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Ferrit-Antennen und andere kleine Loops
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30.07.26 17:03
DK1IS 

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30.07.26 17:03
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Ferrit-Antennen und andere kleine Loops

Hallo zusammen,

bei Recherchen zu Ferrit-Antennen bin ich auf zwei m. E. sehr gute Quellen gestoßen:

Loops, auch mit besonderer Berücksichtigung von Ferrit-Antennen:
https://www.osengr.org/Articles/Loop-Antennas.pdf
(darin weitere nützliche Links)

Ferrite-Sleeve-Loops (FSL):
https://www.osengr.org/Articles/FSL-Antennas.pdf

Vielleicht sind die Unterlagen auch für andere interessant.

Schöne Grüße,
Tom, DK1IS

basteljero gefällt der Beitrag.
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Re: Ferrit-Antennen und andere kleine Loops

Moin.
Kurz, aber prägnant geht Nowack in einem Grundlagenartikel auf die Ferritstab-Behelfsantenne ein:
"Die Leistung der Ferritantenne", Funkschau 1952 Heft 12

https://www.worldradiohistory.com/INTERN...hau-1953-12.pdf

Hier der link zu einem weiteren Grundlagen Artikel, der CIA-Bericht geht auf die speziellen
Verhältnisse im VLF-Bereich ein, was natürlich für SAQ von Interesse ist.

"Final Report on the Ferrite Antennas for Very Low Frequencies"
https://www.cia.gov/readingroom/docs/CIA...500010007-0.pdf

Letztendlich ist die "Wirkfläche" der Loop der entscheidende Faktor.

Gruß
Jens

Gestern 19:18
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Re: Ferrit-Antennen und andere kleine Loops

Moin zurück, Jens,

danke für die Links - interessante historische Ergänzung. Die oben zitierten Artikel aus 2022/2023 bieten natürlich durch die Hinterfütterung mit heutigen Simulationsergebnissen eine vertiefte Einsicht in die Zusammenhänge. Reizvoll vor allem das Thema FSL - war mir in dieser Form neu.

Trotzdem bleibt letztlich der Bewährungstest in der Praxis - also packen wir´s an!

Schöne Grüße,
Tom, DK1IS

Zuletzt bearbeitet am 31.07.26 19:19

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Re: Ferrit-Antennen und andere kleine Loops

Hallo Tom,

Ist aber auch so eine Mode-Erscheinung. Der Satz von Nowak, dass eine Ferritantenne nur
soviel Energie abschöpfen kann, wie dem Kreisduchmesser entspricht, gilt natürlich auch hier.

Das wirde bei den Videos im Netz deutlich, beispielsweise hier:
https://www.youtube.com/watch?v=OS7jTHMGTkc
https://www.youtube.com/watch?v=XMDOETx4qcI

Trotz des enormen Aufwandes mit den vielen Stäben ist die Pegelanzeige bei einem
Balken.
Die "Gegenprobe" besteht darin, das der Sender bei nur kleiner Drehung am Drehko
verschwindet.
Wer sich mal eine einfache Rahmenantenne gebaut hat weiß, wieviel mehr "Wumms"
die hat.
Hier eine kleine Kastenantenne, miserable Güte, aber eben erheblich mehr Wirkfläche
als der im Empfänger verbaute Stab:
https://www.wumpus-gollum-forum.de/forum...mp;thread=431#2

Wie man sieht, geht die Anzeige auf Anschlag beim 500 km entfernten Sender "Caroline", und
ein Nachstellen ist erst nach einigen Kanälen Abstand notwendig.
Man will ja nicht eine Menge Aufwand betreiben, um sich im Endeffekt mit einer kniffligen
Zweiknopf-Abstimmung zu bestrafen.

Wie Du es geschrieben hast:
Man muss die Dinge ausprobieren. Wobei da nicht immer eine konkrete Anwendung
im Blickpunkt ist, sondern oft auch einfach nur der Spaß am Basteln und daran,
"ein Gefühl" für diese Dinge zu bekommen.

Erfahrungsberichte sind da aber auch schon hilfreich, sofern sie nicht allzu blauäugig
geschrieben sind, sondern Vor- und Nachteile gleichermaßen anführen.
https://www.worldradiohistory.com/Archiv...ol_50_No_23.pdf

Die Quellenwahl hängt aber auch von der Sichtweise ab:
Halte ich die neuesten Veröffentliungen etwa aus dem Funkamateur-Bereich für das Maß aller Dinge?
Oder versuche ich das nachzuvollziehen, was die Fachleute vor x-Jahrzehnten erarbeitet haben?

Für diesen Weg habe ich mich entschieden. Würde man sich beispielsweise die Aufgabe stellen,
aus einer Handvoll der nicht gerade billigen Stäbe das Maximum herauszuholen, wäre dieser
Bericht aus der "Philips technical Review" von 1955 Grundlage:

"INDUCTIVE AERIALS IN MODERN' BROADCAST RECEIVERS"


Gruß
Jens

Zuletzt bearbeitet am 01.08.26 14:54

Datei-Anhänge
Beispiel Ferritstab-Array-Philips Technical review_vol16no7_Jan1955.jpg Beispiel Ferritstab-Array-Philips Technical review_vol16no7_Jan1955.jpg

Mime-Type: image/jpeg, 208 kB

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