Ich werde auf anraten einiger,erstmal nichts unternehmen,und sehen ob die Röhre sich nach einiger Zeit sich von selber bessert. Habe das Bild durch Einstellerei vorallem fehlte Rot, einigermaßen Farbtauglich ohne Spannungen zu erhöhen hinbekommen. Wenn man den Raum genügend abdunkelt ist das Bild noch akzeptabel,habe schon schlimmeres gesehen. Ich Danke Euch für Eure zahlreichen Tipps.
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Frage: Ist die Fokusierung bei deinem Gerät schon optimal eingestellt,oder ist die Bildröhre doch schon recht matschig.Blau scheint nach deinem Bild auch schwach zu sein,mich würde interessieren wie du den Bildabgleich gemacht hast.Event. könnte man noch eine Verbesserung erreichen. mfg.j.werner
Es ist ein Fernseher der fast 40Jahre alt ist. Die Bildröhre ist noch die erst verbaute vom Hersteller Werk. Es ist eine Russiche 59 LK3Z,eine Röhre die zu damaligen Zeiten und auch noch bis in den 80er Jahren 61LK4Z, nur eine Lebenserwartung von 1000 Betriebstunden hatte,obwohl die Russen 3000 Stunden Garantie gaben,das aber Niemand etwas nutzte,da die Garantie nur ein halbes Jahr galt.Es war Aben-teuer-lich damals in Bunt Fern sehen zu können,man musste seinen Fernsehfritzen bestechen um eine neue Bildröhre bekommen zu können,da absolute Mangelware ,nur jede siebente neue Russenröhre konnte überhaubt verwendet,eingebaut werden ,da der Rest FehlProduktion Ausschuß war,das die Russen,mit Vorliebe in die DDR exportierten.Scheinbar waren von jeder siebenten Röhre wohl auch mal eine bei, die ausnahmsweise sehr lange gehallten hat,wie das bei meinen Color20 der Fall ist,denn bei vielen Color20 Geräten wurden bis zur Wende Drei Russenröhren verbraucht.Es lag wohl hauptsächlich am schlechten Barium auf der Kathode. Ich habe schon bei vielen FarbGeräten,auch schon in den 80er Jahren ,Einstellungen vorgenommen, damals meist Raduga. Ich kenne mich mit Farb, Gitter,Konvergenz Einstellungen gut aus,und habe es mir Hobbymäßig selbst beigebracht durch Praxis. Eine Bilröhre regenerieren habe ich noch nie gemacht,außer mal als Bengel mein ersten SW TV Stella einen Klingeltrafo für die Bildröhre verpasst.Da war ich ca. 12 Jahre alt,seid dem bastel ich an Fernsehern rum,meine Eltern mussten damals immer über irgentwelche Fernseher steigen um ins Bett zu kommen.
Die Bildröhre ist definitiv runter,bei abgedunkeltem Raum,Helligkeit und Kontrast auf Anschlag ist das Bild noch einigermaßen erträglich,wenn man den Kontrast nicht ganz auf Anschlag macht, wird das Bild schärfer,aber zu Dunkel,da Helligkeit schon auf Anschlag. Als ich den Fernseher bekam war das Bild kaum zu erkennen,Rot fehlte völlig. Ich habe dann den Fernseher 15 Stunden laufen lassen,um dann danach erste Einstellungen vorzunehmen.Das Bild verbesserte sich in den 15 Stunden nur sehr leicht,hatte dann einen ersten Hinweis das noch etwas Rot da ist. Habe dann beim Weißabgleich auf der BildröhrenHals Platine Blau und Grün runtergeregelt damit Rot besser durch kommt. Einen Grau Abgleich habe ich absichtlich nicht vorgenommen,da ich die Röhre ja eigentlich regenerieren wollte,um dann den Erfolg auch an den Werkseinstellungen messen zu können.Die Regler sind zugebaut,man kann die Stellung sich nicht merken,außerdem sind Sie alle drei mit einem Roten Lack überzogen wo zu erkennen ist das scheinbar dort nie Jemand nach Auslieferung drann war.Den rest fehlenden Rotes (beim Secam Farbbild) konnte ich notdürftig beim Secamdecoder holen.Pal hat er nicht. Die Konvergenz, Fokusierung ist nicht besonders gut,wird aber besser bei weniger Kontrast,nur leider ist das Bild dann kaum noch zu erkennen.So wie es eben bei einer Bildröhre ist,wenn Sie runter ist.
Hallo, guten Abend.Danke für deine Antwort.Ein kleiner Tipp zur Helligkeitssteigerung deines Gerätes.Durch Erhöhen der Schirmgitterspannungen wird das Bild heller .Früher gab es bei FFs Geräten einen so genannten Serviceschalter,dadurch wurde die Bildablenkung ausgeschaltet.Man drehte nun Helligkeit,Kontrast,Farbe auf min.und stellte den horizontalen Strich mit den Schirmgitterreglern auf einen weissen Farbton geringer Helligkeit.Eventuell hat dein Gerät auch so einen Schalter.Die Schirmgitterspannungen an Farbbildröhren werden bei alten Geräten meistens zwischen 450-550V angegeben.Vielleicht kannst du ja so noch ein Bildverbesserung erreichen. mfg.j.werner
Eckhard Etzold hat mir freundlicher Weise ein Müter Regeneriermeßgerät zur Verfügung gestellt. Ich habe die Röhre 59 LK3Z im Color 20 ,die wie schon erwähnt ein sehr schwaches Bild liefert. Die Heizspannung beträgt 6,4 V , blau knapp 0,1 mA , rot war nicht mehr meßbar ,grün knapp0,1mA Nun habe ich doch regeneriert, blau jetzt gute 0,2 mA, rot jetzt sogar sehr gute 0,2 mA ,grün gute 0,2mA zugegebener Maßen sind die Werte kein Quantensprung,aber evtl. auf längere Sicht stabil. Die Werte sind zwischen schlecht und noch brauchbar laut Müter,immerhin. Das Bild ist jetzt wirklich gut,konnte rot am Secamdecoder wieder zurückstellen,und ein S/W Abgleich machen. Die Aktion war ein voller Erfolg,ich bin echt zufrieden das ich keine Kathode zerschossen habe,und die Röhre wieder ein brauchbares Bild produziert.
Hallo Andre, mich würde interessieren, ob die kleine Verbesserung dauerhaft ist. Vielleicht kannnst Du ja in einigen Monaten nochmal den dann aktuellen Stand berichten.
MFG Rainer
Möge die Welle mit uns sein und kein Mögel-Dellinger-Effekt auftreten.
André hat mit Müter BMR 5 getestet. 0,2 mA darauf für die Russenröhre sind schon gut. Ich habe hier auch noch Müter BMR 90. Mit dem kann ich die Röhre kallibrieren, bevor ich messe, in dem die Schirmgitterspannungen justiert werden. Dann zeigt die russische Röhre noch viel höhere Werte an. Aber wie gesagt, Müter BMR 5 hat keine Kallibrierung.
Bei Müter BMR 90 werden bei Regeneration von Farbbildröhren 2000 bis 3000 weitere Betriebsstunden bei guter Bildqualität als Erwartung angegeben.
Viele Grüße Eckhard - Richtige Fernseher haben Röhren!