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Oscilloscope Tektronix 454
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04.03.13 20:45
regency 

WGF-Premiumnutzer

04.03.13 20:45
regency 

WGF-Premiumnutzer

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo Tom,
nach der Graetzbrücke müssten theoretisch Wurzel 2 x U(AC) abzgl. 2 x Diodendurchlassspannung (rund 1,5 Volt abziehen) anliegen, da bei jeder Halbwelle zwei in Reihe durchflossen werden. Diese Gleichspannung wird durch C1112 (2800 µF) geglättet, zu dem parallel R1112 (10 kOhm) liegt. Was misst du da DC? Und AC?

Das im Schaltplan die Rechnung nicht aufgeht, muss dich nicht irritieren, das kann durch Runden und Messen bei verschiedenen Belastungen (Spannungsabfall am Innenwiderstand der Sekundärwicklung) herrühren.

Das du an der Zenerdiode D1116 Null Volt misst, ist definitiv ein Hinweis, dass etwas fehlerhaft ist. Aber dann müssten an R1117 momentan auch die von dir gemessenen 10,6 Volt abfallen anstelle von 3 Volt. Dann müsste dieser Widerstand ziemlich heiss werden, wenn er nicht für diese Verlustleistung ausgelegt ist. Tut er das oder ist er schon hinüber?

Schöne Grüße,
Jan

Zuletzt bearbeitet am 04.03.13 20:46

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04.03.13 22:15
Kabel 

WGF-Einsteiger

04.03.13 22:15
Kabel 

WGF-Einsteiger

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo regency,

Entschuldigung, jetzt messe ich auf einmal an der Z-Diode ca. 8,6VDC. Ich weis nicht warum ich letztes mal nix messen konnte. An dem Widerstand R1117 fallen ca. 1,94VDC ab.

Hab jetzt noch was bemerkt:
Der schwarze Hochlastwiderstand R1190 wird ziemlich schnell, sehr warm und die Platine hat sich schon leicht an der Stelle verfärbt. Dar der so warm werden? Der hat immerhin 2500 Ohm. OK er hängt aber auch an 150V. Also begrenzt der auf 60mA.

MfG Tom

04.03.13 22:51
regency 

WGF-Premiumnutzer

04.03.13 22:51
regency 

WGF-Premiumnutzer

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo Tom,
an dem R1190 werden etwas über 70 Volt verbraten, prüf das mal. Die Verlustleistung beträgt dann U²/R rund 5000 / 2500 = 2 Watt. In dem Manual ist eine Stückliste mit Wattangaben. Der könnte schon etwas heiß werden.

Ich würde dir empfehlen, jetzt sämtliche Spannungsangaben für die drei Regeleinheiten auf der Platine zu prüfen, den Plan Seite 289 auszudrucken (power supply) und jeweils den Messwert aufzuschreiben. Ganz nebenbei: Ist die Spannung primärseitig richtig eingestellt? 230 V / M. Auch der Kühlpropeller ist primärseitig angeschlossen, und geht ja nicht...

Schöne Grüße,
Jan

05.03.13 17:31
Matt 

WGF-Nutzer Stufe 3

05.03.13 17:31
Matt 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo Tom

Du schriebst dass Lüfter nicht läuft, Lüfter bezieht wechselstrom und hat mit gleichspannungsnetzteil nicht zu tun.
Aber es hört sich schlecht an, denn eventuell hat Längstransistor in Netzteil zu viel Hitze und hat Patsch gemacht...nur eine Theorie..
Typische Schwachstelle von tektronix 453/454: Lüfter, kann durch PC Lüfter ersetzen, orginale Lüfter ist unauftreibbar. (habe nur Lüfter für 500- Serie)

Aber eine große Bitte von mir: halte an Systematische Fehlersuchen und nicht in Nebeln rumzustochern.
Also wir bleibe noch an -12V netzteil dran, da diese Spannung eine Referenz für alles ist.


Z-Diode, D1116, das ist gut, 8,6V ist etwas niedriger als es Soll (Uz= 8,9v), aber das ist keine Fehler, denn geringere Spannung = geringe Z-Strom= geringere Spannung, das werte ich als OK aus.
So, nochmals Spannungsabfall an R1119 messen, damit wir Überlast ausschliessen kann. Aus Plan habe ich herausgerechnet, dass da ca 0,5V (500mV) anliegen sollen.

Grüss
Matt

Zuletzt bearbeitet am 05.03.13 18:23

06.03.13 22:16
Kabel 

WGF-Einsteiger

06.03.13 22:16
Kabel 

WGF-Einsteiger

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo,

also ich hab grad nochmal gemessen. An Basis von Q1137 hab ich die 0,69V aber mit der Tedenz sinkend. Desto länger es an Spannung hängt. Der Lüfter geht doch! Er ist nur fest und bräuchte nur mal Öl.

MfG Tom und weitere Messergebnisse folgen.

PS: Darf ich für den Lüfter Nähmaschinenöl verwenden?
Am Kollektor von Q1137 mess ich 2 Volt zu viel (7,7 Volt). Und genau die fehlen mir bei den -12v, also ist der transistor kaputt oder?

Zuletzt bearbeitet am 07.03.13 12:25

07.03.13 16:03
Matt 

WGF-Nutzer Stufe 3

07.03.13 16:03
Matt 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hi Tom

Q1137, UBE = 0,69V, das ist übliche Basisspannung, sinkt etwas ab, wenn es warm wird, das ist in ordnung, da UBE negative Temperaturkoeffizient hat., das werte ich als OK aus.

NähmaschineÖL, wenn der harzfrei ist, dann ist OK, zum glück dass Motor noch Ok.

An C von Q1137, 2V zu viel, dafür nur -10V, das werte ich als OK, aber immerhin gut zu wissen, dass Gleichrichter und Elko "theorisch" OK ist.
Aber das ist Nebeln-Rumstocherei

Wenn du es mag, mit R1152 auf 12V einstellen. ich weiß nicht wie es mit Strombegrenzung (R1119) aussieht.

Grüss
Ma tt

07.03.13 16:27
Kabel 

WGF-Einsteiger

07.03.13 16:27
Kabel 

WGF-Einsteiger

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo Matt,

Wieso ist es ok wenn am kollektor von Q1137 zwei Volt zu viel sind ? Statt 5,7 laut schaltplan hab ich 7,7v.
Den spannungsabfall über R1119 werd ich messen.

MfG Tom

07.03.13 16:45
Matt 

WGF-Nutzer Stufe 3

07.03.13 16:45
Matt 

WGF-Nutzer Stufe 3

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo Tom

jetzt erkläre ich genauer, an Siebelko liegt ca 17,7V (differenz von -12V und 5,7V) Bei dir liegt da nur 10V,dafür 7,7V, rechnet mal Differenz aus. Das haut hin (ca +-1V Toleranz beim Eingangsspannung). Das ist Spannung verschoben..


Mehr kann ich nicht erklären, da nich nicht hören kann und Deutsch eine schweres Sprache (inbesonders beim Erklärung) für mich ist..



Grüss
Matt

08.03.13 18:28
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

08.03.13 18:28
Martin.M 

WGF-Premiumnutzer

Re: Oscilloscope Tektronix 454

da ich bislang nirgends die Ausgangsspannungen DC des Netzteils lesen konnte,
geh ich davon aus das systematische Fehlersuche hier ein Fremdwort ist.
Will der überhaupt das Gerät reparieren ?

Jetzt nochmal ganz langsam und für alle.

Systematische Fehlersuche in der Versorgung.

MP1: Wicklung des Trafos
MP2: DC, Ausgang: stimmt die Spannung ? wenn ja ist die Abt. in Ordnung. Weiter mit der nächsten Spannung.
MP3 (bedingt: MP2 nicht OK) : Spannung hinter der Brücke, bzw. am zugehörigen Sieb C. Wenn zu niedrig, Brücke prüfen / reparieren.
MP4 und weitere: Brücke war OK, nun soll die Stabilisierungsschaltung näher untersucht werden.

Wenn ein Fehler erwischt und behoben wurde denselben Messpunkt nochmals prüfen.

Dieser Check für jede der Spannungen die das Netzteil abgibt.
Reihenfolge bitte einhalten.

Völlig sinnlos ist mittendrin anfangen ohne zu wissen was überhaupt falsch bzw. richtig ist. So kann man auch nicht helfen !
Wenn das zu schwer zu verstehen ist hilft eine Checkliste, Blatt Papier genügt.

lG Martin









nette Grüße
Martin

08.03.13 19:13
Volker 

WGF-Premiumnutzer

08.03.13 19:13
Volker 

WGF-Premiumnutzer

Re: Oscilloscope Tektronix 454

Hallo zusammen,

vielleicht noch was zur Ergänzung. Wenn von den Brückengleichrichtern einzelne Gleichrichter defekt sind, dann ist ordentlicher Brumm auf den Gleichspannungen, was zu Fehlmessungen mit einem Multimeter führt. Die Regelspannungen werden versuchen, den Brumm auszugleichen. Sie zeigen dann auch andere Werte mit hoher Brummüberlagerung, die mit einem Multimeter in der Stellung DC fehlinterpretiert werden. Als einer der ersten Maßnahmen muss zweifelsfrei klar sein, dass an den Ladeelkos die vorgeschriebenen Gleichspannungen anliegen.

Am einfachsten ginge das mit einem zweiten Oszilloskop, wenn damit potenzialfrei gemessen werden kann. Ansonsten kann man sich mit dem Multimeter behelfen. Wenn dieser nämlich in der Stellung "AC" hohe Werte anzeigt, dann ist zu viel Brumm drauf.

Bei mir war es so, dass ich fast jeden der kleinen Gleichrichter austauschen musste, da sie schon beim Auslöten auseinanderbrachen. Diejenigen, die noch intakt schienen, habe ich natürlich gleich auch erneuert, da die Ausfallwahrscheinlichkeit extrem hoch angesiedelt werden muss.

Danach waren viele Gleichspannungen immer noch falsch!

Dann habe ich wirklich jeden der steckbaren Transistoren auf der Niederspannungsnetzteilplatine mit dem Mulitmeter durchgemessen und mir den Stromverstärkungsfaktor aufgeschrieben. Transistoren mit einem Stromverstärkungsfaktor < 100 sind auf jeden Fall verdächtig. Und tatsächlich war auch einer darunter mit einem Wert von 50, was dazu führte, das fast die ganze Spannungstabilisierung nicht funktionierte. Dieser defekte Transistor hatte im Betrieb eine Emitter-Basis-Schwellenspannung von etwa 0,65 Volt aufgezeigt und war durch diese Messung unauffällig. Aber der geringe Stromverstärkungsfaktor hatte eben nicht für eine Regelung gereicht.

Wenn das immer noch nicht hilft, können die Widerstände mit dem Multimeter im abgeschalteten Zustand der Schaltung gemessen werden. Dazu müssen die Widerstände meistens nicht ausgelötet werden. Dann können die Kondensatoren auf Kurzschlüsse überprüft werden.

Problematisch ist das Durchmessen der dicken Leistungstransistoren. Da zeigt nämlich ein normales Multimeter immer einen zu geringen Stromverstärkungsfaktor an. Man müsste dann eine Messschaltung aufbauen, der einen entsprechend hohen Basisstrom zur Verfügung stellt.

Natürlich sollte man auch mal die Ströme messen, die das Netzteil an den einzelnen Spannung abgibt, wenn diese zu niedrig sind.

Meine Fehlersuche ist eine Mischung aus systematischer Fehlersuche nach der Schaltungsfunktion und eine Fehlersuche nach der Ausfallwahrscheinlichkeit. Auf jeden Fall Aufschreiben, was man gemessen hat. Nur so hat man den Überblick, was auf jeden Fall in Ordnung ist und was sonst noch defekt sein könnte. Und nur so kann man den Fehler immer weiter eingrenzen, wenn man sich nach einer Pause von mehreren Tagen wieder an die Fehlersuch macht.

Bis jetzt habe ich immer den Fehler gefunden, wenn ich wusste, in welcher Stufe der Fehler stecken musste.

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