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Moin. Kurz, aber prägnant geht Nowack in einem Grundlagenartikel auf die Ferritstab-Behelfsantenne ein: "Die Leistung der Ferritantenne", Funkschau 1952 Heft 12
Hier der link zu einem weiteren Grundlagen Artikel, der CIA-Bericht geht auf die speziellen Verhältnisse im VLF-Bereich ein, was natürlich für SAQ von Interesse ist.
danke für die Links - interessante historische Ergänzung. Die oben zitierten Artikel aus 2022/2023 bieten natürlich durch die Hinterfütterung mit heutigen Simulationsergebnissen eine vertiefte Einsicht in die Zusammenhänge. Reizvoll vor allem das Thema FSL - war mir in dieser Form neu.
Trotzdem bleibt letztlich der Bewährungstest in der Praxis - also packen wir´s an!
Ist aber auch so eine Mode-Erscheinung. Der Satz von Nowak, dass eine Ferritantenne nur soviel Energie abschöpfen kann, wie dem Kreisduchmesser entspricht, gilt natürlich auch hier.
Trotz des enormen Aufwandes mit den vielen Stäben ist die Pegelanzeige bei einem Balken. Die "Gegenprobe" besteht darin, das der Sender bei nur kleiner Drehung am Drehko verschwindet. Wer sich mal eine einfache Rahmenantenne gebaut hat weiß, wieviel mehr "Wumms" die hat. Hier eine kleine Kastenantenne, miserable Güte, aber eben erheblich mehr Wirkfläche als der im Empfänger verbaute Stab: https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...mp;thread=431#2
Wie man sieht, geht die Anzeige auf Anschlag beim 500 km entfernten Sender "Caroline", und ein Nachstellen ist erst nach einigen Kanälen Abstand notwendig. Man will ja nicht eine Menge Aufwand betreiben, um sich im Endeffekt mit einer kniffligen Zweiknopf-Abstimmung zu bestrafen.
Wie Du es geschrieben hast: Man muss die Dinge ausprobieren. Wobei da nicht immer eine konkrete Anwendung im Blickpunkt ist, sondern oft auch einfach nur der Spaß am Basteln und daran, "ein Gefühl" für diese Dinge zu bekommen.
Die Quellenwahl hängt aber auch von der Sichtweise ab: Halte ich die neuesten Veröffentliungen etwa aus dem Funkamateur-Bereich für das Maß aller Dinge? Oder versuche ich das nachzuvollziehen, was die Fachleute vor x-Jahrzehnten erarbeitet haben?
Für diesen Weg habe ich mich entschieden. Würde man sich beispielsweise die Aufgabe stellen, aus einer Handvoll der nicht gerade billigen Stäbe das Maximum herauszuholen, wäre dieser Bericht aus der "Philips technical Review" von 1955 Grundlage:
"INDUCTIVE AERIALS IN MODERN' BROADCAST RECEIVERS"