du das Chassis mittels Pinsel und Staubsauger vom Staub befreist.
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alle in den Bildern gezeigten Kondensatoren bis auf den kleinen Elko im Bild 4 sind von hoher Qualität und Langzeitstabilität und können getrost im Gerät verbleiben, sofern sie keinen Schluß haben. Es kann natürlich sein, daß so ein Kondensator defekt wird, aber es sind keine Kandidaten für eine Kondensatorkur. Unterschied ist klar ?:
- Problemkondensatoren: neigen zu großem Prozentsatz zu mehr oder weniger starker Fehlfunktion, also nicht eindeutig Schluß oder Kapazitätsverlust, eher schlechte Isolation/Leckstrom und durch Feuchtigkeit zu Elementbildung... das Schlimme daran ist, daß es aufgrund von Konstruktionsfehlern im Zusammenhang mit Umwelteinflüssen (Feuchtigkeit) passiert, selbst dann, wenn das Bauteil NOS in der Ersatzteilkiste liegt (ich hatte schon an anderer Stelle erwähnt glaubich, daß mich das in meiner Anfangszeit über Jahre sehr beschäftigte und auch entmutigte, weil ich es als Anfänger einfach nicht wußte und auch nicht so richtig wahrhaben wollte (hier spielte auch die Tatsache eine Rolle, daß früher die Beschaffung von Ersatz nicht ganz so einfach war wie heute.)
- "gute" Kondensatoren: funktionieren auch nach vielen Jahren einwandfrei, haben fast immer eindeutige, einzelteilbezogene Defekte, wie Schluß, Kapazitätsverlust, aber im Sinn von normaler Ausfallwahrscheinlichkeit (das ist ein weites Feld, hängt auch vom Stress ab, dem die Bauteile ausgesetzt sind), natürlich kann es auch hier Fehler wie erhöhter Leckstrom geben, das betrifft dann aber nicht "viele" gelichartige Bauteile in dem Gerät, sondern nur das einzelne Bauteil.
(ich mach mir die Mühe, das nochmal klarzustellen, weil der Unterschied nicht immer so klar ist und weil ich viel Lehrgeld deswegen bezahlt hab, v.a. durch verlorene Zeit ^^ ).
Der kleine Elko (hab jetzt nicht im Kopf was der macht...) muß auch erst später geprüft werden, wenn die Funktion des ZF-Verstärkers beurteilt werden soll... kann gut sein, daß der noch tut, selbst dann, wenn er nach den Jahrzehnten alles andere als frisch ist... Der blaue größere Elko (5. Bild) ist bereits ein modernerer Elko anstelle des alten Originals, die sind zuverlässig. Müssen natürlich geprüft werden, wenn sie schaltungstechnisch im Zusammenhang einer fehlervermuteten Baugruppe stehen.
Hattest Du die ganzen roten rechteckigen Kondensatoren selbst getauscht ? Dort kann auch noch ein Erpel versteckt sein, wenns vorher ging. prüf auch nochmal alle roten gewechselten, ob sie nach Schaltplan mit den Werten (auch Spannung) passen. Hast Du hier noch die alten ? Die lassen sich im nachhinein natürlich schwer zuordnen...
Man kriegt das alles hin, "Helligkeit da" ist schonmal gut, denn den Zeilentrafo beschaffen ist heute eine Herausforderung... Den Strich aber nicht lange hell leichten lassen !! notfalls den Grobhelligkeitsregler (wenn Du weißt wo der ist... ev später) ganz runterstellen...
Wie gesagt, jetzt hast Du erstmal eine Grundlage...
Gruß Ingo
Ergänzung: der weiße Keramikkondensator 0,22 µF im letzten Bild ist ein hochwertiger Ersatz für einen originalen Gewaplast. Könntest Du bei Gelegenheit wieder ordentlich (pfui, Spießer ^^) auf der Bestückungsseite verbauen, manche TV-Techs haben sowas aus Bequemlichkeit gemacht, hier auch , weil die Anschlüsse Flachdrähte sind... Kannste aber erstmal so lassen...
Vielen Dank für die Außführliche Beschreibung. Die Roten und Grünen ( weiß jetzt nicht ob sie auf den Bildern zu sehen sind) wurden von mir neu gekauft und eingelötet, sollten also Funktionieren. Auch gut, dass die Kondensatoren, Die jetzt noch älter sind, Hochwertig sind und falls nicht defekt, drin bleiben können. Ich habe noch einen Gelben entdeckt, 4700pf... Muss ich noch wechseln. Richtig weiter geht es erst wenn die defekte Röhre, PCF82 da ist. Da momentan garnichts Glüht.
Ich hatte den Fernseher immer nur kurz in Betrieb, dass der Strich nicht gesund ist auf Dauer konnte ich mir denken. Hatte wenn Dan auch die Helligkeit sehr weit unten, nicht das sich was einbrennt.
Dan habe ich noch bemerkt das eine Röhre falsch ist, statt einer PC 96 ist eine PC 88 drin.
Hallo allerseits, Heute kam die neue Röhre und der Kondensator. Beides getauscht, Aber noch immer das Bekannte Problem. Der Lautsprecher brummt, Die Bildröhre zeigt lediglich einen Strich. Wahrscheinlich sind die Möglichkeiten für einen leihen wie mich begrenzt....
ja kann sein, daß es vielleicht besser ist, erstmal nicht weiterzusuchen, AAABER: kommt Zeit, kommt Rat ! Gut aber, wenn Du Deine Grenzen erkennst- Vielleicht findest Du in Deiner Nähe (Wo?) jemanden, der mal nach der Vertikalablenkung sehen kann, vielleicht kannst Du mal günstig einen Trenntrafo erwerben, bauen oder einen ausleihen, damit könntest Du unter Anleitung ein paar Messungen machen... vielleicht solltest Du mal versuchen, Dich in die Technik hineinzufinden, dazu gibts HEUTE unendliche Möglichkeiten, wie z.B. dieses Forum...
....Z.B. könntest Du versuchen, mit einer PL84 einen Verstärker zu bauen (Burhard Kainka, Bastelseite...) und den mit einem gebastelten Sägezahngenerator (gern auch mit Transistoren) anzusteuern. Damit kann man lernen, was es braucht, eine Röhrenstufe auf grundlegend richtige Funktion zu bringen und fehlerhafte Zustände zu beurteilen... Schließlich gehst Du (mit Trenntrafo, is klar...) in die reale TV-Schaltung und merkst, daß es hier genauso läuft...
Auf jeden Fall den Fernseher behalten ! ;) Die Bildröhre scheint gut zu sein.
Ich werde mich nochmal mit meinem Bruder in den nächsten Tagen dran setzten. Er hat etwas mehr Ahnung, zumindest vom Schaltplan lesen. Es muss ja eigentlich etwas mit den neuen Kondensatoren nicht stimmen, hier mal ein Bild wie es vorher aussah.[img][/img]
Update, Ich habe festgestellt das der Vertikal Versteller Verdreckt oder defekt ist. Diesen habe ich durch einen anderen ersetzt. Jetzt ist das Bild ausgefüllt. Aber nächstes Problem das Bild Flackert und passend dazu kommt ein Knistern. Wie bei einer Blitzlichtlampe.
hast Du das allein gefunden ? Super, ist doch ein toller Erfolg ! Kannst Du den Fehler für Dich reproduzieren (Kausalkette, nur so lernt man daraus und kann ähnliche Fehlerbilder erkennen)? Ich schätze es war der Bildhöhensteller... Wie hast Du es gefunden ? Drehen und dann tat sich plötzlich was ?
Normalerweise sollte ein wenig Rauschen im Bild sichtbar sein. Die Empfangsteile dieser Generation neigen aber nicht zu stark ausgeprägtem Gries wie spätere Schaltungen bis hin zu Transistor-Empfangsteilen.
Versuch mal durch Durchstimmen des Kanalwählers Änderungen im Rauschen (auch im Tonrauschen) zu ergründen, das wäre ein Hinweis auf arbeitenden ZF-Teil und Oszillator im Tuner. Wenn sich garnix tut, müßt Du im ZF-Teil weitersuchen, aber ohne die Filter zu verstellen, is klar.
Hast Du eine nachweislich funktionierende VHF-Signalquelle ? (Modulator Kanal 5...12 oder Kanal 2...4) ?
Hallo Ingo, Den Fehler entdeckt habe ich ganz Zufällig. Ich bemerkte das ein Anschluss locker war und letztlich abfiel. Dan habe ich probeweise einen anderen Poti dran gemacht und das Bild war ausgefüllt. Beim Originalen habe ich einfach einen anderen Anschluss belegt, sind ja insgesamt 4, einer am Gehäuse, zwei an der Platte und einer in der Mitte. Und es war nicht der Höhenversteller, sonder Der Vertikalversteller, seitlich am Gehäuse. Rauschen ist kaum da, ein leichtes Flackern und Linien. Das Bild war völlig schief und nicht ausgefüllt, dies habe ich an der großen Spule und an kleinen Einstellen auf der Platine eingestellt.
Beim Durchstimmen verändert sich Nur an einer Stelle etwas, im ZF Teil ist eine Art Schalter, Der beim drehen betätigt wird, Wenn dies passiert, dann wird das Bild kurz heller.
Ob meine VHF Quelle funktioniert kann ich nicht sagen, es ist ein alter RFT UHF Konverter II. Davor habe ich ein HF Modulator, dieser Funktioniert und hat bis jetzt seinen Dienst an meinem RFT Colormat geleistet.
Ein Rauschen im Lautsprecher kann ich auch nicht wahrnehmen. Er Brummt und man hört das Flackern vom Bild.