bei aller Diskussion über den Energiebedarf von DAB und FM Sendern muss ja auch die Anwenderseite betrachtet werden. Dazu läuft bei mir gerade ein Test. Beide Radios haben exakt die gleichen (getestet) nagelneuen Batterien, das DAB Radio vier AA Alkaline, das FM/AM Radio drei.
Beide sind auf DLF eingestellt, gut hörbare Zimmerlautstärke. Nun ist das DAB Radio eher ein Computer/MP3 Player mit Lautsprecher als ein Radio, so dass der Energieverbrauch sicher höher ist. Doch um wieviel?
Bei exakt gleicher Lautstärke hat das DAB Gerät 14 Stunden durchgehalten. Ich nehme noch Wetten entgegen, wie lange das Analogradio durchhält. Es steckt wegen der erforderlichen Nachtruhe in einer Schublade und will bald wieder auf den Nachttisch. Doch das darf es erst wieder nach dem Test. Das DAB Radio nicht.
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ich hatte mal vergessen, mein kleines Medion vor einem Wochenendurlaub aus zu machen. Nach zwei Tagen lief es immer noch. Es war allerdings schon sehr leise. Da mein Radio allerdings ein Stromfresser (4 Batterien) ist, gehe ich davon aus, dass Dein Empfänger mindestens 4 Tage durchhält.
ich hatte mal mein "Degen DE13" gemessen, der zieht bei UKW-Empfang und Zimmerlautstärke grade mal 16,5 mA und funktioniert bis etwa 2V. Wenn bei dir ein ähnlich sparsamer Empfänger verbaut ist könnte der mit 3xLR6 über 5 Tage laufen.
ich habe meinen Stern Dynamic 2030 mindestens 6 Stunden pro Woche laufen. Mitte Mai habe ich da mal neue Flachbatterien reingemacht. Er geht bis heute einwandfrei!
Hallo Mark, Norbert, Frank! Ihr seid alle noch im Rennen, das Analoge spielt jetzt 3 volle Tage und 6 Stunden 78 Stunden. Und die Batterien sind spannungsmäßig noch deutlich über dem Wert, wo das DAB Gerät ausgestiegen ist: das war bei exakt 1,215 Volt pro Batterie, macht mal vier gleich 4,86 Volt. Das wird vermutlich am Prozessor iiegen, der weniger als 3 % unter Betriebsspannung 5V nicht mehr mitmacht. Heißt aber auch, dass die Batterien in den Müll wandern, wo das Analogradio noch lange Spaß hätte. Das wird der Test auch noch zeigen.
An alle: Gibt es denn auch ähnlich bedauerliche Kurzläufer-Erfahrungen bei DAB Empfängern? Oder bessere Erfahrungen?
Zur Geschichte mit den beiden Radios: Ich hatte das Analoge Anfang der Neunziger Jahre als Weihnachtsgeschenk erhalten. Dann viel später als Dauerleihgabe verborgt, wo es leider unpfleglich behandelt wurde. Dann habe ich das DAB Gerät besorgt, und weil es UKW FM hat, dachte ich, da kannste ja nichts falsch machen. Leider doch. Das jetzige analoge Gerät, was den Test macht, habe ich vor einiger Zeit in der Bucht ersteigert, froh es noch recht preiswert bekommen zu haben...
verstehe ich das richtig, jede Batterie hatte eine Zellenspannung von 1,215V, als Dein Gerät ausstieg? In diesem Fall gibt es ja bei Akkus ein noch grösseres Problem mit der Zellenspannung. Ich habe hier ein Problem mit einem alten MP3-Player (AIPTEK MP1003). Er läuft mit 2x1,5V, aber nur mit bestimmten Batterien. Nach einiger Zeit bin ich dahinter gekommen, dass er beim Start einen so hohen Strom zieht und er sich somit wieder abstellt. Die meisten Batterien (auch neue) machen da nicht mit
Übrigens, ich verwende fast leere Batterien noch in meinen Wanduhren. Die ziehen kaum Strom.
Ja, Norbert, es ist die gemessene Ausstiegsspanung jeder der vier Batterien. Keine Chance beim Wiedereinschalten - nach sehr kurzer Zeit verabschiedet es sich wieder. Allerdings habe ich die Stromaufnahme auch bei vollen Batterien selbst nicht messen können. Weder mit Batterien, noch mit geregeltem Netzgerät. Nicht mit Drehspulgerät, nicht mit Digitalanzeigemessgerät. Nach Einschalten schaukelt sich der Strom auf und das Gerät schaltet sich ab. Ohne Strommesser kein Problem bei ausreichender Spannung. So ähnliches Phänomen wie bei deinem mp3 Player? Schne Grüße, Jan
Hallo an alle, weit abgeschlagen liegt der DAB Empfänger hinten. Der kleine Analogempfänger plärrt immer noch munter aus der Schublade. Inzwischen ist eine Woche abgelaufen. Der Analoge hat also bereits jetzt 12 mal so lange gespielt. Die Zellspannungen liegen jetzt bei zweimal 1,3 Volt, einmal 1,29 Volt. Stromaufnahme je nach Musik/Sprache ca. 15 mA. Das dürfte noch ein Weilchen weiter gehen...Falls von Interesse: die Batterien sind bezeichnet mit AA/Mignon/LR6/AM3. Schöne Grüße, Jan
regency:Und die Batterien sind spannungsmäßig noch deutlich über dem Wert, wo das DAB Gerät ausgestiegen ist: das war bei exakt 1,215 Volt pro Batterie, macht mal vier gleich 4,86 Volt. Das wird vermutlich am Prozessor iiegen, der weniger als 3 % unter Betriebsspannung 5V nicht mehr mitmacht. Heißt aber auch, dass die Batterien in den Müll wandern, wo das Analogradio noch lange Spaß hätte.
mit den 5V wirst Du sicherlich recht haben.er Test. Ja und dann ab in den Müll Kannst'e ja für Norberts Wanduhren sammeln! Was sagen denn die Gebrauchsanweisungen / tech. Daten aus? Oder wird die Betriebsdauer nicht erwähnt bzw. schön geredet? Warum werden denn keine 9V- Blöcke eingesetzt. Z.B. in Parallelschaltung um etwas mehr Spannungsdelta zur Verfügung zu haben.
Ich habe immer noch kein DAB. Ich brauche dass nicht...allerdings finde ich es etwas schade, bei Themen zu DAB, nicht wirklich mitreden zu können. Mal sehen...vielleicht nächstes Jahr!