Sowjetische Röhrentechnik am Ende der Welt – die Seefunkbake vom Sõrve-Leuchtturm in Estland
Hallo zusammen,
auf der südlichsten Spitze der estnischen Ostseeinsel Saaremaa steht ein 52 Meter hoher Leuchtturm – und an seinem Fuß zwei baugleiche, redundant ausgelegte Röhrensender: eine automatische Seefunkbake aus sowjetischer Zeit, komplett mit Kontrolloszillograf, Dauervorheizung der Reserveeinheit und ausgeklügelter Selbstüberwachung:
Eine der beiden Seefunkbaken besteht aus je 8 Einschüben. Ich habe recherchiert, um halbwegs zu verstehen, wie jeder einzelne Einschub dieser gediegenen sowjetischen Röhrentechnik, offensichtlich für die Ewigkeit gebaut, funktioniert. Für mich als Funkamateur und Röhrenliebhaber war das besonders interessant. Mehr unter
Die kommentierten Fotos von den einzelnen Baugruppen für eine Großdarstellung anklicken. Abgesehen davon hat man ganz oben von dem Leuchtturm eine schöne Aussicht:
!!!
Fotos, Grafiken nur über die
Upload-Option des Forums, KEINE FREMD-LINKS auf externe Fotos.
!!! Keine
Komplett-Schaltbilder, keine Fotos, keine Grafiken, auf denen
Urheberrechte Anderer (auch WEB-Seiten oder Foren) liegen! Solche Uploads werden wegen der Rechtslage kommentarlos gelöscht!
Keine Fotos, auf denen Personen erkennbar sind, ohne deren schriftliche Zustimmung.
Den Beitrag-Betreff bei Antworten auf Threads nicht verändern!
Re: Sowjetische Röhrentechnik am Ende der Welt – die Seefunkbake vom Sõrve-Leuchtturm in Estland
Hallo zusammen,
vielen Dank für Euer Interesse. Leider finde ich keine weiteren Informationen über diese Sendeanlage. Deshalb bin ich für jeden Tipp sehr dankbar. Die sowjetische Rüstungs- und Elektronikindustrie war hochgradig fragmentiert und geheim. Viele Komponenten wurden von verschiedenen Werken im ganzen Land gefertigt, was eine eindeutige Identifikation heute sehr erschwert. Vielleicht hat jemand mit diesen oder ähnlichen Sendeanlagen beruflich etwas zu tun gehabt. Auch lassen sich im Web keine Fotos der Innenansichten dieser Sendeanlagen finden.