Also, in der Ebucht folgendes zum nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion gekauft: Kristallradio Es Verfügt über Einen Impedanzanpassungstransformator und Kan5770.
Leider konnte ich mit Durchgangsprüfer nicht festellen, welche Seite Erde ist. Mutmaßen tat ich, daß es der Mittelabgriff vom Dreko ist, wie bei einfachen Detektorschaltungen. Aber es gibt keinen Spannunsdurchgang zu Ohrhöhrerausgang.
Nichts gegen China, ich bin ja froh, daß es noch solche Bausätze in bezahlbaren Rahmen für Rentnerinnen in Pflegeheim gibt. Ich habe nämlich vor, an der hiesigen Schule einen Radio-Club bzw. AG zu gründen, um den Kids meine Freude am Radio- & Televisor-Basteln (Logie Baird/Nipkpw-Scheibe) weiterzugeben. Zur Ton und Bildübertragungen zum Empfang 2 Detektoren und zum Senden 2 Audione im Mittelwellenbereich. Das ist zu mindestens mein Plan.
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Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Hallo zusammen,
Ein paar weitere Informationen zum Detektor:
Die Werte sind alle "In circuit" gemessen und daher mit Vorsicht zu genießen.Der Detektor ist für moderne Headsets ausgelegt und der Schalter dient nur zum Umschalten der Ausgabe auf Links oder Rechts. Die 1N60P ist eine Schottky mit einer Uf ca. 0,34V. Interessant wäre es mehr über den Übertrager zu erfahren jedoch konnte ich das Bauteil nirgendswo finden.
Viele Grüße Alex
Man weiß nie, ob etwas funktioniert, bevor man es nicht ausprobiert (Professor Elihu Prudence)
Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Hallo Elektrit,
da mir die Schaltung etwas sonderlich erscheint, habe da diverse Detektor-Variationen im Netz anzubieten. Was mich dabei stört, ist die Einspeisung der Antenne und der Trafo für den Hörer. Anpassungen weit daneben. Bei diesem Link ist vieles Wissenswerte zusammengetragen. Meine persönlichen Erfahrungen liegen etwas über 70 Jahre zurück und weisen jetzt Lücken auf. Es freut mich, das es noch Leute gibt, die sich noch für diese Spezie interessieren und versuchen die Heranwachsenden dazu begeistern, ich wäre froh gewesen, wenn mir damals jemand zur Seite gestanden hätte. Ich wünsch Dir dabei viel Glück.
Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Da wurde eingesetzt, was rumliegt und weg muß Theoretisch Mittelwelle, aber mit der hohen Eigenkapazität der Spule wohl nur ein geringer Abstimmbereich.
Der Schalter könnte aber auch beide Muscheln in Reihe oder parallel schalten
Aber so richtig paßt hier nichts zusammen. Aber mit einem Meßsender als Ortssender wird schon was zu hören sein.
Viele Grüße Bernd
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)
Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Ich denke der Detektor selbst ist zwar einfach, sollte aber funktionieren.
Aber: Der Trafo... Es wird 600 Ω Gleichstromwiderstand angegeben. Das wird wohl nix. 2000 Ω sollten es gern sein, besser 4000 Ω. Ich habe mal einen 100 Volt ELA Trafo gemessen: ca. 2000 Ω, der Trafo vom Kosmos Radiomann Jubiläumsausgabe hat ca. 3000 Ω. Sekundär haben sie ca. 4 Ω und 3 Ω.
Nun ja, die Platine ist da, elektritt hat Spule, Diode, Dreko. Die Spule lässt sich anzapfen, oder neu wickeln, sooo viele Windungen sind es ja mit Ferrit nicht. Es müsste nur ein anderer Trafo dran, oder ein hochohmiger Kopfhörer, bzw. Kristallhörer. Kristallhörer gibt es ja noch neu im Netz.
......................................................................................................................... . Da will man endlich mal in Ruhe die Werkstatt aufräumen und was passiert? ...Man hat keine Lust.
Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Hallo zusammen,
der DC-Widerstand der Trafowicklungen sagt (fast) nichts darüber aus, ob der Trafo hier geeignet ist oder nicht. Relevant sind das Übersetzungsverhältnis und die Impedanz der Primärwicklung im Audiobereich, also z.B. bei 500Hz. Wenn man 4000-Kopfhörer aus früheren Zeiten als Referenz nimmt und z.B. 50 als Impedanz für den Kopfhörer nimmt (passt gut für viele aktuelle Kopfhörer), muss der Trafo ein Widerstand-Übersetzungsverhältnis von 50:4000 haben, also 1:80. Das Wicklungs- und damit Spannungs-Übersetzungsverhältnis ist die Wurzel daraus, also etwa 1:9. 1:10 ist ein handelsübliches Übersetzungsverhältnis und würde hier gut passen.
Weiter soll die Last ja hauptsächlich der Kopfhörer und nicht der Blindwiderstand der Primärwicklung vom Trafo sein, daher soll die Impedanz der Primärwicklung deutlich höher als 4000 im Audiobereich sein. Wenn man statt High-End-Audio sich mit Telefonqualität begnügt, kann man als untere Frequenz 400Hz nehmen, da sollte die Impedanz wenigstens 4000 betragen, was einer Induktivität der Primärwicklung von 1.6H ergibt.
Somit muss man also das Übersetzungsverhältnis und die Primärinduktivität messen, um zu beurteilen, ob der Trafo taugt oder nicht.
Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Hallo, man muß auch den Zweck dieses Detektors berücksichtigen, für wenig Geld ein wenig spielen. Leider konnte ich den Bausatz im Netz nicht finden, vermute, das Ding liegt so um die 10 Euronen.
Will man einen hochwertigen Detektor bauen, dann müssen alle Komponenten höherwertiger sein, HF-Litze für den MW-Bereich, ein längerer Ferritstab für Güten über 350, Luftdrehko. Im Kompendium sind da zahlreiche Beispiele, mein Fernempfangs-Detektor ist hier eingestellt: https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...8&page=2#16
Der Übertrager ist ein besonders kniffliges Teil: Mende erwähnt, dass bei äußeren Widerständen von über 100 kOhm ein Optimum erzielt wird. https://www.jogis-roehrenbude.de/Detektor/Mende.htm ("Zeitgemäßer Detektorempfang")
Will man dann den 5-fachen Blindwiderstand im Übertrager bei 500 Hz haben, würden 160H Induktivität erforderlich, da braucht man große Kerne mit vielen Windungen und spezieller Wickeltechnik. Einmal habe ich einen Übertrager gewickelt, schon die 4000 Windungen für den ehemaligen Ela-Übertrager haben ziemlich viel Zeit gekostet. Und Höhen, wobei hier nur der Sprachbereich gefordert war. https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...mp;thread=158#7
In der Funkschau 1952 Heft 3 ist ein Berechnungsbeispiel für einen 100 kOhm-Übertrager mit M42/15- Schnitt, 40000 Windungen mit 0,046mm-Draht. Der ohmsche Widerstand beträgt 35000 Ohm.
Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Hallo elektrit, hallo zusammen, das Projekt soll ja Sender und Empfänger mit Nipkow-Scheibe in unmittelbarer Nähe demonstrieren, wenn ich das richtig verstehe? Dazu braucht es keinen empfindlichen Detektor für Fernempfang, ist ja ohnehin auf Mittelwelle ohne Spassfaktor in Deutschland.
Beim Sender muss induktive Kopplung gemacht werden, oder nur eine kurze Antenne dran, wenn man die Vorschriften einhalten will. Interessant für mich ist der geplante gesamte Aufbau. Viele Grüße Jan
Re: Nach Jahren wieder einarbeiten ins Thema Detektor & Audion
Hallo liebe Gemeinde, bin ja völlig überwältigt ob der vielen Antworten, Daaaaaaankeschön.
Also mehr zum Plan: Fürs 2x Senden (jeweils Ton und zerlegtes Nipkoscheiben-Signal) habe ich 2x den Franzis-KW-Röhrenaudion-Baukasten mit der 6j1/ef95 (umgerüstet auf MW) geplant.
LG an die Runde
Elektrit
(Elektrit hieß die Radiofirma in Wilna/Vilnius in der meine Großmutter vor 100 Jahren arbeitete)