@ Martin: Prima, dass die Ursache doch so schnell gefunden wurde. Deine Warnung im Umgang mit Hochspannungen kann ich nur unterschreiben. Damit ist nicht zu spassen.
@ Florian: Mit dem HV-Tastkopf kannst Du gefahrlos die Hochspannung einer Bildröhre messen, er ist nur für diesen Zweck ausgelegt. Der Isolierkörper ist ja eben wegen des Berührungsschutzes vom Hersteller so lang gewählt worden. Der Teilerwiderstand darin hat übrigens einen Wert von rund einem Giga-Ohm.
Deine unangenehme Begegnung mit einer BR und den daraus resultierenden Respekt kann ich natürlich nachvollziehen, ist ja auch gesund. Wenn Du magst, können wir uns demnächst einmal nach Feierabend treffen und die eine oder andere Messübung machen. Hier steht bleistiftsweise noch eine alte "Farbfernsehgurke" als Versuchsobjekt herum, mit satten 25Kilovolt Anodenspannung, "Königsklasse" also. Wenn wir damit durch sind, wirst Du das Thema gut gerüstet viel entspannter angehen. Kannst mit vertrauen, mein Freund!
Freundliche Grüsse, Jürgen rf
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diese kleine Unebheit in der Amplitude sieht aus, als wäre eine Brummspannung auf der Versorgung von ASTIG. Das ist nicht ganz so ohne, ich muß das noch weiter untersuchen. Auf der 400v ist am Siebelko ein Brumm von knapp 5v feststellbar, der allerdings in der nachgesetzten Röhre fast völlig eliminiert wird. Leider versorgt sich die Endstufe des HV Trafos direkt an diesen 400v. Ob das aber wirklich eine Ursache ist?
Versuchsweise werden nacheinander die Netzelkos 400V ( = 300v stab), -150v ref und 100V stab mit einem Zusatzelko überbrückt um Veränderung festzustellen. Ebenso könnte es verbrummte -150V ref sein da diese als Referenz auf die 300 und die 100V wirkt.
Jetzt muß ich erstmal arbeiten, kein weiterer Urlaub.
Ich bin nur ein wenig weiter: Das Ripple ist nicht vom 50Hz sondern vom HV Oszillator, es beeinflüßt Focus. Die Sache ist malwieder was zum knobeln ...
Die amerikanischen Freunde nennen die dicken HV Scheibenkondensatoren übrigends bumblebees. Alle geprüft, beide Röhren neu. Und nun ?
Ich könnte einen 2M Trimmer oder Einbaupoti jetzt prima gebrauchen !
das Problem ist jetzt lokalisiert, alte Teks helfen sich bekanntlich gegenseitig. Das Ripple ist sinusörmig und hat einen Pegel von ca 40 Volt peak, gemessen am Kontrastpoti. Es handelt sich dabei um die Schwingung des HV Oszillators selbst. Messung: Tek556 / 1A1 AC 2V/cm 20µs/cm mit Teiler 10:1
Am Kontrastregler wurde ein zusätzlicher Sieb-C 5nF 2kV eingebaut. Der Tip kam von Matt. Zum Kalibrieren der HV wurde ein 1,5M Widerstand auf 2,2M erhöht. Nun stimmen die Werte handbuchgenau, der Strahl ist dünn und scharf, sehr guter Focus, Dunkeltastung ist auch prima.
1 MHz Sinus vom R+S
Als nächstes wird er kalibriert und komplett gereinigt, damit findet die Geschichte ihren Abschluß