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wenn du den Außenlautsprecher-Anschluss der ganz alten Röhren-Radios wie z.B. beim Blaupunkt 6W78 meinst, dann ist das ein Lautsprecher-Anschluss direkt an der Anode der Endstufen-Pentode und Spannung für die Anode. Also entweder direkt parallel zur Primärwicklung des Ausgangsübertragers vom Radio geschaltet oder wenn dieser abschaltbar statt dessen. In beiden Fällen eben ein hochohmiger Lautsprecher-Anschluss, der auch noch die Anodenspannung hat. Geeignet ist da nur ein niederohmiger Lautsprecher mit entsprechendem Anpassungs-Übertrager oder eben ein hochohmiger Lautsprecher.
Genaueres kann man nur sagen, wenn man das Modell des Radios weiß und manchmal steht dazu auch was auf dessen Rückwand.
Einige hochwertige Röhrenradios der 1950er und 1960er Jahre verfügten über spezielle Ausgänge für Nebenraum- oder Zusatzlautsprecher, die über die einfachen Strich-Punkt-Buchsen für externe Lautsprecher hinausgingen. Hier sind Details zu den Modellen, der Funktionsweise und der Verstärkung: Modelle mit Nebenraum-Ausgang (Beispiele)Besonders Hersteller wie Telefunken, Grundig, SABA und Siemens boten diese Funktion bei ihren Spitzenmodellen an. Telefunken Concertino / Opus Reihe: Diese Modelle (z.B. Opus 55, Concertino 7, Concertino 8) hatten oft spezialisierte Anschlüsse auf der Rückwand, die teils für "Nebenraum-Lautsprecherboxen" oder spezielle B&O-Systeme vorgesehen waren. Grundig Konzertschränke / Großsuper: Modelle wie die Grundig 3000er- oder 4000er-Serie (z.B. Grundig 4040, 5040) hatten oft komplexe Anschlussfelder, die neben normalen Boxen auch niederohmige Nebenraum-LS ansteuern konnten. Siemens Schatulle: Die gehobenen Schatulle-Modelle (z.B. M57, H42) verfügten teilweise über ausgefeilte Möglichkeiten zur Ansteuerung externer Lautsprecher. SABA Freiburg / Bodensee: SABA-Radios gelten als sehr leistungsfähig und hatten oft spezielle Lautsprecher-Anschlussleisten, die über die Strich-Punkt-Norm hinausgingen.Funktionalität und AufbauDiese Nebenraum-Ausgänge unterschieden sich in der Funktionsweise:Keine eigene Verstärkung: In der Regel hatten diese Nebenraumlautsprecher keine eigene Stromversorgung und Verstärkung. Sie waren "passiv". Funktionsweise: Das Audiosignal wurde direkt vom Ausgangsübertrager (AÜ) der Röhren-Endstufe des Radios abgegriffen. Die Nebenraumlautsprecher wurden also von der Endstufe des Hauptradios mit angetrieben. Anpassung: Der Ausgang war oft so konstruiert, dass er parallel zum internen Lautsprecher lief, oder es gab einen Umschalter, um den internen Lautsprecher abzuschalten und die gesamte Leistung auf den externen Lautsprecher umzuleiten. Besonderheit (Hochohmig): Manchmal wurden nebenraum-Lautsprecher auch über spezielle hochohmige Ausgänge angesteuert, um Leistungsverluste auf langen Kabelwegen zu vermeiden. Warum Strich-Punkt-Stecker nicht der Standard war Die typischen Strich-Punkt-Stecker (DIN 41529) waren für einfache externe Lautsprecher gedacht, die parallel geschaltet wurden. Die speziellen Nebenraum-Ausgänge waren oft als fünfpolige oder spezialisierte Buchsenleisten ausgeführt, die eine getrennte Lautstärkeregelung für den Nebenraum ermöglichten (durch vorgeschaltete Potentiometer im Radio) oder ein Abschalten des Hauptlautsprechers bei eingestecktem Nebenraumlautsprecher erlaubten. Fazit Die Nebenraumlautsprecher waren passive Lautsprecherboxen, die von der röhrenbasierten Endstufe des Radios gespeist wurden. Es handelte sich meist um hochwertige 3-Wege-Lautsprecherboxen oder spezielle Holzgehäuse, die klanglich auf die Konzertsuper abgestimmt waren.
Die Anschlüsse für einen externen Lautsprecher sind einfach parallel zum internen Lautsprecher geschaltet, teilweise mit der Möglichkeit, den internen oder auch externen Lautsprecher per Schalter abzuschalten. Bei gewissen Anschluss-Steckern wurde der interne Lautsprecher automatisch abgeschaltet, sobald man einen externen anschloss.
ABER Bei Vorkriegs-Modellen (und eventuell auch gewissen frühen Nachkriegsmodellen) wurde der Anschluss für externe Lautsprecher parallel zur Primärwicklung des Ausgangstrafos geschaltet, so dass erstens eine gefährliche Spannung anliegt und zweitens nur hochohmige (5..10k) Lautsprecher (oder solche mit Anpasstrafo) angeschlossen werden dürfen!
Bei neueren Radios, wo der Anschluss parallel zur Sekundärseite des Ausgangstrafos liegt (und allen Transistorradios) kann jeder normale Lautsprecher angeschlossen werden, 4-Lautsprecher sind gegenüber 8-Lautsprechern tendenziell etwas lauter (und machen den internen leiser).
Somit muss man also im Schaltplan nachsehen, wie die Beschaltung ist, wenn es keine anderen Hinweise gibt (z.B. Angabe der Lautsprecherimpedanz auf der Rückseite beim Anschluss). Alternativ kann man auch bei ausgeschaltetem Gerät den Widerstand zwischen den beiden Anschlüssen messen, bei niederohmigen Ausgängen ist er im Bereich von max. ein paar Ohm, während bei Anschlüssen auf der Primärseite der Widerstand von 100 an aufwärts ist (entspricht dem ohmschen Widerstand der Primärwicklung). In diesem Fall misst man bei eingeschaltetem Gerät eine Gleichspannung in der Gegend von 250V gegen Masse.
Ja, man braucht nur die Ausgangsfrage kopieren und die Google-KI gibt eine ganz passable Antwort heraus. Und trotzdem irgendwie unbefriedigend: Man weiß nicht genau, worauf die Frage zielt:
Zitieren:gemeint ist nicht der Strichpunkt-Stecker für normale Lautsprecher.
Es wäre hilfreich zu wissen, welche Buchsenart dann gemeint ist.
Zitieren:Ist ein AEG Tambour 61, Schaltplan hätte ich.
Da wäre das Einstellen des betreffenden Teils des Schaltplanes hilfreich.
Denn die unterschiedlichen LS-Ausgänge haben unterschiedlichen Zweck: Die mit "Nur Lautsprecher nach VDE anschließen !" gekennzeichneten "hochohmigen" Anschlüsse ermöglichen den Anschluß eines elektrostatischen Systems, zur Verbesserung der Höhen-Wiedergabe. Die benötigen eine hohe Gleichspannung. Die Geräte selbst hatten "nur" einen Breitband-OLautsprecher. Hier ein Mende-Gerät (189WU): h t t p s://www.dampfradioforum.de/viewtopic.php?t=34720
Brandgefährliche Sache, Bananenstecker für die Antennenleitung passt, weil gleiche Buchse. Scheint nach dem Krieg nicht mehr VDE-konform gewesen zu sein.
Die Mittelklassen-Super der 1950er hatten die statischen Hochtöner dann meist seitlich seitlich eingebaut: Von der Bauform her oft flache, braune Kästen, etwa 8x8cm.
Unten im Bild der "normale" Lautsprecheranschluß, entweder Bananenstecker oder später die "Punkt-Strich"- Stecker. Bei denen wird verkehrte Polung bei zwei Boxen vermieden, damit die Lautsprecher bei Stereo bzw. pseudo-Stereo nicht phasenverkehrt arbeiten.
Ja, man braucht nur die Ausgangsfrage kopieren und die Google-KI gibt eine ganz passable Antwort heraus. Und trotzdem irgendwie unbefriedigend: Man weiß nicht genau, worauf die Frage zielt:
Zitieren:Ist ein AEG Tambour 61, Schaltplan hätte ich.
Da wäre das Einstellen des betreffenden Teils des Schaltplanes hilfreich.
Wer von einer KI eine befriedigende Antwort erwartet, der hat schon verloren. Nach dem das genaue Radio-Modell genannt wurde, ist für jeden, der sich mit alten Radios befasst, ein leichtes die notwendige und genaue Antwort auf die Frage zu finden. Ich glaube nicht, dass irgendeine KI alte technische Unterlagen auswertet oder auswerten kann. Als selbständig denkender Mensch kann man das ohne großen Zeitaufwand.
Zitieren:Nach dem das genaue Radio-Modell genannt wurde, ist für jeden, der sich mit alten Radios befasst, ein leichtes die notwendige und genaue Antwort auf die Frage zu finden
Das war für mich das Verblüffende: Die Ki fragt nicht nach einem Modell, weil sie "erkennt", dass nach Modellen gesucht wird.
Da der Thread bis zu diesem Zeitpunkt nicht offenlegen wollte, nach welcher Steckerart gesucht wird, Eine Frage nachgeschoben:
Natürlich kann man von der KI nicht erwarten, sich widersprechende Ausgangsinformationen zu verarbeiten.
Aber Sie liefert "dem denkenden Menschen" Infos zu den Buchsen des Radios über die angegebenen Links: 2x Zusatzlautsprecher 1x Stereo-Zusatzlautsprecher 1x Tonabnehmer 1x Tonband 1x Balanceregler
Denn da die Lautsprecher-Ausgänge alle den "Strich-Punkt"-Lautsprecher-Stecker haben (nach dem explizit nicht gefragt wurde)und alle anderen normale Stereo-DIN-Stecker sind, geht der "denkende Mensch" davon aus, dass von der ursprünglichen Fragestellung her davon ausgegangen wurde, dass es sich bei der Anschluß-Buchse für den Balance-Regler um einen Lautsprecher-Anschluß handeln könnte.
Das wäre auch gar nicht mal abwegig, da es bei solchen komfortablen Geräten mitunter möglich war, mit Zusatzgeräten (inklusive Verstärker) künstlichen Stereo-Klang zu erzeugen.
Hier ist es dann wohl ein "richtiger" Stereo-Empfänger mit der Möglichkeit, eine Kabelgebundene Fernbedienung anzuschließen. --- Umgerechnet 1240 Euro müsste man heute für einen solchen Spitzenempfänger hinlegen, hat mir die KI dann noch ausgerechnet...
Zitieren:Wer von einer KI eine befriedigende Antwort erwartet, der hat schon verloren.
Mein Apparat hat einen Strichpunktstecker für den Nebenraumlautsprecher als auch für die beiden Stereo-Lautsprecher. Letztere schalten dann die integrierten Lautsprecher ab. Bu6 ist der Anschluss für den Nebenraumlautsprecher 5-10 Ohm.